Ein Ruf aus dem Totenreich zum Herrn des Lebens

Die Freude der Gemeinschaft

„Herr, du hast meine Seele aus dem Totenreich heraufgebracht; du hast mich belebt aus denen, die in die Grube hinabfahren“ (Psalm 30,3).

Jeder einzelne Hausbesuch (die Situation einer Person betrachten und den wahren Nöten begegnen) ist etwas Besonderes, genau so, wie jede Person sehr kostbar und besonders ist. Einige der Menschen haben wir nur ein paar Mal besucht, andere wiederum kennen wir seit vielen Jahren, trotzdem wird jeder Besuch gewertschätzt und alle freuen sich darauf, das gilt sowohl für uns als auch für die Besuchten. Für viele sind wir wie eine Familie geworden. Manchmal verstehen wir gar nicht wirklich, wie ausgesprochen wichtig diese Besuche, vor allem für die Alleinstehenden, sind, die keinen Partner oder keine Kinder haben, die sie regelmäßig besuchen. 

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Ruf zur Erinnerung

So lange ich in den Herzen derer lebe, die mich lieben, werde ich niemals sterben. (Ein Holocaust-Überlebender)

„Denke an die Tage der Vorzeit; achte auf die Jahre der vorhergehenden Geschlechter! Frage deinen Vater, der wird dir‘s verkünden; deine Alten, die werden dir‘s sagen“ (5. Mose 32,7).

Stellen Sie sich vor, Ihnen ist gestattet nur eine Tasche mit Ihren Besitztümern mit sich zu tragen. Ein Soldat mit einem Gewehr befielt Ihnen, rasch in einen Viehwagon eines Zuges einzusteigen. Die Türen verden zugesperrt und der Zug verlässt langsam die Station. Sie haben keine Ahnung wo Sie hingebracht werden oder wann der Zug anhalten wird.

Erinnerungen gehören zum jüdischen Glauben dazu. Immer mehr wird es den Holocaust-Überlebenden in Israel klar, dass es wichtig ist über den Holocaust zu sprechen und Ihre schrecklichen Erlebnisse mitzuteilen. Sie hoffen, dass die Welt aus der Vergangenheit lernen wird und dass solche furchtbaren Dinge nie wieder passieren können. 

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Kommen Sie mit uns auf einen Hausbesuch

Oft kann ich nachts nicht schlafen, und dann frage ich mich immer – WIE haben wir nur überlebt? ... Ich weiß es wirklich nicht ... Und ich kann mich immer noch an alles erinnern, als ob es erst gestern passiert wäre.

„Verwirf mich nicht in den Tagen des Alters, verlass mich nicht, wenn meine Kraft abnimmt!“ (Psalm 71,9).

Da Sie ein Teil der CFI Familie in den Nationen sind, laden wir Sie herzlich ein sich uns für einen abenteuerreichen Tag anzuschließen, einem Tag mit Hausbesuchen bei Holocaust-Überlebenden. Vorab gehen wir unsere Daten durch, wo jede Person namentlich festgehalten und entsprechende Notizen von vergangenen Besuchen notiert wurden. Als nächstes beten wir, dass der Herr uns zeigt, wer heute am dringendsten diesen Besuch benötigt. Die Auswahl ist enorm: 800 Überlebende in 34 Städten aus denen eine Auswahl getroffen werden muss. Darunter sind Städte wie Sderot, wo man das Gefühl bekommt als Detektiv auf einer geheimen Mission unterwegs zu sein, da viele der Straßenschilder und Hausnummern durch Raketen aus dem Gaza in vergangenen Gefechten beschädigt wurden. Viele Straßennamen wurden in den letzten Jahren geändert und unsere wertgeschätzten Holocaust-Überlebenden können uns den neuen Namen nicht sagen. An einem Tag brauchte unser Team eineinhalb Stunden um die Wohnung eines Überlebenden an Hand seiner Anfahrtsbeschreibung und mit Hilfe der örtlichen Bewohner zu finden (und dies bei schneidendem Wind und strömendem Regen). Doch Gott ist gut, Er war mit uns und machte das Unmögliche möglich. Wir hatten eine wunderbare Zeit und wertvolle Gemeinschaft mit dieser Person.

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Ihnen wurde alles genommen, außer das Leben

 In 2015 hat das CFI-Team 304 Hausbesuche in 29 verschiedenen israelischen Orten gemacht.

Mitglieder des CFI-Teams waren eingeladen, als Ehrengäste an Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag eines großen Sieges in Lod, Netanya, Nahariya und Tel Aviv teilzunehmen. Der „Tag des großen Sieges“ oder 9. Mai ist der Tag der Kapitulation Nazideutschlands vor der Sowjetunion gegen Ende des Zweiten Weltkrieges. In den Zeiten der Sowjetunion wurde der 9. Mai in der ganzen UDSSR und in den Ländern des Ostblockes gefeiert. Der Krieg wurde zu einem sehr bedeutenden Thema in Kinofilmen, in der Literatur, im Geschichtsunterricht in den Schulen, in den Massenmedien und in den Künsten. Diese Feierlichkeiten erhielten nach und nach einen unverwechselbaren Charakter mit ähnlichen Bausteinen: zeremonielle Treffen, Ansprachen, Vorträge, Empfänge und Feuerwerk.

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Mein Leben veränderte sich für immer!

Jeder Überlebende muss mit seinem Kummer leben

„Und wer einem dieser Geringen auch nur einen Becher mit kaltem Wasser zu trinken gibt ... der wird seinen Lohn nicht verlieren“ (Matthäus 10,42).

Vor dreiundsiebzig Jahren, am 20. Januar 1942, trafen sich vierzehn Offiziere Nazi-Deutschlands bei einem Mittagsbuffet in einer Villa neben einem See in einem wohlhabenden Vorort von Berlin, bekannt als Wannsee, um über die Vernichtung eines ganzen Volkes zu beraten. Das Treffen dauerte gerade mal neunzig Minuten und sie diskutierten über das Schicksal von ungefähr 11 Millionen Juden, die in ganz Europa lebten. 

Als Reinhardt Heydrich seinen Plan für die „totale Endlösung der Judenfrage“ vortrug, herrschte eine Atmosphäre der Zusammenarbeit und der Einigkeit. 

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