Gebetsmauer - März 2017

Städte und Dörfer in Israel nahe an der Gefahrenzone

Sderot Stadtplatz (Wikimedia)

„... und damit ich mich über sie freuen kann, ihnen wohlzutun; und ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit, mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Seele“ (Jeremia 32,41).

Die Städte Ashdod, Ashkelon, Kiriat Malachi, Sderot und Ofakim sind fünf ausgewählte Städte und Dörfer, die wir in diesem zwei-monatlichen Gebetsmauerbericht vorstellen möchten. All diese Wohnorte liegen in risikoreichen und gefährlichen Gegenden, denn sie sind in Reichweite von Raketenfeuer aus Gaza. Hamas versucht schon wieder eine bedrohliche Situation mit Israel zur Eskalation zu drängen und die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Gaza Konfliktes ist sehr hoch. Stellen Sie sich vor Sie versuchen am Abend einzuschlafen, wenn Sie sich dessen sehr bewusst sind, dass Sie möglicherweise mitten in der Nacht aufgeweckt werden. Oder Sie hören während Ihre Kinder in der Schule sind das unheimliche Aufheulen der Notsirenen, wodurch in jedem das eiskalte und schauerliche Wissen aufsteigt, dass sich irgendwo über Israel eine Rakete befindet und sie möglicherweise direkt auf Sie oder Ihre Familie zusteuert!

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Gebetsmauer - Januar 2017

Nördlichste Region Israels

„Mach dich auf, durchziehe das Land seiner Länge und Breite nach! Denn dir will ich es geben“ (1. Mose 13,17).

Es kam einmal die Frage auf, ob die Israeliten in altertümlichen Zeiten Gebetsmärsche gemacht haben und ob das in der Bibel erwähnt wird. Der Begriff „Gebetsmarsch“ kann so in der Bibel nicht gefunden werden, aber das muss nicht bedeuten, dass es nicht biblisch ist, im Gebet ein Gebiet abzugehen. Ein Hauptgrund warum wir durch unsere Nachbarschaft, Dörfe und Städte und durch die Bibel im Gebet gehen sollten ist, weil wir wollen, dass Israel das Land, das dieser Nation durch Gott gegeben worden ist, in Besitz nimmt. Heute versuchen viele Mächte des Bösen wie auch Menschen, die in falschen Religionen gefangen sind, und Personen, die Hass gegen den Gott Israels verbreiten, das Streben Israels, das von Gott gegebene Land mit Leben zu erfüllen, zu vereiteln, indem sie Städte und Dörfer überall in Israel angreifen, wo immer sie auch können. Diese Ausgabe des zweimonatlichen Gebetsmauer-Rundbriefes bittet Sie für eine Region zu beten, nicht nur für ein Dorf oder eine Stadt.

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Gebetsmauer - November 2016

Kiryat Shmona

Kiryat Shmona

"Kiryat Shmona ist eine Stadt im Nordbezirk Israels am nordwestlichen Rand der Hulaebene in der Nähe zur libanesischen Grenze. Der Name der Stadt 'Siedlung der Acht' wurde gewählt, um an Joseph Trumpeldor und sieben seiner Kameraden zu erinnern, die 1920 bei der Verteidigung des nahen Tel Hai von Arabern getötet worden waren." (Wikipedia)

Kiryat Shmona liegt in der Hulaebene, dem Herzen einer der schönsten Naturgebiete des Landes. Der Ort wurde in 1949 gegründet und auf den Ruinen des arabischen Dorfes Khalsa aufgebaut, als Übergangslager für Immigranten, die hauptsächlich als Bauern gearbeitet hatten. Heute gibt es auch einige Fabriken aber die Stadt ist hauptsächlich eine Zentrum für Handel und Tourismus. Bei einem persönlichen Besuch wird man durch die atemberaubende Landschaft beeindruckt. Am Fuße der Manara Felsenwand wartet eine Seilbahn, die Besucher hinauf in das Kibbutz Manara befördert, wo man auch einen Aussichtspunkt findet, von dem aus man die Hulaebene überblicken kann.

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Gebetsmauer - September 2016

Tiberias

Tiberias

„Danach fuhr Jesus über den See von Galiläa bei Tiberias“ (Johannes 6,1). „Es kamen aber andere Schiffe von Tiberias nahe an den Ort, wo sie das Brot gegessen hatten nach der Danksagung des Herrn“ (Johannes 6,23). „Danach offenbarte sich Jesus den Jüngern wiederum am See von Tiberias ...“ (Johannes 21,1).

Als eine der vier „Heiligen Städte“ in Israel liegt Tiberias am Westufer des Kinneret (Hebräisch: harp), welcher Christen aus der ganzen Welt als „The Sea of Galilee“ bekannt ist, oder See Genezareth. Vor zweitausend Jahren war Tiberias das Zentrum jüdischer Bildungseinrichtungen und der Ort des Sanhedrin (Oberster Jüdischer Gerichtshof). Heutzutage sind die Hauptattraktionen Tiberias’ für Millionen von Touristen aus der ganzen Welt, sowohl jüdische als auch christliche, der See Genezareth und die natürlichen heißen Quellen. Für Christen ist es bedeutend, dass Jesus einen großen Teil Seiner Zeit auf Erden in Galiläa, genau in dieser Gegend, verbrachte. Er wanderte über die staubigen Straßen, ging auf der Oberfläche des Sees, aß zusammen mit Seinen Jüngern Fisch am Ufer und hielt viele Seiner Predigten in dieser Gegend. Aus vielen Quellen weiß man, dass Tiberias, das auf Hebräisch Tiveryah ausgesprochen wird, durch König Herodes erbaut und nach dem römischen Kaiser Tiberus benannt wurde. Ein jüdischer Gelehrter, Rabbi Jeremiah, lehrte, dass der Name etwas mit der geographischen Lage der Stadt zu tun hat. Tiveryah, das mitten im Land Israel liegt, ist verwandt mit dem hebräischen Wort für Nabel, tabur. Ein anderer Gelehrter, Rabbi bar Nahmeini zitierte eine Tradition, dass der name „Tiveryah“ für die hebräischen Worte für „ihr Anblick ist göttlich“ steht, „tovah re’iyatah“. Wenn man hier in Israel danach fragt, wird man verschiedene Erkärungen bekommen, warum der Anblick von Tiveryah göttlich ist. Eine davon ist, dass es sich ans Ufer des Sees Genezareth schmiegt, umgeben von Obstplantagen und Gärten, und einfach bemerkenswert schön aussieht. Andere werden sagen, dass zusätzlich zur sichtbaren Schönheit diese Stadt auch einmal der Sitz einer großartigen jüdischen Hochschule und deswegen auch im geistigen Sinne wunderschön war.

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Gebetsmauer - Juli 2016

Amona

Von יעקב - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=26170124

„Sie werden nicht bauen, damit es ein anderer bewohnt, und nicht pflanzen, damit es ein anderer isst; denn gleich dem Alter der Bäume wird das Alter meines Volkes sein, und was ihre Hände erarbeitet haben, werden meine Auserwählten auch verbrauchen“ (Jesaja 65,22).

Sind wir in diesen Tagen? Die Knessetminister Uri Ariel und Bezalel Smotrich besuchten vor kurzem Amona und Ariel erklärte: „Die Zeiten, in denen Kommunen im Land Israel entwurzelt wurden, sind vorbei.“ Der obenstehende Bibelvers aus Jesaja deutet an, dass eine Zeit kommen wird, in der Gott Sein Volk in Seinem Land pflanzt, in seinem Heimatland, und niemand wird sie ausreißen und es wird auch niemand ihre Häuser wegnehmen und darin wohnen. Vielleicht ist dieser Tag jetzt hier. Ich hatte das Gefühl, dass es wichtig sei, für die Menschen in dieser Kommune zu beten, die so hart gearbeitet haben, um auf diesem Land für ihre Familien ein Zuhause zu errichten, auf dem Land, das Gott rechtmäßig dem jüdischen Volk gegeben hat, ohne dass es als „illegal“ bezeichnet wird. 

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