Angeschlagen, aber nicht gebrochen

Gottes Heilung hat begonnen

„Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben“ (Psalm 34,19). 

Vor Kurzem hatten Stacey und ich das Vorrecht, eine christlich arabische Frau zu treffen, die wir in diesem Artikel „Havva“ nenne werden. Als jüngste von drei Kindern war Havva das einzige Mädchen mit zwei älteren Brüdern. Ihre frühesten Erinnerungen sind an einen betrunkenen Vater und an eine Mutter, die sie nicht haben wollte. Im Alter von fünf Monaten wurde sie an ihre Großeltern weitergereicht. Glücklicherweise sorgte Gott durch Havvas Großvater für sie – jemand, der sich wirklich um sie kümmerte. Ein einfacher Mann aus einem arabischen Dorf in Israel, aber er kümmerte sich um all ihre Bedürfnisse und opferte viele von seinen eigenen Wünschen, um seiner jungen Enkelin die Möglichkeiten zu geben, die sie verdiente. 

Als sie in Staceys Büro in unserem Hauptquartier war begann Havva wegen der Erinnerung an diesen liebenden Großvater zu weinen, der in all ihren über 30 Jahren der einzige in ihrem Leben war, der an sie glaubte. Als sie 16 Jahre war verstarb die einzige stabile Person in ihrem Leben und ihre gefühllose Großmutter ließ sie wissen, dass sie in dem Zuhause ihrer Jugend nicht mehr willkommen sei. Da sie entschlossen war, die evangelikale christliche Schule abzuschließen, auf die sie ihr Großvater geschickt hatte, machte sie dort ihren Abschluss. Kurz darauf war sie ganz alleine und musste auf den Straßen Jerusalems für sich selbst sorgen. 

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In den Riss treten

In den Riss treten

„Denn die Besorgung dieses Dienstes füllt nicht nur den Mangel der Heiligen aus, sondern ist auch überreich durch die vielen Dankgebete zu Gott.“ (2. Korinther 9,12) 

Wenn Kinder durch die Pupertät gehen und langsam erwachsen werden kann es schon passieren, dass einige sich auf dem Weg zum Erwachsenenalter etwas verirren, auch wenn sie Kinder von Pastoren und geistlichen Dienern sind, die ihre Kinder in der Furcht des Herrn und in einem liebevollen Zuhause erziehen. Das war auch der Fall bei dem Sohn einer solchen gläubigen Familie im Land. Obwohl er als Jugendlicher in eine Gemeinde ging wurde der Sog dieser Welt für unseren lieben Freund „K“ so stark, dass eine Mischung aus Glücksspiel, Banden und Drogen langsam aber beständig einen sündigen Lebensstil um ihn legte und ihn weit von dem Weg des Herrn abbrachte. Aber wie wir Gläubigen alle wissen, der Pfad des Lebens ist nicht leicht und es ist alleine der Herr, der unser guter Hirte ist. Nur durch Seine Stimme können wir unseren wahren Weg zurück nach Hause finden.

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Entlastung für die Geschwister

Eine dankbare gläubige Familie

Den Geschwistern im Land zu helfen gehört zur Vision von CFI bereits seit der Gründung im Dezember 1985. Gemeinden waren in Schwierigkeiten, Pastoren hatten Nöte und viele Gemeindemitglieder waren über die Jahre auf der Suche nach Hilfe. Unser liebevoller Ausdruck unseres Mitgefühls und unserer Fürsorge bewirkte Gott gegenüber viel Dank (2. Korinther 9,11). Wenn wir den Geschwistern helfen, werden sie dadurch mit dem Versorgt, was sie gerade dringend brauchen – was aber vor allem zählt, ist die Danksagung an Gott. Gott schenkt uns die Fähigkeit, aus unserem Wohlstand heraus zu geben und wir danken Ihnen dafür, dass Sie sich durch Ihre Partnerschaft in unser Projekt „Erste Früchte“ investieren. Dieses Projekt wird dieses Jahr gerade wieder neu reorganisiert. Wir kehren zu der ursprünglichen Vision zurück, Pastoren bei ihren Nöten zu unterstützen, kleine Gemeinden mit wenig Einnahmen zu versorgen und dabei behilflich zu sein, die „Herde zu nähren“. Manchmal kann dies durch ein Musikinstrument geschehen, das in einer Gemeinde benötigt wird; zu anderen Zeiten ist es eine Unterstützung bei der Miete für die Versammlungsräume.

Die Nöte sind vielfach und CFI konnte vielen davon begegnen – wie jemand sagte, „in einer schwierigen Zeit unseres Lebens.“ Andere sagten: „Alle Ehre und Ruhm sei dem Herrn, dessen Ohr für uns immer offen ist und dessen Hand nicht davor zurückscheut, uns zu retten, Halleluja!“ Wieder andere haben uns geschrieben um zu sagen: „Vielen Dank, dass ihr auf unsere Bitte geantwortet habt ... möge der Herr durch das Werk eurer Hände verherrlicht werden.“ Erste Früchte will auch wieder beginnen, Pastoren und ihre Gemeinden zu besuchen und kleine Konferenzen mit den Pastoren im Land durchzuführen. Danke, dass Sie heute in diesem wichtigen Dienst in Israel unser Partner sind.

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Verwurzelt in brüderlicher Gemeinschaft

Wenn ich über all die Wunder Gottes in Seiner erstaunlichen Schöpfung nachsinne, versetzt mich der riesige Mammutbaum in Staunen. Diese atemberaubenden Riesen der Wälder können eine Höhe von ca. 90 Meter und einen Durchmesser von ca. 6 Meter erreichen. Sie können über 3.000 Jahre alt werden und wiedersetzen sich sogar dem Feuer. Tatsächlich ist es so, dass Waldbrände die Zapfen der Mammutbäume, oder Sequoias wie sie auch genannt werden, aufbersten und auf dem Waldboden verteilen, der durch die Asche gedüngt wurde. Am allererstaunlichsten ist die Tatsache, dass diese Bäume auf nur einem Meter tiefer Erde wachsen können und trotzdem starken Winden widerstehen. Ihre Kraft liegt darin, dass ihre Wurzeln sich mit anderen Sequoias verflechten und sie gewinnen dabei gegenseitigen Halt und gemeinsame Nahrungsquellen“ (Word for Today – Wort für Heute). Wenn wir uns das vor Augen halten, kann uns dieses Bild möglicherweise helfen eigene Probleme zu lösen.

Die Fähigkeit der Glaubensgeschwister im Nahen Osten trotz aller geistlicher Kriegsführung und Stürme des Lebens gerade zu stehen, steht in direktem Bezug zur Liebe und Unterstützung, die sie von Geschwistern in der restlichen Welt empfangen. Denken Sie daran wie schwierig es ist, die Widrigkeiten des Lebens zu durchstehen, wenn man niemanden hat, von dessen Kraft man schöpfen kann. Wir müssen es zulassen, dass die Wurzeln von Gottes Liebe sich durch unser Projekt „Erste Früchte“ mit den Gläubigen im Land verflechten, die unsere Kraft und Unterstützung brauchen. Vielen Dank für Ihre Reaktion auf die Bedürfnisse hier in Israel.

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Die Wurzel und die Frucht

„... denn an der Frucht erkennt man den Baum“ (Matthäus 12,33).

Die Geschichte von CFIs Projekt „Erste Früchte“ hatte einen markanten Anfang. Für die Familie Sanders war es immer eine Priorität gewesen der örtlichen Gemeinde den Zehnten zu geben. Unser ganzes Leben lang ist es stets eine Freude gewesen Gott etwas von dem „zurück zu geben“, was Er uns in die Hände gelegt hatte ... welch ein Privileg es doch ist, den Schöpfer des Universums für all das zu segnen, was Er uns täglich schenkt.

Wir fühlten uns in den Anfangsjahren von CFI dazu geleitet, den zehnten Teil all unserer „nicht-zweckgebundenen“ Spenden an andere Dienste im Land weiterzugeben. Wir taten dies jahrelang für Pastoren, die in Not waren, für Kirchen und Gemeinden, die gerade starteten und Bedürfnisse hatten, für Dienste im Anfangsstadium, für Gläubige im Land, die im Aufbruch waren um neue Karrieren und Pfade in ihrem Leben zu beginnen (viele von ihnen sind heute sehr erfolgreich in ihrer Tätigkeit) und für solche, die sich sonst nirgendwo hinwenden konnten um Hilfe in ihrem Glaubenswandel zu erhalten.

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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in 10 Ha Rav Agan, Jerusalem, 91015, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 16.11.2016 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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