Teil der Familie


Gennet“Preist den HERRN, ruft an Seinen Namen, macht unter den Völkern kund Seine Taten!” (Psalm 105,1)

Danke, dass Sie für die äthiopischen Menschen in Israel durch Ihre Liebesgaben, Spenden, Gebete und Briefe solch ein Segen sind. Nur durch Ihre Großzügigkeit können wir uns nach diesen kostbaren Menschen, die oft durch Zeiten extremer Gebrochenheit gehen, ausstrecken und ihnen helfen.

Es gibt weitherhin viele Nöte, die finanzielle Unterstützung brauchen. Zu einigen der aktuellen Anfragen gehören Hilfe für Essen, Mietzahlungen, Wasser- und Stromrechnungen, Schulgebühren, Krankenhausaufenthalte, zahnärztliche Behandlungen und eine Bat-Mitzvah Feier, bei der die Eltern nicht in der Lage waren, diesen besonderen Meilenstein in dem Leben des Kindes finanziell zu tragen. Jede Anfrage spricht Bände darüber, was diese Familien gerade durchmachen. Aber es geht nicht nur um Geld – diese Familien sehnen sich auch nach emotioneller und geistlicher Unterstützung, vor allem, wenn sie sich auf so viele Arten an das Leben unter den „Sabras“ (israelisch geborene jüdische Menschen) anpassen müssen. Sie haben Schwierigkeiten damit, sich in eine moderne jüdische Gesellschaft einzufügen. Viele äthiopische Juden versuchen sich bei örtlichen Wohnungsbaugesellschaften Gehör zu verschaffen, die es ihnen schwer gemacht haben, Grundstücke zu mieten oder zu kaufen, oder zumindest einen gleichwertigen Status zu erlangen. Der Aufbau einer engen Beziehung ist also immer wichtig, aber vor allem in dieser Gemeinschaft. Eine hübsche junge Frau merkte gestern an: „Ihr seid Teil meiner Familie ... ich habe das Gefühl, dass ich eine ‚echte Familie‘ hier habe (wegen dem Projekt Hoffnung für die Zukunft, welches so viele Herzen berührt). Mögest du 120 Jahre leben!“

Extrem schwierige Zeiten

Ein 32 Jahre alter Mann, der früher eine sehr verantwortungsvolle Stelle inne hatte, bei der er der Vorgesetzte von siebzig Leuten war, war seit eingen Monaten arbeitslos und hatte nicht einmal das Geld für den Bus, um seine vier Kinder in Netanya zu besuchen! Seine Mutter starb in Äthiopien als er erst zwei Jahre alt war und sein Vater heiratete wieder. Er kaufte eine Wohnung, in der er mit seinem Vater, seiner Stiefmutter, seiner Frau und seinen Kindern lebte. Seine Stiefmutter blieb in seiner Wohnung, während seine Frau und Kinder nach ihrer Scheidung vor vier Jahren nach Netanya zogen. Er zog zu einem seiner Brüder, während er sich um eine neue Stelle umsah. Ein anderer seiner Brüder war vor drei Jahren in Israel gestorben. Er hat in seinem kurzen Leben so viel Tragisches erlebt. Wir konnten ihm mit Essensgutscheinen aushelfen und das Busticket bezahlen, damit er seine Kinder in dieser Zeit der extremen Nöte und Arbeitslosigkeit besuchen konnte. Er war zutiefst dankbar für diese Unterstützung, die nur durch Ihre Spenden möglich war. Danke, dass Sie ihn in dieser Zeit der echten Not gesegnet haben. Ich bin so froh mitteilen zu können, dass er inzwischen eine andere Arbeit als Reinigungskraft in einem Krankenhaus in Jerusalem gefunden hat!

Erhörte Gebete

Viele der äthiopischen Menschen haben einen starken Glauben und rufen zu Gott um Hilfe. Eine Mutter erzählte kürzlich von einer Situation mit der Schule ihrer Mädchen. Ihre ältere Tochter, 11 Jahre alt, hatte die vergangenen drei Jahre eine sehr gute Beziehung mit ihrem vorherigen Lehrer gehabt, hatte aber Schwierigkeiten, als sie einen neuen Lehrer zugewiesen bekam. Sie war sehr beunruhigt deswegen und weinte oft zuhause. Ihre Mutter fastete und betete. Dann erzählte sie voller Freude, wie Gott ihre Gebete erhört hatte und diese betrübliche Situation gelöst hat. Die Mutter merke an: „Ich bin arm und habe nichts auf der Welt, aber ich bin reich in meinem Herzen.“ Dieses Zeugnis kommt von einer Familie, die einen Paten hat, welcher sie monatlich mit einer Spende unterstützt, was sehr dabei hilft, für die Bedürfnisse der Familie zu sorgen. Ohne diese finanzielle Unterstützung wären sie in sehr großen Schwierigkeiten.

Von Ruth Bembrick, Koordinatorin von Hoffnung für die Zukunft


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Christliche Freunde Israels
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