Prophetie erfüllen


Christliche Liebe und Mitgefühl erfahren

„Siehe, ich wirke Neues, jetzt sprosst es hervor; solltet ihr es nicht wissen? Ich will einen Weg in der Wüste bereiten und Ströme in der Einöde“ (Jesaja 43,19).

Frühling – das ist eine Zeit, in der alles wieder zum Leben erwacht und das Leben über den Tod triumphiert. Es ist eine Zeit der Befreiung, als der Gott Israels Sein Volk aus Ägypten herausführte und auch als Hamans böser Plan, alle Juden zu eliminieren, aufgehalten werden konnte. Frühling ist auch die Zeit, in der der Staat Israel seine Existenz begann. Am 14. Mai 1948 kam das prophetische Wort des Herrn in Erfüllung. Manche Dinge kommen jedoch um einen hohen Preis. Die Geburt der jüdischen Nation wurde mit viel Verfolgung der jüdischen Menschen bezahlt, vor allem in den Jahrhunderten ihres Exils, in den Konzentrationslagern und den Gaskammern. Im April, an Yom HaShoa – dem Holocaust Gedenktag, gedachten wir all derer, die brutal ermordet wurden. Unsere Herzen waren erfüllt von Traurigkeit und Schwere! Nur eine Woche später kam dann Yom HaAtzmaut (Unabhängigkeitstag), ein Feiertag, der mit Freude und Fröhlichkeit erfüllt sein sollte.

Der Verband von Überlebenden der Konzentrationslager und Ghettos, mit dem CFI seit vielen, vielen Jahren zusammenarbeitet und sie unterstützt, versammelte sich zu seinem Frühlingstreffen, um das Leben zu feiern. Das Thema des Treffens lautete: „Das jüdische Phänomen“ – wie die Wüste zu einem gut gedeihenden Wald wird. Das Seminar fand statt, nachdem in 2016 in der Gegend des Kibbutz Ruhama im Negev über 1000 Bäume durch Holocaust-Überlebende gepflanzt wurden. Diese Bäume wurden in Erinnerung an die 1,5 Millionen Kinder gepflanzt, die während des Holocaust umgebracht wurden. Die Organisatoren zeigten uns, wie verwüstet das Land Israel vor nur knapp über 100 Jahren ausgesehen hatte, im Vergleich zu der Schönheit, die wir heute genießen. Obwohl wir die harte Arbeit und die Mühe der Menschen, die das hervorgebracht haben, nicht geringschätzen wollen, wissen wir aber, dass diese Taten eine Erfüllung vieler Prophetien sind.

„... damit ich mich über sie freuen kann, ihnen wohlzutun; und ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit, mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Seele“ (Jeremia 32,41).

Ich hatte das Vorrecht eine Ansprache an die Überlebenden halten zu dürfen und ich las aus der Bibel und verwies auf die Erfüllung von Prophetien in und durch sie. Ich möchte Ihnen hier eine gekürzte Version meiner Ansprache weitergeben.

„Es ist mir eine große Freude, Euch alle hier und heute zu sehen. Es ist eine Freude zu sehen, dass Ihr in Eurem eigenen Land leben könnt, dem Land, das Gott euch als ewiges Erbe gegeben hat. Ihr erlebt, was der Prophet Jesaja vor über 2500 Jahren gesagt hat: 'Denn der HERR tröstet Zion; er tröstet alle ihre Trümmer und macht ihre Wüsten wie Eden und ihre Steppe wie den Garten des HERRN. Freude und Wonne, Danklied und Lobgesang wird darin gefunden werden' (Jesaja 51,3; siehe auch Jesaja 35,1-2; 41,18-20). Der Herr hat dem Vorsitzenden dieses Verbandes den Wunsch ins Herz gelegt, als prophetischen Akt in der Wüste Bäume zu pflanzen, nicht nur zum Gedenken an die Gefallenen, sondern auch als Zeichen der Hoffnung und der Zukunft für euer Heimatland. Der Herr hat Euch hierher zurück geführt um Euch erblühen zu lassen, und damit ihr nie wieder entwurzelt werdet. Als Christen, die wir heute an eurer Seite stehen, können wir nur sagen, wir sind hier und wir lieben Euch, weil Gott Euch zuerst geliebt hat. Ihr macht Euch alle Gedanken über die Zukunft, aber wir wollen Euch sagen: Israel wird nicht zerstört werden, nicht wegen seiner starken Armee, sondern wegen Eurem Gott, der stark und mächtig ist!

Der Tag war erfüllt mit der Freude des Zusammenkommens. Für unsere älteren Freunde ist jeder Tag wie ein Wunder und wird mit viel Wertschätzung und Freude gelebt. Das war ein Tag, um das Leben zu feiern!

Unser Versprechen: Als „Vergesst sie nicht“-Team verpflichten wir uns dazu, weiterhin Ihre Hände und Füße vor Ort in Israel zu sein.

Wir sind dankbar für die Gelegenheit mit diesen Holocaust-Überlebenden Arbeiten zu können. Es ist ein Vorrecht und eine Ehre, sie zu trösten und sie zu ermutigen und ihnen Ihre Liebe und Unterstützung bringen zu können. Wir danken Ihnen für Ihre finanziellen Gaben und all Ihre Gebete für uns als Team und für das Volk Israel. Wir teilen ihnen in Ihrem Auftrag immer wieder mit, dass sie nicht alleine sind.

Olga Kopilova
Projekt Vergesst sie nicht


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