Die Neu-Pflanzung des Herrn

„Der Geist des HERRN, des Herrschers, ist auf mir ..., um den Trauernden von Zion zu verleihen, dass ihnen Kopfschmuck statt Asche gegeben werde, Freudenöl statt Trauer und Feierkleider statt eines betrübten Geistes, dass sie genannt werden ‚Bäume der Gerechtigkeit‘, eine ‚Pflanzung des HERRN‘ zu seinem Ruhm.“ (Jesaja 61,1a und 3)

Als Team hier in Jerusalem haben wir das unglaubliche Privileg, kostbare Holocaust-Überlebende treffen zu dürfen. Sie sind die letzten Zeugen der furchtbaren Gräueltaten des Nazi-Regimes und wir können ihnen begegnen und ihnen Trost und die Liebe Gottes bringen. Wir versuchen auch, ihre Stimmen in der Welt zu sein, indem wir ihre Geschichten, aus Herzen, die immer noch voller unaussprechlicher Schmerzen sind, weitererzählen. Wir sind für die Gelegenheiten dankbar, wenn wir bei ihnen sitzen und mit ihnen ihre Lasten und auch ihre Freude teilen können. Jedes Leben ist kostbar und ein Wunder göttlicher Befreiung.

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Ein Traum erfüllt

Erinnerungen für zukünftige Generationen festgehalten

Im Januar organisierte das „Vergesst sie nicht“-Team von Christliche Freunde Israels eine sehr bedeutende und besondere Veranstaltung – eine Buchneuvorstellung in der Stadt Kfar Saba. Vor drei Jahren hatte das Team Efim – den Leiter der Organisation der Holocaust-Überlebenden in Kfar Saba – besucht, kurz nach der Gründung der Organisation. Wir fanden heraus, dass Efim einen Traum hatte – die Geschichten der Überlebenden aufzuschreiben und ein kleines Buch daraus zu machen. Dadurch können die Geschichten an die zukünftigen Generationen weitergegeben werden. Wir hatten den Wunsch, ihm bei der Erfüllung dieses Traumes zu helfen und kauften ihm einen Audio-Recorder. Später besuchten wir zusammen mit Efim die Überlebenden.

Wir empfinden es als sehr wichtig, die Vergangenheit zu kennen und die Erinnerungen der schrecklichen Ereignisse des Holocausts festzuhalten. Obwohl wir nie vollkommen begreifen werden, was diese kostbaren Menschen durchmachen mussten, können und müssen wir jedoch in unseren Tagen, in denen es einige sogar wagen zu bezweifeln, dass der Holocaust überhaupt passiert ist, ihre Stimmen sein.

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Prophetie erfüllen

Christliche Liebe und Mitgefühl erfahren

„Siehe, ich wirke Neues, jetzt sprosst es hervor; solltet ihr es nicht wissen? Ich will einen Weg in der Wüste bereiten und Ströme in der Einöde“ (Jesaja 43,19).

Frühling – das ist eine Zeit, in der alles wieder zum Leben erwacht und das Leben über den Tod triumphiert. Es ist eine Zeit der Befreiung, als der Gott Israels Sein Volk aus Ägypten herausführte und auch als Hamans böser Plan, alle Juden zu eliminieren, aufgehalten werden konnte. Frühling ist auch die Zeit, in der der Staat Israel seine Existenz begann. Am 14. Mai 1948 kam das prophetische Wort des Herrn in Erfüllung. Manche Dinge kommen jedoch um einen hohen Preis. Die Geburt der jüdischen Nation wurde mit viel Verfolgung der jüdischen Menschen bezahlt, vor allem in den Jahrhunderten ihres Exils, in den Konzentrationslagern und den Gaskammern. Im April, an Yom HaShoa – dem Holocaust Gedenktag, gedachten wir all derer, die brutal ermordet wurden. Unsere Herzen waren erfüllt von Traurigkeit und Schwere! Nur eine Woche später kam dann Yom HaAtzmaut (Unabhängigkeitstag), ein Feiertag, der mit Freude und Fröhlichkeit erfüllt sein sollte.

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Vorherbestimmt zu leben

Er wartete auf unseren Besuch

„Darum siehe, ich werde es sie diesmal wissen lassen, werde sie meine Hand und meine Macht erkennen lassen, und sie sollen erfahren, dass mein Name HERR ist!“ (Jeremia 16,21).

Bei den Fällen, mit denen sich das CFI-Projekt Vergesst sie nicht befasst, gehört immer ein Besuch eines älteren Holocaust-Überlebenden in seinem Zuhause dazu. Bei diesen Besuchen genießen wir die Gemeinschaft und versuchen zu erkennen, wie wir helfen können. Vor Kurzem besuchten wir unseren guten Freund Evsey, der ganz alleine lebt. Er ist sehr einsam und immer sehr dankbar, wenn wir ihn besuchen. Während des 2. Weltkrieges ist er sechs mal gerade so mit dem Leben davon gekommen – im Ghetto, wo seine ganze Familie ermordet wurde; auf dem Schlachtfeld, wo er mit den Partisanen kämpfte; und später mit der Roten Armee. „Ich kann nicht glauben, dass ich überlebt habe und ich kann immer noch nicht begreifen, wie,“ sagte er zu uns.

Vor ein paar Monaten rief uns Evsey an, als seine Klimaanlage ausfiel. Es ist sehr schwer in Jerusalem in den heißen Sommermonaten und kalten Wintermonaten auszukommen, wenn es keine Zentralheizung gibt, vor allem für ältere Menschen. Deshalb waren wir sehr froh, dass CFI in dieser Not aushelfen und eine neue Klimaanlage für Evsey kaufen konnte.

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Ein Ruf aus dem Totenreich zum Herrn des Lebens

Die Freude der Gemeinschaft

„Herr, du hast meine Seele aus dem Totenreich heraufgebracht; du hast mich belebt aus denen, die in die Grube hinabfahren“ (Psalm 30,3).

Jeder einzelne Hausbesuch (die Situation einer Person betrachten und den wahren Nöten begegnen) ist etwas Besonderes, genau so, wie jede Person sehr kostbar und besonders ist. Einige der Menschen haben wir nur ein paar Mal besucht, andere wiederum kennen wir seit vielen Jahren, trotzdem wird jeder Besuch gewertschätzt und alle freuen sich darauf, das gilt sowohl für uns als auch für die Besuchten. Für viele sind wir wie eine Familie geworden. Manchmal verstehen wir gar nicht wirklich, wie ausgesprochen wichtig diese Besuche, vor allem für die Alleinstehenden, sind, die keinen Partner oder keine Kinder haben, die sie regelmäßig besuchen. 

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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in 10 Ha Rav Agan, Jerusalem, 91015, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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