Terrorismus auf dem Tempelberg

Besuch bei Shanaans Familie

Gott sei Dank, dass nach dem Terrorangriff auf dem Tempelberg im Juli 2017 eine Katastrophe in Israel abgewendet werden konnte. Israel trauerte um die beiden Polizisten, die bei diesem Terrorangriff getötet wurden und das Projekt Unter Seinen Flügeln hatte die Gelegenheit, in Ihrem Auftrag die trauernden Familien dieser beiden israelischen Polizeibeamten mit drusischem Hintergrund zu besuchen, um unser Beileid auszudrücken.

Durch einen Besuch bei dem Bürgermeister von Maghar, der uns mit den Familien der beiden getöteten Polizisten in Verbindung brachte, konnten wir auch ein wenig über die Stadt Maghar wie auch über die drusische Bevölkerung erfahren, die der Nation Israel gegenüber sehr loyal ist. Viele Drusen dienen in der IDF, im Sicherheitsdienst und bei der Grenzpolizei, einige von ihnen sogar in höherrangigen Positionen. Die Verbindung zwischen jüdischen und drusischen Soldaten in der israelischen Armee wird meist als Brit Damim bezeichnet – „Bund des Blutes“.

Weiterlesen: Terrorismus auf dem Tempelberg

Biblische Prophetie erfüllen

Erinnerung an den Terroranschlag

„Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.“ (Matthäus 5,4)

Die Rückkehr in die israelischen Gebiete begann nach dem Sechs-Tage-Krieg in 1967 und heute leben über 360.000 Israelis in Judäa und Samaria. Obwohl der größte Teil der Welt die jüdischen Kommunen in Judäa und Samaria verdammt, sind sie eine Erfüllung vieler biblischer Prophetien. Große und gut etablierte Kommunen sind in Judäa und Samaria errichtet worden, unter ihnen auch Ma‘ale Adumim ungefähr sieben Kilometer außerhalb Jerusalems. Pisgat Ze‘ev, Gilo, Armon HaNatziv, alles Stadtteile Jerusalems, wurden auch auf Gebiet gebaut, das in dem Krieg von 1967 erobert worden war. 

Weiterlesen: Biblische Prophetie erfüllen

Wie lange, o Herr?

Weiterleben

„Wie lange, o Herr, rufe ich [schon], ohne dass du hörst! Ich schreie zu dir [wegen des] Unrechts, und du hilfst nicht.“ (Habakuk 1,2)

Wo wir auch immer in den Nationen sind, wir wollen daran denken, was das Auserwählte Volk Gottes täglich durchmachen muss, um in „seinem“ Land zu überleben. Traurigerweise sind seit 13. September 2015 34 Menschen (zwei von ihnen waren Nichtjuden) bei Terrorangriffen getötet worden und 411 (einschließlich 4 Palästinenser) wurden in dieser Terrorwelle verwundet. Laut der Statistik des Außenministeriums Israels gab es bis 27. März 2016 211 Angriffe mit Stichwaffen (einschließlich 66 versuchte Angriffe), 83 Angriffe mit Schusswaffen und 42 Angriffe mit Fahrzeugen (Rammen). 

„Wie lange O Herr muss dieses Böse Bestand haben?“ Ein fragender Blick traf uns, als Rahamim Cohen diese Frage stellte, bevor er seinen Bruder Tzvika im Krankenhaus besuchte. Sein Bruder wurde am 26. Februar 2016 fast durch die Hand eines palästinensischen Jugendlichen getötet, der im gleichen Einkaufszentrum arbeitete. Rahamim musste den Terrorismus am eigenen Leib erleben, als ein Palästinenser, der in seinem Taxi mitfuhr, 15 Mal auf ihn einstach und ihn in einer Blutlache zurückließ. Der Terrorangriff auf Tzvika erschütterte Israel besonders, weil der Terrorist im gleichen Einkaufszentrum arbeitete und zwei Tage vor dem Angriff noch mit Tzvika Kaffee getrunken hatte. Als Tzvika die Tür im Einkaufszentrum für seinen Mitarbeiter geöffnet hatte, zog dieser eine Axt aus der Tasche und begann von Hinten brutal auf Tzvikas Kopf einzuschlagen, auch noch nachdem Tzvika bereits auf den Boden gefallen war. Rahamim bat das ganze Land für Tzvika zu beten, der immer noch im Koma liegt und um sein Leben kämpft. Rahamims Frage ist keine einfache. Wir sagten ihm, das wir ganz ehrlich die Antwort nicht wüssten, aber Gott sagt: „Mein ist die Rache und die Vergeltung ...“ (5. Mose 32,35).

Weiterlesen: Wie lange, o Herr?

Weiterleben

Weiterleben

Israel ist von einer neuen Welle des Terrors heimgesucht worden, der seit Oktober letzten Jahres durch Einzelgänger verübt wird. Diese Art des Terrorismus hat sich als sehr gefährlich und tödlich herausgestellt und als die schlimmste, weil sie so unvorhersehbar ist. 

Im Gegensatz zu organisierten Terroranschlägen, welche eine Kommunikationspur hinterlassen, die es dem Shin Bet (Israelischer Geheimdienst) ermöglicht, immer wieder Zellen der Hamas und des islamischen Dschihads in Judäa und Samaria zu beobachten und zu zerschlagen, geben Terroristen, die alleine handeln, vor ihren Angriffen keinerlei Warnsignale ab. Viele Israelis sind bei diesen Angriffen getötet worden, auch Kinder. Folgendes sind einige der neuen Formen der Terrorangriffe, die durch „Einsame Wölfe“ ausgeführt werden.

Angriffe mit Fahrzeugen: Es gab viele Vorfälle, bei denen Einzelgänger mit ihren Autos in Menschenmengen rasten, die an den Straßenbahnen in Jerusalem warteten, und dabei herzzerreissende tödliche Verletzungen verursachten. Unter den Opfern war auch ein drei Monate altes Mädchen, deren Eltern lange darauf gewartet hatten, endlich ein Kind zu bekommen und als es schließlich geboren war, wurde es ihnen auf diese bösartige Weise wieder entrissen.

Weiterlesen: Weiterleben

Trauer und Schmerz bleiben

CFRI unterstützt bei Therapien unterschiedlichster Art

Seit September 2000 hat Israel wiederholt tödliche Terrorangriffe erleben müssen, die das Leben vieler Zivilisten forderten, das tägliche Leben und die Wirtschaft zum Erliegen brachten und eine Atmosphäre der Unsicherheit und der Furcht verbreiteten. Mehr als 1000 Israelis wurden getötet und mehr als 8000 wurden als Folge palästinensischer Terrorangriffe verletzt. Nachdem ein Terrorangriff stattgefunden hat berichten die Nachrichten etwa einen Tag lang darüber, dann machen die Menschen mit ihrem Leben weiter und es gerät in Vergessenheit. Es ist jedoch so, dass die Trauer, das Trauma und der Schmerz der Verletzten und der Familien der Todesopfer einfach nicht aufhört. Zwei, drei oder auch zehn Jahre später müssen die Terroropfer und ihre Familien noch mit den anhaltenden Nachwirkungen der Probleme zurecht kommen.

Yoram ist nicht in der Lage nach dem Terrorangriff – ein horrendes Selbstmordattentat – den er überlebt hat, den Weg zurück in ein normales Leben zu finden. Bilder von abgetrennten Armen, Körper in halb gerissen, spritzende Arterien und Blutpfützen sind in seine Erinnerung eingebrannt. Er wurde auf Grund seiner Trauer und seines Traumas dermaßen arbeitsunfähig, dass sein Schuhladen dicht machen musste.

Weiterlesen: Trauer und Schmerz bleiben

Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in 10 Ha Rav Agan, Jerusalem, 91015, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 16.11.2016 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

Back to Top