Das größere Bild von Hoffnung …


„Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben“ (Jeremia 29,11).

Viele äthiopische Familien kommen aus einem Leben, in dem sie es gewohnt waren, misstrauisch zu sein und sich bedeckt zu halten, um der Unterdrückung zu entfliehen. Leider neigen viele von ihnen nach wie vor zu diesem ungesunden Verhalten. Heute, nachdem sie bereits 20 Jahre in Jerusalem leben, sehen wir dieselben traurigen, bedrückten Gesichter – man könnte es „aufgeschobene Träume“ nennen. Einige erleben einen Zyklus von Teilnahmslosigkeit und dem Gefühl von Misstrauen und beabsichtigter Isolation, und sie vergessen den Traum, der sie ursprünglich hergeführt hat, um ein neues Leben in Jerusalem aufzubauen. Langston Hughes Gedicht „Dream Deferred“ (aufgeschobener Traum) spricht darüber, was mit Träumen geschieht wenn sie aufgeschoben werden.

Hoffnung für die Zukunft legt eine Beharrlichkeit an den Tag, wenn es um Leben verändern und Hoffnung für Familien in Israel geht. Wir investieren uns dahinein, Beziehungen zu bauen und finanzielle Unterstützung zu geben, um das Leben für viele Familien zu verbessern. Wir durften große Erfolge in unserer Hilfe für alleinerziehende Mütter sehen, die auf Grund von besseren Einnahmen ihre Kinder versorgen und für Kindertagesstätten bezahlen können, damit sie nicht nachts arbeiten müssen. So können sie nachts friedlich schlafen.

Eine unserer Bewerberinnen erzählte uns ihre Geschichte: Maritu ist eine sanft stimmige, zurückhaltende, 42-jährige, geschiedene Frau und Mutter von zwei Kindern. Sie hat eine schwierige Geschichte, denn ihr Mann verließ sie gleich nach der Geburt ihres zweiten Kindes, was sie in eine finanziell heikle Lage versetzte. Sie erzählte uns von ihrem Traum, an einer neuen Schule einen Kurs zu belegen, der Äthiopiern helfen soll, einen Beruf zu erlernen. Sie hatte gehofft nach ihrem Abschluss in einer Firma eine Arbeitsstelle zu bekommen, aber dann … wurden all ihre Träume und Hoffnungen aufs Regal geschoben.

Etwas zögernd kontaktierte sie uns mit der Bitte um Hilfe, ihre Miete für die vergangenen vier Monate wie auch einen Stapel angesammelter Wasser- und Stromrechnungen zu bezahlen. Wir konnten die Verzweiflung in ihren Augen sehen und ihren verwundeten Geist erkennen. Liebe radierte all dies aus, als wir ihr versicherten, dass wir ihrer Not begegnen wollen. Wir kontaktierten sie vier Monate später, doch benötigte sie diesmal keine weitere Hilfe, denn sie arbeitete als Putzkraft in Häusern und verdiente damit einen ausreichenden, wenn auch kleinen Betrag. Hoffnung für die Zukunft ist dankbar für unsere Spender und Gebetsunterstützer. Danke für Ihre sensiblen Herzen und Ihren Wunsch, unsere Bemühungen zu segnen, um hier in Israel einen Unterschied zu bewirken. Wir freuen uns sehr über Familien wie Maritus, die nun das größere Bild von neuer Hoffnung sehen dürfen.

„Der aus dem Staub emporhebt den Geringen, aus dem Schmutz den Armen erhöht …“ (Psalm 113,7; Elberfelder).

Marcia Brunson
Projekt Hoffnung für die Zukunft


Spendeninformation für dieses Projekt
Christliche Freunde Israels
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Verwendungszweck: Hoffnung für die Zukunft

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