Trauer und Schmerz bleiben

CFRI unterstützt bei Therapien unterschiedlichster Art

Seit September 2000 hat Israel wiederholt tödliche Terrorangriffe erleben müssen, die das Leben vieler Zivilisten forderten, das tägliche Leben und die Wirtschaft zum Erliegen brachten und eine Atmosphäre der Unsicherheit und der Furcht verbreiteten. Mehr als 1000 Israelis wurden getötet und mehr als 8000 wurden als Folge palästinensischer Terrorangriffe verletzt. Nachdem ein Terrorangriff stattgefunden hat berichten die Nachrichten etwa einen Tag lang darüber, dann machen die Menschen mit ihrem Leben weiter und es gerät in Vergessenheit. Es ist jedoch so, dass die Trauer, das Trauma und der Schmerz der Verletzten und der Familien der Todesopfer einfach nicht aufhört. Zwei, drei oder auch zehn Jahre später müssen die Terroropfer und ihre Familien noch mit den anhaltenden Nachwirkungen der Probleme zurecht kommen.

Yoram ist nicht in der Lage nach dem Terrorangriff – ein horrendes Selbstmordattentat – den er überlebt hat, den Weg zurück in ein normales Leben zu finden. Bilder von abgetrennten Armen, Körper in halb gerissen, spritzende Arterien und Blutpfützen sind in seine Erinnerung eingebrannt. Er wurde auf Grund seiner Trauer und seines Traumas dermaßen arbeitsunfähig, dass sein Schuhladen dicht machen musste.

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Wir sind die Sieger

Avi und sein Vater Rafi

Das Projekt Unter Seinen Flügeln wurde zur Zeit des Höhepunktes der Zweiten Intifada eingerichtet, um Terroropfer zu erreichen. Es ist eine intensive und manchmal sogar überwältigende Erfahrung mitzuerleben, wie Terroropfer im Alltag zu kämpfen haben, andererseits ist es eine unvergleichbar große Freude zu sehen, wie sie Fortschritte machen. Lassen Sie sich von diesem Bericht der Fortschritte eines Terroropfers ermutigen, für den das Projekt USF eine wichtige Rolle gespielt hat.

„Wohl dem, der sich des Armen annimmt; der Herr wird ihn erretten zur bösen Zeit ... ja, du wirst ihn nicht der Gier seiner Feinde ausliefern!“ (Psalm 41,2-3).

Eran und Abi Mizrachi sind Zwillinge, die heute in ihren späten Zwanzigern sind. Bei unserem letzten Besuch waren wir sehr bewegt von ihrer Einstellung gegenüber einem Ereignis, dass zum Bösen gedacht war, nämlich einem Terrorangriff. Weil sie als Zwillinge oft Dinge zusammen unternehmen, wurden sie auch beide zusammen bei zwei Terrorangriffen verletzt. Die erste Selbstmordattacke ereignete sich auf ihrem Schulweg im Bus. Darüber hinaus wurde einer von ihnen in dem zweiten Angriff beinahe getötet.

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Tröstet, tröstet Mein Volk

Alexander

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wanderten über eine Million jüdischer Menschen aus der ehemaligen UdSSR nach Israel ein – ein Teil der Erfüllung biblischer Prophetie. Die meisten kamen auf Grund der Hoffnung hierher, ein besseres Leben für ihre Kinder zu finden. Allerdings zerplatzte dieser Traum für viele durch den Vorfall am 1. Juni 2001, als in einer der tödlichsten Selbstmordattentate, der Delphinarium Terrorattacke, 21 Israelis getötet und 132 verletzt wurden.

Vor kurzem hatte das „Unter Seinen Flügeln“-Team das Vorrecht, ein Terroropfer, Herrn Alexander Vasiliev, zu besuchen, der in diesem Attentat schwer verletzt wurde – ein Attentat, das sich im Bewusstsein der israelischen Bevölkerung als eine der schwerwiegendsten Attacken der zweiten Intifada eingebrannt hat. Es ist herzzerreißend über die Details dieses Terrorangriffs zu hören und wie er weiterhin das Leben dieses tollen jungen Mannes wie auch das seiner Familie beeinflusst.

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Der Tragödie mit Glauben begegnen

Maggie, Hila und Helene

Warum es auf dieser Welt Leid gibt ist ein kompliziertes Thema. Es kann äußerst schwierig sein eine Tragödie oder überhaupt Stürme des Lebens zu bewältigen, vor allem ohne jegliche Familienunterstützung. Die Frau in dieser Geschichte ist von Lebensumständen „zerdrückt“ worden – sie durchlebte intensive emotionale und geistliche Bedrängnis. Sie mag zerdrückt worden sein, doch Dank sei Gott ist sie nicht zerstört worden.

Hilas Eltern machten aus Libyen Alijah nach Israel. Traurigerweise starb Hilas Mutter bei ihrer Geburt. Hila wurde von ihrer Großmutter großgezogen, die bei ihrer Geburt 73 Jahre alt war. Hilas Großmutter starb als Hila 20 Jahre alt war und es war ein sehr großer Schmerz für sie. Darüber hinaus ist alles sehr schwierig für sie, da sie zweimal mit dem Trauma eines Terrorangriffs umgehen musste – völlig alleine und ohne die Unterstützung einer Familie.

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Glaube, der überwindet!

Helene und Maggie mit Leah in der Mitte

Als wir Leah Saban das erste Mal kennen lernten, waren wir sehr beeindruckt von ihrem starken Glauben an Gott. Ihre Geschichte erinnerte uns an die mutigen Personen, die während des 9/11 Terrorangriffs auf die Twin Towers in New York in die Gefahrzone auf Ground Zero hineinliefen um Opfer zu retten.

Am 9. Dezember 2001 arbeitete Leah, damals 18 Jahre alt, für eine jüdische Organisation in Jerusalem, die bedürftigen Menschen half. Sofort nachdem sie die erste Explosion gehört hatte lief sie in Richtung des Angriffsorts um ihre Hilfe anzubieten. Sie wurde von Polizisten aufgehalten und ermahnt, nicht in die Richtung, die sie eingeschlagen hatte, weiterzurennen, sondern einen anderen Weg zu benutzen. Doch diese neue Richtung veränderte Leahs Leben für immer, denn sie führte diese hübsche junge Frau – auf ihrer Mission den Opfern zu helfen – direkt in die zweite Explosion hinein. Sie erlitt massiven Schaden durch die Schrauben, die im inneren der Bomben eingebaut waren.

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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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