Preis sei dem Allmächtigen Gott


Erinnerung an den schrecklichen Tag

„Die Unseren sollen aber auch lernen, zur Behebung der dringenden Nöte eifrig gute Werke zu tun, damit sie nicht unfruchtbar sind!“ Titus 3, 14

Ihre Hilfe aus den verschiedenen Ländern, durch Gebet, Pakete und Finanzen, half uns in den vergangenen paar Monaten dabei, über 1000 Familien – neue Einwanderer (olim) und andere bedürftige Menschen in Not – Unterstützung anzubieten. Sie haben uns über 5,4 Tonnen an hochwertigen Kleidungsstücken geschickt. Vielen Dank dafür.

Karen Yemima Mosquera

Karen, eine jung Frau, 22 Jahre alt, die ursprünglich aus Ecuador stammte, war in 2014, nicht weit von unseren Büros entfernt, bei einem Terroranschlag getötet worden. Bei CFI hörten wir alle von der Tragödie und sahen auch die Nachrichtenberichte. Wir beteten für die Verletzten und die hinterbliebenen Familien der getöteten Personen.

Im Januar 2017 kamen Karens Mutter und ihre jüngere Schwester ins CFI-Verteilzentrum. Ein Bekannter, der zuvor bereits CFI besucht hatte, erzählte ihnen von uns und als Christen waren sie neugierig herauszufinden, wer wir sind. Als sie erwähnten, dass sie ursprünglich aus Ecuador stammen, erinnerten wir uns an den Terrorangriff von 2014 und erkannten die Verbindung zu der jungen Frau, die wenige Jahre zuvor getötet worden war.

Shoshana, Karens Mutter, stelle sich uns vor und zeigte uns Photos und Magazine mit Geschichten über ihre Tochter und begann über die Geschehnisse jenes schrecklichen Tages zu erzählen. Wir konnten alle unsere Tränen nicht zurückhalten. Schon als sie noch sehr jung war, hatte Karen immer gerne die Heilige Schrift (Torah) gelesen und es war ihr Traum gewesen, nach Israel zu kommen und in einem Institut für Frauen Judaistik zu studieren. Sie war so enthusiastisch über Shabbat und all die jüdischen Feste. Als sie noch in Ecuador waren, las sie ihrem Vater aus dem Tenach vor und sie studierten den Text zusammen. Sie wurde am Ölberg begraben. Karen hatte zu ihrer Mutter gesagt, dass sie eines Tages dort begraben werden würde – das war eines ihrer Herzenswünsche.

Avidam & Shiney

Avidam & Shiney machten im November 2016 Aliyah aus Mumbai, Indien. Sie haben eine zweijährige Tochter. „Israel ist unser heiliges Land und wir wollten schon immer in unser Heimatland zurückkommen, aber die Entscheidung trafen wir, als unsere Tochter geboren wurde.“

Avidam & Shiney erklärten uns, dass in Indien jüdische Institutionen wie Synagogen und jüdische Schulen immer Sicherheitskräfte haben. Jetzt sind sie froh, endlich zuhause zu sein.

„Geboren in Brasilien aber nie zugehörig“

Mehr und mehr jüdische Familien aus Brasilien besuchen unser Verteilzentrum, weil inzwischen viele Aliyah machen! Diese Familien erzählten uns bereits, dass noch in diesem Jahr mehr Leute kommen würden und dass sie gleich zu uns kommen würden, denn sie haben bereits von Freunden und Familienangehörigen, die zuvor nach Israel gekommen sind, von unserer Organisation gehört. „Obwohl wir in Brasilien geboren wurden, haben wir uns nie zugehörig gefühlt. Israel war schon immer unser Heimatland,“ sagten sie zu uns.

Mit emotionalen Wunden, aber niemals ohne Hoffnung!

„Wenn wir nicht wollen, dass der Name Israel für immer ausgelöscht wird, dann haben wir die Verpflichtung etwas zu kreieren, das als Zentrum für unser ganzes Volk dienen kann, wie das Herz in einem Lebewesen, von dem aus Blut in alle Arterien fließt und den Körper mit Leben füllt.“ Eliezer Ben-Yehuda

Ganze Familien, die aus der Ukraine stammen, machen Aliyah. Es ist ein wahrer Segen zu sehen, wie sie zusammen einen neuen Anfang machen. Viele von Ihnen kommen auf der Suche nach einer besseren Zukunft für ihre Kleinen, und nachdem ihre Herzen erfasst haben, worum es bei Israel geht, ermutigen sie auch ihre Eltern, Großeltern und Geschwister dazu, auch diesen großen Schritt zu unternehmen. Aliyah zu machen ist wirklich ein Schritt des Glaubens und des Gehorsams!

Diese Familien erzählten uns, dass es eine riesige Erleichterung für sie sei, in Israel zu sein, denn der Krieg in der Ukraine hat ihnen viele emotionale Wunden zugefügt, aber sie haben die Hoffnung nie verloren. Sie teilten uns auch mit, dass sie erkannt hätten, dass wir nicht solche Christen sind, wie die, von denen sie zuvor gehört hatten (und die antisemitisch waren). Preis dem Herrn, denn all dies ist Teil des Prozesses, den Schaden wieder gut zu machen, der dem jüdischen Volk über zwanzig Jahrhunderte lang zugefügt worden ist. Es ist wahrlich eine Ehre für uns, dienen zu dürfen.

Rocio Fordham
Projekt Offene Tore


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