Gebetsmauer - September 2017


Wir wollen nicht schlafen, sondern wachen

Maskiot in Bik'at Ha Yarden

„Sie werden Häuser bauen und sie auch bewohnen, Weinberge pflanzen und auch deren Früchte genießen“ (Jesaja 65,21).

In der One Year Bible (Ein-Jahres-Bibel) wird diese Schriftstelle so übersetzt, dass der Gedanke, der Sinn, wiedergegeben wird. Obwohl es nicht eine wortwörtliche Übersetzung aus dem Hebräischen ist, stellt sie dennoch eine sehr bildhafte und lebendige Szene dar, wodurch es uns leichter fällt zu verstehen, was Jesaja gesehen hatte und versuchte uns zu übermitteln. In den Tagen, die noch kommen werden, in denen Gott Jerusalem segnen wird, wird es so sein, dass „... wenn ein Mann ein Haus baut, wird er auch darin wohnen – es wird nicht durch angreifende Armeen zerstört werden, wie es in der Vergangenheit gewesen ist. Denn Mein Volk wird so lange leben wie Bäume und wird lange Zeit ihre hart erarbeiteten Erträge genießen“ ( Jesaja 65,21 wörtl. a. d. Engl. von The Living Bible [sinngemäße Übersetzung der Schrift]).

Das kleine Dorf Maskiot liegt im nördlichen Jordantal. Der Name des Dorfes Maskiot bedeutet „silberne Schalen“ und stammt aus Sprüche 25,11: „Wie goldene Äpfel in silbernen Schalen, so ist ein Wort, gesprochen zur rechten Zeit“. Diese kompakte und eng verbundene Gemeinschaft ist eine israelische Kommune in der Region, die als „Westjordanland“ bezeichnet wird oder korrekterweise das biblische Judäa und Samaria heißt. Es liegt im nördlichen Teil des Jordantals und befindet sich im Regierungsbezirk Bik’at HaYarden. Vor nur zwei Jahren hatte das Dorf 206 Bewohner (Familien mit Kindern).

Maskiot in Bik'at Ha Yarden

Da es eine relativ junge Kommune im nördlichen Jordantal ist, gibt es dort eine Erste Hilfe Einheit, die von der Nicht-Regierungs-Organisation IIF gestiftet wurde. Diese beinhaltet einen kleinen Frachtlader, Zelte (für jeweils 20 Personen), einen Generator und Wassertanks, Toiletten, eine voll ausgerüstete Feldküche, kugelsichere Westen und Schutzausrüstung, Lampen, Taschenlampen und Grenzbeleuchtung, Zeltrationen, große israelische Fahnen und Stangen, etc. Die Israelische Unabhängigkeitsstiftung (IIF), in 2007 gegründet, spielt eine einzigartige Rolle in der Umsetzung der fortdauernden Vision Israels, einen starken, sicheren und einzigartig jüdischen Staat zu bilden, der dem Wohlergehen und der Zukunftssicherung des jüdischen Volkes, den Werten des Zionismus und der Demokratie gewidmet ist. Die IIF sucht selbständig und mit eigenen Ressourcen nach Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs) in Israel, die effektiv daran arbeiten, die Nation, den Zionismus und das jüdische Volk zu stärken. Diese NGOs können ihren Fokus auch auf unterschiedliche Gesellschaftsbereiche gerichtet haben – Bildung, nationale oder zivile Bereiche, geistliche oder kulturelle Bereiche – aber sie haben eine Gemeinsamkeit, nämlich den Zweck Israel aufzubauen, zu stärken und zu verbessern, um es zu einem sicheren, dynamischen und blühenden jüdischen Staat zu machen.

Diese Gruppen sind oft reich an Mitgliedern, Leidenschaft, Hingabe und Vision, aber stehen oft vor finanziellen Herausforderungen. Die IIF identifiziert nicht nur diese Gruppen und unterstützt sie mit Finanzen, um ihnen zu helfen einen Unterschied zu bewirken, sondern arbeitet auch mit ihnen zusammen, um sie in der Ausführung ihrer jeweiligen Aufgaben noch effektiver zu machen. Für diejenigen, die Israel wirklich unterstützen möchten, ist die IIF eine großartige Hilfsquelle, da sie die Möglichkeit haben, einzigartige kleinere Gruppen aufzuspüren und zu stärken, die sich keine ausgiebige Werbung leisten können und stattdessen lieber alle ihre Ressourcen in ihre eigentliche Mission hineinstecken, wo es direkt vor Ort in Israel auch gebraucht wird. Maskiot beteiligt sich daran, dem jüdischen Volk ein sichereres Israel zu schaffen.

Lassen Sie uns beten:

  • Wir stehen betend im Glauben daran, dass die Tage kommen werden, an denen niemand mehr vor grundlosen Angriffen Angst haben muss. Beten Sie für den Schutz der Familien und ihrer Kinder. „... deine Nachkommen mögen das Tor ihrer Hasser in Besitz nehmen!" (1. Mose 24,60).
  • Erinnern Sie sich an die Versprechen des Herrn, dass Er der Eine ist, der Israel beschützt und niemals schläft noch schlummert. Möge der Herr alle Soldaten, die über Maskiot wachen, vor Überfällen, Angriffen und Hinterhalten beschützen. Möge es keine Angriffe aus Tunnel in der Nähe der Gemeinde geben, sondern mögen alle Tunnel einstürzen, ohne dass dabei jemand zu Schaden kommt. (Psalm 63,6-7; Psalm 63,2)
  • Proklamieren Sie im Glauben, dass das arabische Volk, das viele Millionen Quadratkilometer an Land besitzt, ihrem eigenen Volk, den Palästinensern, helfen und ihnen etwas Land zur Verfügung stellen möge (als arabische Brüder). Möge das arabische Volk wie sein Vorvater Esau werden, als dieser zu Jakob sagte: "Ich habe genug, mein Bruder; behalte, was du hast!" (1. Mose 33,9).
  • Bedrängen Sie den Herrn, dass Er die kühne Proklamation, die Premierminister Netanjahu vor einiger Zeit für den Norden, den Golan, ausgesprochen hat, erhören möge. Er sagte: "Niemals aufgeben". Mögen die Bewohnter standfest und entschlossen bleiben und jedem Angriff gegen ihre Kommunen standhalten und möge sich die Hisbollah der Konsequenzen eines Angriffes auf Israel bewusst werden. Wenn Israel angegriffen wird, wenden sich seine Feinde gegen Gott Selbst. "Meine Hilfe kommt von dem HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat!" (Psalm 121,2). 
  • Ersuchen Sie den Herrn, dass Er Israel helfen möge, ISIS endgültig zu besiegen. ISIS ist zwar auf dem Rückzug, ist aber innerhalb der Grenzen Israels immer noch präsent. Diese "menschlichen Bestien", wie sie Premierminister Netanjahu bezeichnet hat, sind "Könige der Schrecken" (Hiob 18,14). Wir danken dem Herrn, dass Er weiter für Israel kämpfen und Maskiot übernatürlich beschützen wird (Josua 10,42). Bitte beten Sie, dass es keine Bereiche in der kleinen Kommune geben möge, wo der Feind eindringen kann um zu töten, zu stehlen und zu vernichten und dass es keine Risse in der Sicherheitsmauer um dieses neue Pflänzchen Gottes geben möge (Nehemia 6,1). 
  • Beten Sie eindringlich um Regen in diesem Herbst - Frühregen, denn das Land braucht in diesem Winter viel Regen (Jeremia 5,24; Psalm 63,9-10). Beten Sie auch, dass die Ohren der Bewohner von Maskiot Gott gegenüber, der ihr Flehen und ihre Bitten hört, immer offen sein mögen. "Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten, und seine Ohren hören auf ihr Flehen; das Angesicht des Herrn aber ist gegen die gerichtet, die Böses tun." (1. Petrus 3,12).

Ihre Gebete für das Auserwählte Volk sind hochgeschätzt. Wir hoffen auch, dass Sie diese Informationen an viele andere Menschen weiterleiten, die sich dann den Gebeten anschließen. 

"Also lasst uns nun nicht schlafen wie die Übrigen, sondern wachen und nüchtern sein!" (1. Thessalonicher 5,6)

Gotte segne Euch und seid wachsam im Gebet. (Kolosser 4,2)

In Seinem Dienst,
Sharon Sanders

Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in 10 Ha Rav Agan, Jerusalem, 91015, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 16.11.2016 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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