In den Riss treten


In den Riss treten

„Denn die Besorgung dieses Dienstes füllt nicht nur den Mangel der Heiligen aus, sondern ist auch überreich durch die vielen Dankgebete zu Gott.“ (2. Korinther 9,12) 

Wenn Kinder durch die Pupertät gehen und langsam erwachsen werden kann es schon passieren, dass einige sich auf dem Weg zum Erwachsenenalter etwas verirren, auch wenn sie Kinder von Pastoren und geistlichen Dienern sind, die ihre Kinder in der Furcht des Herrn und in einem liebevollen Zuhause erziehen. Das war auch der Fall bei dem Sohn einer solchen gläubigen Familie im Land. Obwohl er als Jugendlicher in eine Gemeinde ging wurde der Sog dieser Welt für unseren lieben Freund „K“ so stark, dass eine Mischung aus Glücksspiel, Banden und Drogen langsam aber beständig einen sündigen Lebensstil um ihn legte und ihn weit von dem Weg des Herrn abbrachte. Aber wie wir Gläubigen alle wissen, der Pfad des Lebens ist nicht leicht und es ist alleine der Herr, der unser guter Hirte ist. Nur durch Seine Stimme können wir unseren wahren Weg zurück nach Hause finden.

Das Wort Gottes verspricht: „Gewöhne den Knaben an den Weg, den er gehen soll, so wird er nicht davon weichen, wenn er alt wird“ (Sprüche 22,6). So war es auch im Leben unseres lieben Freundes „K“. Es ist erst ein paar Jahre her, dass der Ruf des Herrn auf ihn kam und er sich an die Stimme des Herrn erinnerte. Durch viele wundersame Umstände kehrte er von seiner alten Lebensweise um, er wandte sich von Drogen, von der Dunkelheit und der Leere des weltlichen Lebensstils ab und kehrte wieder zur Herde zurück. 

„K“, der inzwischen von der Drogenabhängigkeit frei ist, hat nun begonnen, anderen, die in der gleichen Gebundenheit festsitzen, aus der Gott ihn befreit hat, zu helfen. Momentan arbeitet er in einem Rehabilitationszentrum in Netanya und hilft denen, die in diesem Leben die Hoffnung verloren haben. 

Er berichtet den Menschen dort, dass obwohl er eine lange Zeit in der Dunkelheit von Drogen und kriminellen Handlungen lebte, der Herr ihn nie aufgegeben hat. Und schließlich, als er ganz unten angekommen war und nicht einmal mehr leben wollte, begegnete ihm der Herr im Moment seiner größten Not. Er dient nun dem Herrn, indem er für Menschen da ist, die sich in der gleichen Dunkelheit und Verzweiflung verloren haben. Daneben hat „K“ auch noch einen alltäglichen Job in einer Fabrik, der ihm helfen soll, seine Rechnungen zu bezahlen.

Letztes Jahr traf er die Frau seiner Träume und sie heirateten genau hier in Israel. Wegen Staatsbürgerschafts-Bestimmungen in Israel war es nötig, dass sie das offizielle Ehezertifikat im Ausland ausstellen lassen mussten und die Kosten dafür waren ziemlich außerhalb ihrer finanziellen Möglichkeiten. 

Weil er wollte, dass er weder in den Augen seiner Gemeinde, noch in den Augen des Herrn unrein handelt, suchte er Hilfe bei den Christlichen Freunden Israels um einen Weg zu finden, seine junge Ehe mit seiner wunderbaren Braut zu formalisieren. Mit dem Projekt Erste Früchte fühlten wir uns geehrt, ihnen bei einer solch noblen und wunderbaren Gelegenheit Hilfe anbieten zu können und in Einheit mit diesem jungen Paar im Glauben zu stehen.

In diesen Tagen, in denen so viel gegen das traditionelle biblische Verständnis von Ehe zwischen Mann und Frau aufgebracht wird, war es ein Vorrecht, für dieses neue Paar in den Riss zu treten, das solch ein tiefgreifendes und starkes Zeugnis hat und das dem Herrn, dem Gott Israels, dient und Ihn anbetet. Ihre Unterstützung für Erste Früchte bedeutet, dass noch viele andere Menschen aus der Gemeinschaft der Gläubigen in Israel ermutigt werden können, heute und auch in den strahlenden Tagen, die noch vor uns liegen.

Von Kevin HowardErste Früchte Koordinator


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