Der Holocaust und der Engel, der mich rettete

Hanukkah Fest mit ÜberlebendenIm Laufe der schrecklich langen, grausamen und furchterfüllten Jahre des Zweiten Weltkrieges erlebten manche Überlebende das führende, stärkende Licht Gottes, das auf ihrem Weg leuchtete und ihnen die Kraft gab, mit vorsichtigen Schritten der Zukunft entgegenzutreten, ohne den Trost und die Unterstützung einer Familie und von Freunden zu haben. Demetri erfuhr auf diese Weise Hilfe. Am 9. Juli 1941, kurz bevor Demetri 13 Jahre alt wurde, belagerten die Deutschen seine Stadt. Tötungsüberfälle begannen sofort und es wurde ein Ghetto errichtet. Jeder wurde gezwungen zu marschieren, einschließlich Demetris Vater, der aufgrund einer Operation noch mit Krücken lief. Allerdings war sein Tempo zu langsam und er wurde aus der Linie herausgezogen und vor Demetris Augen erschossen!

Im September 1941 gab es einen weiteren Tötungsüberfall. Demetri stand in der Schlange, doch als er schon ziemlich weit vorne war, gelang es ihm auf wundersame Weise zu entfliehen. Glücklicherweise gelang es der christlichen Freundin seiner Mutter gefälschte Papiere für ihn anzufertigen. Demetri wurde in ein deutsches Arbeitslager geschickt, dann arbeitete er in zwei verschiedenen Arbeitslagern in der Sowjetunion, bevor er in die Uran-Minen geschickt wurde, um dort sechs Jahre lang zu arbeiten.

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Sie gab nicht aus Reichtum, sondern aus Armut

 Zwei Herzen vereint

HOLOCAUST-ÜBERLEBENDE LEIDEN täglich unter vielen Sorgen und Ängsten. Durch Ihre Unterstützung konnte CFRI für Maria eine kleine Hilfe sein. Als wir Maria besuchten, wurden wir von ihr herzlich empfangen, obwohl sie offensichtlich beängstigt wegen dem vorherigen Wochenende war. 204 Raketen waren nach Südisrael abgefeuert worden. Verständlicherweise machten ihr diese Angriffe Angst, bis zu dem Ausmaß, dass sie nicht mehr schlafen konnte. Und wenn sie sich ausruhte, dann behielt sie immer all ihre Kleidung an. Die mit der Situation zusammenhängenden Laute brachten Erinnerungen aus dem Holocaust zurück, was ihre Ängste noch verstärkte. Eine andere Sorge für Maria war die Tatsache, dass sich in zwei Räumen ihrer Wohnung an den Wänden und an der Decke Schimmel ausbreitete. Ein sehr feuchter Winter hatte zu dem Problem beigetragen, und wegen ihres hohen Alters war sie beunruhigt und besorgt darüber, wie sie mit dieser Situation fertig werden sollte. Wir schlugen ihr vor, dass sie uns die Kostenangebote für die Reparaturen und die Malerarbeiten schicken solle.

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Könnte er ein Engel gewesen sein?

 Hana Melemud mit ihrem Ehemann"Er sandte Sein Wort und machte sie gesund und ließ sie aus ihren Gräbern entkommen" (Psalm 107,20).

Jüdische Menschen, die den Holocaust überlebt haben, tragen immer noch die Wunden aus den Zeiten, die sie in den Lagern und Ghettos verbracht haben, mit sich herum. Viele von ihnen leiden an Krankheiten, die sie sich wegen Hunger und schlechter Behandlung zugezogen haben. Im Februar hatte unser Team das Vorrecht, Hana und ihren Ehemann zu besuchen, die beide langsam alt und gebrechlich werden. Sie sind seit 66 Jahren verheiratet. Heute leben sie im Haus ihres ältesten Sohnes und seiner Frau in einer separaten Wohnung, damit sie beide ihren eigenen Wohnbereich haben.

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Er stellte fest, er war noch am Leben!

Heute morgen erzählte uns Semyon, wie ihn seine Mutter nah an ihrem Körper festhielt. Sie wurde erschossen, doch sie rettete Semyons Leben. Als es nach der Exekution dunkel wurde und Semyon feststellte, dass er noch lebte, kroch er aus der Grube heraus. Eine ukrainische Frau sah ihn und half ihm hoch. Sie nahm Semyon auf und rettete sein Leben.

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Am Straßenrand wartend

Ita wartet am StraßenrandSie wartet am Straßenrand, wie sie es schon oft in ihrem Leben getan hat, auf Christen, die an ihre Seite kommen, um ihr zu helfen. Vor ein paar Monaten war dies auch der Fall, nachdem wir herausgefunden hatten, dass sie umgezogen war und nun in einem kleinen Haus lebt, das ihr Sohn für sie gefunden hatte. Wie immer war sie auch dieses mal sehr erfreut über unseren Besuch und über die Tatsache, dass wir den langen Weg auf uns genommen hatten, um sie irgendwo in den Bergen in der Nähe der libanesischen Grenze zu besuchen.

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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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