Nach dem tragischen Brand zusammenhalten


„Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit!" (Jesaja 41,10).

Ein kleines Dorf, ungefähr 50 Kilometer westlich von Jerusalem, eingeschmiegt in den Ben Shemen Wald, mit dem Namen Mevo Modi’im, war seit der Gründung durch Rabbi Shlomo Carlebach in 1975 auf ungefähr 250 Bewohner angewachsen. Durch den Ausbruch der Waldbrände in der Gegend am Donnerstag, den 23. Mai, wurde das kleine aber blühende Dorf fast komplett durch das Feuer zerstört.

Mevo Modi’im war nur eines von mehreren Dörfern, die komplett evakuiert werden mussten, um die Hausbesitzer aus der Bahn der tobenden Flammen zu bringen. Laut örtlichen Berichten und Aussagen der Feuerwehrleute, die bis spät am Abend daran arbeiteten, die Flammen unter Kontrolle zu bekommen, wurden vierzig der fünfzig Häuser des Dorfes durch das Feuer komplett zerstört. Nach der Ursache der Brände wird immer noch geforscht, aber mögliche Ursachen sind die Trockenheit, eine extreme Hitzewelle, der Lag B’Omer Feiertag oder auch Brandstiftung.

Sobald die ersten Nachrichten über die Brände und die damit zusammenhängende Evakuierung und die Zerstörung uns bei Christliche Freunde Israels erreichte, wendeten sich unsere Herzen und unsere Gebete sofort den Menschen zu, die am meisten betroffen waren. Sofort begannen wir herauszufinden, wie wir am besten helfen konnten und was die Evakuierten, die alles verloren hatten, am nötigsten brauchten. Bereits nach den zerstörerischen Bränden in Halamish hatten wir mit unseren großartigen Freunden von CJCUC (Center for Jewish-Christian Understanding and Cooperation – Zentrum für jüdisch-christliches Verständnis und Zusammenarbeit) zusammengearbeitet, um die Bewohner dort zu unterstützen. Und so danken wir auch dieses Mal dem Direktor, David Nekrutman, für die außerordentlich gute Zusammenarbeit, um den unmittelbaren Nöten der Menschen vor Ort zu begegnen.

Weil die Not unmittelbar und Zeit ein kritischer Faktor war, stellte Christliche Freunde Israels den betroffenen Familien sofort Essensmarken im Wert von 12.000 Schekel zur Verfügung. In dem Wissen, dass der Schawuot-Feiertag schon in der folgenden Woche sein würde, versorgten wir die Bewohnern des Dorfes mit weiteren Essensmarken im Wert von 18.000 Schekel. All diese Unterstützung war nur deswegen möglich, weil Sie in den Nationen durch Ihre Großzügigkeit unserem Notfallhilfsfond die nötigen Ressourcen bereitgestellt hatten. Die Rückmeldungen und die Danksagungen von unseren jüdischen Freunden, nicht nur für die Unterstützung in Zeiten der Not, sondern auch für die schnelle und effektive Reaktion der Christlichen Freunde Israels in der Hilfestellung und auch der Zusammenarbeit mit dem CJCUC, waren enorm.

Während jüdische Organisationen und Kommunen dabei halfen, Notunterkünfte zur Verfügung zu stellen, war es für uns als Christen ein absolutes Privileg, dieser besonderen, durch Waldbrände zerstörten Kommune, schnell eine liebende Hand ausstrecken zu können, voller Mitgefühl und auf eine sehr reale, praktische Art und Weise.

Unser Versprechen an Sie, die Christen in den Nationen, ist es, dass wir alles in unserer Macht stehende tun, um jederzeit bereit zu sein, den Menschen in Israel zu Hilfe eilen zu können. Genauso wichtig ist es auch, mit gleichgesinnten Partnern zusammenzuarbeiten, um wahre jüdisch-christliche Beziehungen aufzubauen.

Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin dabei, die Mitglieder dieser historischen Kommune im Ben Shemen Wald zu versorgen, wie auch bei möglichen zukünftigen Nöten, die in den nächsten Wochen, Monaten oder Jahren aufkommen mögen. Die Hingabe der Christen aus der ganzen Welt, dem Volk Israel zur Seite zu stehen, drückt sich in Gebet, Informationsweitergabe, Nachforschung und im Verständnis aus. Aber es ist die greifbare, konkrete und liebevolle Unterstützung von christlichen Freunden, die eine langanhaltende und reale Beziehung möglich macht. Wir sind Menschen, die anderen Menschen helfen und dadurch dem Einen Wahren Gott Israels dienen.

Notfallhilfsfond für Israel


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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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