Beta-Israel dienen


Mutter mit autistischem Kind„Schafft Recht dem Geringen und der Waise, den Elenden und Armen lasst Gerechtigkeit widerfahren“ (Psalm 82,3)

Äthiopische Juden begannen nach 1973 in bedeutenden Zahlen nach Israel einzuwandern, nachdem der sephardische Großrabbiner Rabbi Ovadia Yosef entschied, dass sie tatsächlich jüdisch sind und unter Israels „Recht auf Rückkehr“ fallen – ein Gesetz, das es jedem Juden erlaubt, sich in dem Land niederzulassen. (Newsweek.com)

In 1984 wurden bei der jüdisch-äthiopischen Luftbrücke „Operation Moses“ ungefähr 8.000 Äthiopier in das Heimatland ihrer Vorfahren zurückgebracht. Sie wurden mit mehr als 30 Flügen mit ungefähr 200 Personen pro Flug aus dem Sudan gebracht. In 1985, kurz nach ihrer Ankunft, begann Christliche Freunde Israels – Jerusalem damit, viele dieser kostbaren Familien zu unterstützen. Für den Start in ein neues Leben in Israel war Hilfe dringend nötig. In 1991 kehrten israelische Flugzeuge wieder nach Äthiopien zurück, um weitere 14.000 ähtiopische Juden in weniger als 36 Stunden abzuholen. Ein äthiopischer Mann soll gesagt haben: „Wir haben keine Kleidung mitgebracht, wir haben keine unserer Sachen mitgebracht, aber wir sind sehr froh hier zu sein.“ Nun, nach 3 Jahren mit wenig Einwanderern aus Äthiopien sehen wir wieder eine Zunahme an äthiopischen Juden, die Aliyah machen. Berichten zu Folge wird erwartet, dass bei diesem Anstieg bis 2020 weitere 9.000 äthiopische Juden nach Israel kommen werden. 

Die Schwachen und Vaterlosen verteidigen

Vor Kurzem konnte das Projekt Hoffnung für die Zukunft einigen der bedürftigsten Familien der jüdisch-äthiopischen Gemeinschaft finanzielle Unterstützung zukommen lassen. Zu diesen Situationen gehörte auch die einer lieben, leise sprechenden, kürzlich verwitweten Frau. Viel zu früh und ohne Vorwarnung fiel ihr Mann zu Boden und starb wenig später an einem plötzlichen Herzinfarkt. Sie ist nun komplett alleine, denn die beiden hatten auch noch keine Kinder. Was die Situation noch schlimmer macht ist die Tatsache, dass sie nun alleine das Geld für die monatlichen Ausgaben aufbringen muss, denn sie und ihr Mann hatten sich nicht auf solch eine Tragödie vorbereitet. Projekt Hoffnung für die Zukunft steht nun tröstend und unterstützend dieser kostbaren Witwe bei, um ihr zu helfen, die Trümmer ihres zerbrochenen Lebens wieder aufzusammeln und weiterzumachen. 

In einer anderen Situation arbeitete ein fleißiger und hingegebener Vater in einem örtlichen Restaurant, als ein Bottich mit kochendem Öl auf sein Bein kippte. Im Anschluss daran musste er entlassen werden, weil er mit der Behinderung nicht arbeiten konnte. Er bekommt für diesen Fall nur sehr wenig Sozialhilfe und das reicht nicht, um seine schwangere Frau und seinen kleinen Sohn zu versorgen. Wenn er zurückblickt erinnert er sich jedoch daran, wie sehr er seine Arbeit geliebt hatte, wodurch er auch kostenlos Essen erhielt, das er voller Freude an die Kinder eines jüdisch-äthiopischen Nachschulprogrammes verteilte.

Hoffnung in schwierigen Zeiten

Wir sind auch zutiefst dankbar, dass wir einer jungen Mutter in sehr schwierigen Zeiten Hoffnung bringen konnten. Ihre Eltern sind sehr krank und ihr 3-jähriger Sohn leidet an Autismus. Sie musste ihre gut bezahlte Arbeitsstelle aufgeben, weil sie von ihrer Familie so dringend gebraucht wird. Während ihre Umstände sie zu Tränen der Verzweiflung trieben, war es die Hilfe und die Unterstützung aus Ihren großzügigen Spenden, die Linderung verschaffen konnten. Vor Kurzem erhielten wir einen Dankesbrief von ihr, für die Hilfe und die Hoffnung in Mitten ihrer Schwierigkeiten. Sie ließ uns wissen, dass ihr Sohne jeden Tag fleißig lernt und sie glaubt, dass er mit Gottes Hilfe die täglichen Herausforderungen des Autismus überwinden wird. Ihr Ausdruck der Dankbarkeit an die Christen in den Nationen geht weiter über die wenigen Zeilen auf dieser Seit hinaus. Wegen Ihnen, in allen Nationen, konnte CFI einige der aktuellen Lasten dieser wunderbaren Familie erleichtern. 

Bitte denken Sie darüber nach, weiter in diese manchmal vergessene jüdische Gemeinschaft zu investieren. Nur durch ihre Hingabe im Gebet und finanzielle Unterstützung als Christen in den Nationen können wir solch einen starken Einfluss in dieser erstaunlichen Gemeinschaft ausüben. Vielen Dank für alles, was Sie tun.

Tsehai Legesse-Marabi
Projekt Hoffnung für die Zukunft


Spendeninformation für dieses Projekt
Christliche Freunde Israels
IBAN: DE19 7009 1500 0000 7322 30
BIC: GENODEF1DCA
Volksbank Raiffeisenbank Dachau EG
Verwendungszweck: Hoffnung für die Zukunft

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