Liebe ist Geben, nicht Empfangen


CFI Repräsentanten besuchen das Nachschulprogramm für äthiopische Juden„Wer aber die Güter dieser Welt hat und seinen Bruder Not leiden sieht und sein Herz vor ihm verschließt – wie bleibt die Liebe Gottes in ihm? Meine Kinder, lasst uns nicht mit Worten lieben noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit!“ (1. Johannes 3, 17–18). Welch wunderbare Gelegenheiten CFI in Israel hat, Gottes Segen und Liebe in die äthiopisch-jüdische Gemeinschaft hineinzubringen!

In der Bibel wurde Äthiopien als Cush bezeichnet.  Heute ist es bekannt als ein Land der Kontraste. Viele wurden von Gott herausgerufen und mit von der Regierung durchgeführten Luftbrücken im Laufe der letzten Jahre nach Israel nach Hause geholt. Vor Kurzem berichteten wir über Rachel Mangoli, Direktorin eines Horts für äthiopisch-jüdische Schüler, und unsere Hilfe dabei, ein Nachschulprogramm aufzubauen. Sie erinnerte uns daran, dass CFI seit 9 Jahren jungen Menschen Gelegenheiten und Möglichkeiten eröffnet, die sie sonst nicht gehabt hätten. Als CFI den Lohn für die Direktorin abdeckte und die ersten Computer für die Schule finanzierte, war das ein Erlebnis für die Schule, das sie nie vergessen würde. Wie in all unseren anderen Projekten, ist es unser Bestreben, anhaltende Beziehungen mit der äthiopisch-jüdischen Gemeinschaft im ganzen Land aufzubauen. Sie sagen, dass CFI wirklich einen Unterschied in ihrem Leben bewirkt hat. Unser Zeugnis durch Gerechtigkeit und Zuneigung hat oft laut geredet, vor allem in Zeiten, als es sonst niemanden gab, an den sie sich wenden konnten.

Durch großzügige Spenden von CFI ist es ihnen möglich gewesen, stets aktuelle Schulsachen vorrätig zu haben, zahnärztliche Behandlungen möglich zu machen, Laptops und Englischunterricht anzubieten, was den Kindern hilft in ihren Schulen mit den anderen Mitschülern mitzuhalten. CFI hat ebenfalls Schuluniformen und Sportschuhe für die Kinder finanziert.

Die Pardes Katz Nachbarschaft in Beni Brak kann eine sehr gefährliche Gegend für Familien sein, da es dort eine hohe Kriminalitätsrate gibt und es leicht ist, an Drogen zu kommen. Es gab Zeiten, da wurde diesem Bezirk ein Minderwertigkeitsgefühl auferlegt, nicht auf Grund von Hass, sondern lediglich auf Grund von fehlendem Verständnis für und über diese besondere Gemeinschaft. Israel beginnt den Wert seiner äthiopisch-jüdischen Einwanderer zu erkennen und stellt Kurse, Programme und Möglichkeiten auf, damit jeder die Gelegenheit haben kann zu lernen und erfolgreich leben zu können. Leiter in der Gemeinschaft sind sehr freundlich uns gegenüber gewesen und haben uns berichtet, wie sie sehen, dass unsere Unterstützung das Leben vieler bedürftiger Kinder auf täglicher Basis zum Guten hin verändert. Mit der Hilfe von CFI kann sich diese Nachschuleinrichtung selbst tragen, was viele Kinder davor bewahrt, dass sie auf der Straße in das Netz der Kriminalität verwickelt werden. Jesus war ein Täter des Wortes. Er hat Zeichen und Wunder gewirkt. Wir treten in Seine Fußstapfen, indem wir „Täter“ des Wortes werden.

Das Nachschulprogramm soll die Kinder durch die gesamte Schullaufbahn hindurch begleiten. Wir dürfen sehen, wie Kinder, die zuvor vielleicht „besondere Zuwendung“ benötigt hätten, bei den Prüfungen sehr gute Noten bekommen. Wir haben auch erlebt, dass diese jungen Kinder aus schwierigen Umständen einige der schwersten Hürden überwinden. Nach dem Abschluss der High School und des Militärdienstes beschließen viele, sich weiter zu bilden und werden Direktoren, Geschäftsleute, Buchhalter und so weiter. In den vergangenen drei Jahren hatten wir auch die Möglichkeit Eltern zu erreichen, die Hebräisch, Englisch und Mathematik lernen wollten. Sie kommen jeden Tag in unser Zentrum und lernen zusammen mit Volontären. 

Zum letzten Passahfest konnte CFI Essensmarken für über 130 Personen bereitstellen. Passah ist jedes Jahr einer der herausragendsten Feiertage; leider kann jedoch nicht jeder diesen Tag feiern, wie es der Fall sein sollte, weil viele äthiopisch-jüdische Familien viele Mitglieder haben, wodurch Feiertage finanziell eher schwierige Zeiten sind. Nur wegen Ihrer Treue und großzügigen Gaben sind wir in der Lage, diesen bedürftigen Familien zu helfen, die Feiertage mit ihren Familien mit Freude und in Würde zu feiern. Wir danken Ihnen, die das Projekt „Hoffnung für die Zukunft“ unterstützen. 

Ein paar abschließende Worte von Rachel: „Wir wollen in unserem Zentrum weiterhin die äthiopische Gemeinschaft stärken und unterstützen. Dank CFI und Gott können wir dieser Gemeinschaft jeden Tag die äußerst benötigte Hilfe anbieten. Ich möchte CFI für den bemerkenswerten Beitrag über die Jahre danken. Dieser Traum hätte ohne CFI niemals Wirklichkeit werden können. Gott segne CFI und seine Spender.“ Deswegen preisen wir den Herrn für Seine Treue durch Sie, unsere Unterstützer!

Tsehai Legesse-Marabi
Projekt Hoffnung für die Zukunft


Spendeninformation für dieses Projekt
Christliche Freunde Israels
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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in 10 Ha Rav Agan, Jerusalem, 91015, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 16.11.2016 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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