Die Generation, die Ihn sucht

Projekt Hoffnung für die Zukunft sieht und ist besorgt um den Zustand der äthiopischen Juden. Wir hatten den Eindruck, dass wir uns durch das Projekt Hoffnung für die Zukunft dafür einsetzen sollten, dieser Generation in der Weiterentwicklung durch Bildung und Ausbildung zu helfen. Man kann sich gut informieren, in welchen Bereichen eine Ausbildung in Zukunft gute Chancen auf einen Arbeitsplatz bietet. Hoffnung für die Zukunft hat sich dazu verpflichtet, den Jugendlichen in der äthiopischen Gemeinschaft zu helfen, ihre gegenwärtige wirtschaftliche Situation in eine Zukunft zu verwandeln, die Gelegenheiten eröffnet, Teil der Technologie-Startup-Szene der Nation zu werden und sich eine bessere Lebensqualität zu erarbeiten.

Wir sind sehr froh darüber, dass einige unserer Bewerber dieses Jahr den Wunsch ausgedrückt haben, eine höhere Ausbildung in Computertechnologie, Buchhaltung, Recht, Maschinenbau und Medizin anzustreben. Dies bestätigte die Notwendigkeit wie auch unsere Vision, dass die nächste Generation zu einem höheren Lebensstandard aufsteigt. Wir sprechen mit jedem Bewerber sehr ausführlich, um sicher zu stellen, dass seine oder ihre Pläne und Wünsche unseren Richtlinien entsprechen und dass er oder sie die Entschlossenheit besitzt, das Begonnene auch zu Ende zu führen. Viele äthiopische Frauen werden an den Rand gedrängt, wenn sie versuchen, sich ohne Hilfe eine Karriere aufzubauen. Eine gute Arbeit zu haben ist jedoch für alleinstehende Frauen in Israel sehr wichtig. Statistiken zeigen, dass die äthiopischen Juden in Israel zu den Personen mit dem geringsten Einkommen gehören.

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Die Pfade der Vorzeit zum Leben erwecken

"So spricht der HERR: Tretet hin an die Wege und schaut und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, welches der gute Weg ist, und wandelt darauf, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen!" (Jeremia 6,16).

Die erste Generation äthiopischer Juden kam nach der Euphorie über den Flug und die Ankunft in Israel mit sehr gemischten Gefühlen an. Sie verspürten Erleichterung, dass sie endlich in dem Land, in dem Milch und Honig fließen, angekommen waren. Mir wurde von einem älteren äthiopischen Herrn gesagt, dass etwa 90 % der Einwanderer aus Äthiopien Bauern seien, die auf einen neuen Start hofften. Ein anderer älterer Herr erklärte es so: „Als wir ankamen, stellten wir fest, dass uns kein Land zur Bewirtschaftung zur Verfügung gestellt wurde. Sie wollten einfach, dass wir so leben wie andere Israelis.“ Dies war die einzige Vision, die sie für die Äthiopier hatten. Vielleicht schien es die einfachste Lösung zu der Zeit, doch nach kurzer Zeit mussten die Äthiopier erkennen, dass sie erhebliche Verdauungsprobleme mit den israelischen Nahrungsmitteln hatten, vor allem mit dem Mehl. Die Nahrung ist hier so anders und der Zuckergehalt machte viele von ihnen krank. Heute sind Wissenschaftler davon überzeugt, dass einer der Hauptgründe für Gesundheitsbeschwerden vieler Äthiopier – wie Nierenversagen im direkten Zusammenhang mit Diabetes – die Nahrungsumstellung ist.

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Traum der Träume

"Wer sich über den Armen erbarmt, der leiht dem Herrn" (Sprüche 19,17).

Bei einem trocken und heißen Ausflug durch die Negev Wüste in Richtung Be’er Scheva konnte ich nur trockenes Land und Staub sehen. Es kann hier nur wenig Hoffnung geben, an diesem Ort überleben zu können. Doch genau diesen Ort haben viele Olim über Jahrzehnte durchkreuzt, für den Traum der Träume, in Israel zu leben, dem Land der Verheißung. Sie kommen nach Israel, um ein gutes Leben zu erleben und um zu sehen, wie in der Wüste aus alten Brunnen neue Quellen aufbrechen.

„Wohlan, ihr Durstigen alle, kommt her zum Wasser ...“ (Jesaja 55,1). „... denn ihr Erbarmer wird sie führen und zu den Wasserquellen leiten“ (Jesaja 49,10).

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Äthiopier altern in Zion

„Ich komme der Morgendämmerung zuvor und schreie; ich hoffe auf dein Wort“ (Psalm 119,147).

Die ältere äthiopische Bevölkerung in Jerusalem enthält Quellen von reicher Geschichte, Kultur und Tradition. Es wird erwartet, dass bis zum Jahr 2050 die ältere äthiopische Bevölkerung um 50% zunehmen wird. Viele Äthiopier über 75 fühlen sich aber zum großen Teil an den Rand gedrängt. Väter, die einst für ihre Weisheit und ihr Wissen in Äthiopien hoch angesehen waren sind nun dazu verbannt, tagelang in Abgeschiedenheit zu leben, ohne soziales Leben. Diese Bevölkerung lebt als „stille Generation“. Stille Generation, weil die ältere Generation von Äthiopiern Amharisch spricht und nicht Hebräisch, wie die jüngere Generation. Diese Menschen konnten das Hebräische nicht schnell genug lernen und in den meisten Fällen sogar gar nicht.

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Das größere Bild von Hoffnung …

„Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben“ (Jeremia 29,11).

Viele äthiopische Familien kommen aus einem Leben, in dem sie es gewohnt waren, misstrauisch zu sein und sich bedeckt zu halten, um der Unterdrückung zu entfliehen. Leider neigen viele von ihnen nach wie vor zu diesem ungesunden Verhalten. Heute, nachdem sie bereits 20 Jahre in Jerusalem leben, sehen wir dieselben traurigen, bedrückten Gesichter – man könnte es „aufgeschobene Träume“ nennen. Einige erleben einen Zyklus von Teilnahmslosigkeit und dem Gefühl von Misstrauen und beabsichtigter Isolation, und sie vergessen den Traum, der sie ursprünglich hergeführt hat, um ein neues Leben in Jerusalem aufzubauen. Langston Hughes Gedicht „Dream Deferred“ (aufgeschobener Traum) spricht darüber, was mit Träumen geschieht wenn sie aufgeschoben werden.

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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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