Ein Versprechen von Alters her – Auf den Flügeln von Tauben


Tauben„Und siehe, ich bin mit dir, und ich will dich behüten überall, wo du hinziehst, und dich wieder in dieses Land bringen. Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich vollbracht habe, was ich dir zugesagt habe!“ (1. Mose 28,15).

GOTTES WORT ist erstaunlich! Die Präzision und Großartigkeit der obigen Schriftstelle und vieler anderer, die vor Tausenden von Jahren geschrieben wurden, wiederhallen heute noch mit der Wahrheit und Integrität von Gottes Versprechen, Sein auserwähltes Volk zurück in das Land zu führen, das Er ihren Vorvätern versprochen hatte. Die Einwanderung von jüdischen Menschen aus aller Welt, vor allem aus Äthiopien, hat in den letzten Jahrhunderten immer weiter zugenommen.

Im Oktober 2012 startete Israel die Operation Taube, um die verbleibenden Falash Mura aus Gondar in Äthiopien nach Israel zurück zu bringen. Obwohl davon ausgegangen wird, dass Operation Taube im März 2014 beendet sein wird, werden Individuen und Freunde und Familien derer, die schon Alijah gemacht haben, gemäß dieser Schriftstelle weiterhin nach Hause kommen. Wie es auch bei den vorangegangenen Großeinsätzen gewesen ist – bei den Operationen Moshe und Salomon und hunderten anderen, nicht so bekannten Einsätzen, um Juden aus Äthiopien nach Hause zu holen – empfinden alle, die an dem prophetischen Schicksal einer Nation Anteil hatten und haben, ein einmaliges Gefühl von ehrfurchtgebietendem Triumph.

Natürlicherweise, wie es mit so vielen Dingen ist, hat die Neuheit schon lange nachgelassen und die Begeisterung, nun endlich im „Verheißenen Land“ zu leben, hat der Realität des „täglichen Lebens“ nachgegeben. Es gibt viele Gründe dafür, dass die jüdischen Einwanderer, oder olim, aus Äthiopien sich schwerer als irgendeine andere Gruppe von Menschen getan haben, sich an das Leben in Israel zu gewöhnen. Die wachsende Zahl der Juden aus Äthiopien steigert natürlich auch die Herausforderungen, denen sie sich in ihrem Streben sich in Israel zu etablieren und ihren Platz zu finden, um es zu ihrem Zuhause zu machen, gegenüber sehen.

Stark im Geist

Allerdings steht in Psalm 34,19: „Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und er hilft denen, die zerschlagenen Geistes sind.“ Das Ausmaß der vielen Herausforderungen, des Leids und scheinbar überwältigender Kämpfe, um als Volk und als Nation zu überleben, wird niemals über Gottes Friedensbund mit Seinem Volk triumphieren oder es überschreiben. Im Lichte dieses Verses, erinnere ich mich an meinen ersten Hausbesuch als neuer Koordinator von Hoffnung für die Zukunft. Ich besuchte eine Frau, die von kleiner Statur und körperlich schwach geworden war, doch einen starken Geist und Entschlossenheit besaß, mit ihrem Leben einen Unterschied zu bewirken. Sie begann ihre Reise von Äthiopien nach Israel, über den Sudan, zusammen mit ihrem Mann und fünf Kindern. Sie erreichte Israel mit Hilfe der Operation Moshe mit nur zwei ihrer Kinder. Ihr Mann, drei Kinder, eine Schwester und andere Familienmitglieder überlebten die Reise nicht. Unter Anderem braucht sie Zahnprothesen und leidet an Magen-Darm Problemen, die, wie sie glaubt, durch die kläglichen Umstände entstanden sind, denen sie auf ihrem Weg nach Israel ausgesetzt war. Vor zehn Jahren diagnostizierte sie ein Arzt mit Lupus. Sie lebt alleine und hat die Hilfe einer wunderbaren Nachbarin, einer jungen äthiopischen Frau, die ihr bei persönlichen Angelegenheiten, Transport zu und von ärztlichen Untersuchungen, Therapie, Einkäufen, etc. behilflich ist. Sie vermisst die Fähigkeit ihre Wohnung verlassen zu können, um unter Menschen zu sein, da sie nun eine Gehhilfe in der Wohnung benötigt, aber außerhalb auf einen Rollstuhl angewiesen ist.

Auf die Anfrage unserer neuen Freundin nach Hilfe, war es HFZ möglich ihr Essensmarken zu geben und einige ihrer Rechnungen zu bezahlen, einschließlich der Miete. Zusätzlich führte mich der Herr zu einer gemeinnützigen, in Jerusalem basierenden Organisation, die etwa 300 älteren Kunstgewerblern Arbeitsplätze und soziale Dienste anbietet, was eine Möglichkeit für sie wäre, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Teilnehmer brauchen keine Ausbildung oder künstlerischen Fähigkeiten. Neben dem Erlernen oder der Weiterbildung einer Kunst oder eines Talents, haben Individuen in dieser einzigartigen Umgebung die Möglichkeit Beziehungen in ihrem sozialen Umgang miteinander aufzubauen.

Bitte beten Sie für meine neue Freundin, dass sie gesundheitlich, finanziell, emotional und durch Freundschaften gesegnet und gestärkt wird. Beten Sie bitte auch dafür, dass Gottes Absichten und Pläne in dem persönlichen Leben eines jeden jüdischen Menschen und ihrer Familien erfüllt werden, die durch das Projekt Hoffnung für die Zukunft oder durch die anderen Projekte hilfesuchend zu CFRI kommen. So beten auch wir, dass Sie überreich gesegnet werden mögen, gemäß des Wortes Gottes. 

Von Linda Edwards, Koordinatorin von Hoffnung für die Zukunft


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