Hoffnung für die Leidenden

Verleihung einer besonderen Ehrung

„Sei stark, ja, lass uns stark sein für unser Volk und für die Städte unseres Gottes“ (2. Samuel 10,12)

Anhaltender Raketenbeschuss: Am 7. Juli 2014, nach unaufhörlichem Raketenbeschuss auf Israel aus Gaza leitete die IDF die Operation „Protective Edge“ (Operation Schutzlinie) ein.  Das Ziel war es, dem Raketenbeschuss aus Gaza in Folge der Operation „Brother‘s Keeper“ (Operation Bruders Hüter) Einhalt zu gebieten. Bei der letztgenannten Operation wurden drei israelische Yeshiva Studenten gesucht, Eyal Yifrach (19), Gilad Shaar (16), und Naftali Fraenkel (16), die auf ihrem Heimweg an einer Bushaltestelle in Gush Etzion durch Hamasmitglieder gekidnapped und später am 12. Juni getötet wurden. Traurigerweise wurden in diesem Krieg 67 IDF-Soldaten und sechs Zivilisten getötet und 469 Menschen verletzt. Unter den Raketenopfern, die das Projekt KUB in israelischen Krankenhäusern, Rehabilitationszentren oder Zuhause besucht, sind auch ehemalige, verwundete IDF-Soldaten. 

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Trotz dem Verlust beider Beine – Gadi triumphiert über die Tragödie

Danke, dass ihr soweit gefahren seit um uns zu besuchen, ihr habt Freude, Licht und vor allem Hoffnung und Glaube in unser Leben gebracht. Danke, dass ihr Worte Gottes mit mir geteilt habt, die mein Leben völlig verändert haben. Nicht nur ich habe begonnen täglich im Tenach zu lesen, meine Mutter liest nun auch.

„Freue dich nicht über mich, meine Feindin! Denn wenn ich auch gefallen bin, so stehe ich doch wieder auf; wenn ich auch in der Finsternis sitze, so ist doch der Herr mein Licht“ (Micha 7,8). 

Vor kurzem besuchte das CUA Team (Kommunen unter Beschuss Team) Gadi Yarkoni, ein Opfer eines Raketenangriffs, der eine erstaunliche Geschichte des Triumphs über die Tragödie, die sich im Gaza Krieg ereignete, zu erzählen hatte. Am letzten Tag des Israel-Gaza-Konflikts verlor er in einer Raketenexplosion beide Beine; dennoch wurde er zum neuen Bürgermeister des Regierungspräsidiums Eshkol gewählt.

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In der Gegenwart Gottes versinken

Vicki und Jim dienen mit ihrer Musik

Während des letzten Krieges Israels gegen die Hamas in Gaza feuerten militante Palästinenser über 3.300 Raketen aus Gaza ab. Mörser und Raketen regneten herab und der Klang des von Israel ausgehenden Artilleriefeuers machte nächtliches Schlafen so gut wie unmöglich. Kinder und Erwachsene im Süden Israels verbrachten fast zwei Monate in Bombenschutzbunkern. Menschen, die unter ständigem Raketenangriff leben, sind sehr angespannt. Sie haben ständig das Gefühl, dass etwas passieren könnte. Jedes laute Geräusch schreckt sie auf. Es könnte ein Motorrad, ein großer LKW oder auch eine Rakete sein.

Hinzu kommt, dass die Nachricht über Tunnel der Hamas nach Israel tiefe Furcht unter die Zivilisten gebracht hat. Viele von ihnen, die in der Nähe der Grenze zu Gaza leben, hatten Angst einzuschlafen, weil sie Angst hatten, dass durch diese Tunnel Terroristen Israel infiltrieren könnten.  Und tatsächlich sind Terroristen aus Gaza in israelischen Armeeuniformen weniger als 1,6 Kilometer von der Grenze entfernt aus dem Boden gesprungen. Sie töteten vier israelische Soldaten, bevor sie durch Luftangriffe davon abgehalten werden konnten, tiefer in das Land einzudringen. 

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Verwundete Seelen heilen

Maya leidet an Parkinson und unter dem Trauma eines Terrorangriffes„Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und er hilft denen, die zerschlagenen Geistes sind“ (Psalm 34,19).

Von allen Festen und Feierlichkeiten in Israel ist Purim einer der beliebtesten jüdischen Feiertage. Doch vielen jüdischen Kindern im Süden Israels wurde traurigerweise ihr Purim dieses Jahr durch Raketenangriffe weggenommen. Während unserer letzten Reise in den Süden Israels, kurz vor Purim, um Opfer von Raketenangriffen zu besuchen, wurden wir von örtlichen Bewohnern darauf hingewiesen, unsere Autofenster unter der Fahrt geöffnet zu lassen, damit wir die Sirenenwarnung hören konnten, falls eine Rakete abgefeuert werden würde. In den Nachrichten war soeben berichtet worden, dass Ashkelon und Ashdod Minuten zuvor von Katuscha Raketen getroffen wurden, und auch, dass am Vortag 60 Kassam Raketen der radikalen Dschihadisten im Gaza auf den Süden Israels herab geregnet waren.

Eine der Familien, die das Team des Projekts Kommunen unter Beschuss auf dieser Reise besuchte, war die Familie Kargachi. Am Tag vor unserem Besuch sprachen wir mit Yuri, dem Sohn von Maya Kargachi. Yuri dient derzeit in der IDF in der Nähe von Gaza und er erzählte uns, dass er die Erlaubnis von seinem Kommandanten bekommen hatte, nach Hause zu kommen, wo er uns treffen wollte. Seine russisch-sprechenden Eltern können nur ein bisschen hebräisch und Yuri sollte für uns übersetzen. Allerdings wurde uns gesagt, dass Yuri seinen Posten auf Grund des intensiven Raketenbeschusses aus Gaza nun doch nicht verlassen durfte. Doch wir preisen den Herrn, der uns einen netten kleinen Engel schickte – Mayas Enkel, Daniel, der – wie viele andere Kinder im Süden auch – Angst hatte, die Purim Feier in seiner Schule zu besuchen. Somit hatten wir einen kleinen russischen Übersetzer.

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Eine Stadt wird zu einem Symbol

Kati mit ihren Eltern und ihrem BabyWÄHREND der „Operation Säule der Verteidigung“ im November 2012 wurden die ohrenbetäubenden Sirenen, die vor einem Raketenangriff warnten, zum ersten Mal in Jerusalem, Tel Aviv und anderen israelischen Städten gehört. Die ganze Nation fühlte auch einmal den Schmerz und das Leid der Bürger von Sderot – der Stadt im westlichen Negev, die für Israel zu einem Symbol geworden ist. Sderot befindet sich seit mehr als 12 Jahren unter ständigem Raketenfeuer aus Gaza.

Bevor Ariel Sharon, der ehemalige Ministerpräsident Israels, alle Truppen und 7.800 Israelis aus Gaza abzog, war Sderot ein wunderbarer Ort zum Leben gewesen. Die ansässigen Bewohner können einem Geschichten über die guten alten Zeiten erzählen – über die Tage, an denen sie unbeschwert nach Gaza gehen konnten um einzukaufen, zum Frisör zu gehen, in Restaurants zu essen und sogar zum Angeln zu gehen. Heute sind diese Erinnerungen mit Argwohn und Furcht durchsetzt. Tatsächlich ist Sderot an raketenfreien Tagen ein wunderschöner Ort zum Leben (siehe Bilder unten). An einem ruhigen Tag kann man Senioren auf Parkbänken sitzend sehen, die den Sonnenschein genießen, oder auch Teenager, die vor einem Pizzaladen abhängen, oder Soldaten, die an einer Bushaltestelle auf den Bus warten, der sie zurück zu ihrem Armeestützpunkt bringen soll. Allerdings kann sich dieser Friede innerhalb von Sekunden zu einer Herz zerbrechenden Szene verwandeln. Und das ist genau, was Kati Alkobi erlebte.

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(Als Verwendungszweck geben Sie bitte den Namen des Projektes oder "CFRI - Wo am nötigsten" an. Bitte immer Name und vollständige Adresse für Zuwendungsbestätigungen angeben.)