Weiterleben

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Israel ist von einer neuen Welle des Terrors heimgesucht worden, der seit Oktober letzten Jahres durch Einzelgänger verübt wird. Diese Art des Terrorismus hat sich als sehr gefährlich und tödlich herausgestellt und als die schlimmste, weil sie so unvorhersehbar ist. 

Im Gegensatz zu organisierten Terroranschlägen, welche eine Kommunikationspur hinterlassen, die es dem Shin Bet (Israelischer Geheimdienst) ermöglicht, immer wieder Zellen der Hamas und des islamischen Dschihads in Judäa und Samaria zu beobachten und zu zerschlagen, geben Terroristen, die alleine handeln, vor ihren Angriffen keinerlei Warnsignale ab. Viele Israelis sind bei diesen Angriffen getötet worden, auch Kinder. Folgendes sind einige der neuen Formen der Terrorangriffe, die durch „Einsame Wölfe“ ausgeführt werden.

Angriffe mit Fahrzeugen: Es gab viele Vorfälle, bei denen Einzelgänger mit ihren Autos in Menschenmengen rasten, die an den Straßenbahnen in Jerusalem warteten, und dabei herzzerreissende tödliche Verletzungen verursachten. Unter den Opfern war auch ein drei Monate altes Mädchen, deren Eltern lange darauf gewartet hatten, endlich ein Kind zu bekommen und als es schließlich geboren war, wurde es ihnen auf diese bösartige Weise wieder entrissen.

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Trauer und Schmerz bleiben

CFRI unterstützt bei Therapien unterschiedlichster Art

Seit September 2000 hat Israel wiederholt tödliche Terrorangriffe erleben müssen, die das Leben vieler Zivilisten forderten, das tägliche Leben und die Wirtschaft zum Erliegen brachten und eine Atmosphäre der Unsicherheit und der Furcht verbreiteten. Mehr als 1000 Israelis wurden getötet und mehr als 8000 wurden als Folge palästinensischer Terrorangriffe verletzt. Nachdem ein Terrorangriff stattgefunden hat berichten die Nachrichten etwa einen Tag lang darüber, dann machen die Menschen mit ihrem Leben weiter und es gerät in Vergessenheit. Es ist jedoch so, dass die Trauer, das Trauma und der Schmerz der Verletzten und der Familien der Todesopfer einfach nicht aufhört. Zwei, drei oder auch zehn Jahre später müssen die Terroropfer und ihre Familien noch mit den anhaltenden Nachwirkungen der Probleme zurecht kommen.

Yoram ist nicht in der Lage nach dem Terrorangriff – ein horrendes Selbstmordattentat – den er überlebt hat, den Weg zurück in ein normales Leben zu finden. Bilder von abgetrennten Armen, Körper in halb gerissen, spritzende Arterien und Blutpfützen sind in seine Erinnerung eingebrannt. Er wurde auf Grund seiner Trauer und seines Traumas dermaßen arbeitsunfähig, dass sein Schuhladen dicht machen musste.

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Wir sind die Sieger

Avi und sein Vater Rafi

Das Projekt Unter Seinen Flügeln wurde zur Zeit des Höhepunktes der Zweiten Intifada eingerichtet, um Terroropfer zu erreichen. Es ist eine intensive und manchmal sogar überwältigende Erfahrung mitzuerleben, wie Terroropfer im Alltag zu kämpfen haben, andererseits ist es eine unvergleichbar große Freude zu sehen, wie sie Fortschritte machen. Lassen Sie sich von diesem Bericht der Fortschritte eines Terroropfers ermutigen, für den das Projekt USF eine wichtige Rolle gespielt hat.

„Wohl dem, der sich des Armen annimmt; der Herr wird ihn erretten zur bösen Zeit ... ja, du wirst ihn nicht der Gier seiner Feinde ausliefern!“ (Psalm 41,2-3).

Eran und Abi Mizrachi sind Zwillinge, die heute in ihren späten Zwanzigern sind. Bei unserem letzten Besuch waren wir sehr bewegt von ihrer Einstellung gegenüber einem Ereignis, dass zum Bösen gedacht war, nämlich einem Terrorangriff. Weil sie als Zwillinge oft Dinge zusammen unternehmen, wurden sie auch beide zusammen bei zwei Terrorangriffen verletzt. Die erste Selbstmordattacke ereignete sich auf ihrem Schulweg im Bus. Darüber hinaus wurde einer von ihnen in dem zweiten Angriff beinahe getötet.

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Tröstet, tröstet Mein Volk

Alexander

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wanderten über eine Million jüdischer Menschen aus der ehemaligen UdSSR nach Israel ein – ein Teil der Erfüllung biblischer Prophetie. Die meisten kamen auf Grund der Hoffnung hierher, ein besseres Leben für ihre Kinder zu finden. Allerdings zerplatzte dieser Traum für viele durch den Vorfall am 1. Juni 2001, als in einer der tödlichsten Selbstmordattentate, der Delphinarium Terrorattacke, 21 Israelis getötet und 132 verletzt wurden.

Vor kurzem hatte das „Unter Seinen Flügeln“-Team das Vorrecht, ein Terroropfer, Herrn Alexander Vasiliev, zu besuchen, der in diesem Attentat schwer verletzt wurde – ein Attentat, das sich im Bewusstsein der israelischen Bevölkerung als eine der schwerwiegendsten Attacken der zweiten Intifada eingebrannt hat. Es ist herzzerreißend über die Details dieses Terrorangriffs zu hören und wie er weiterhin das Leben dieses tollen jungen Mannes wie auch das seiner Familie beeinflusst.

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Der Tragödie mit Glauben begegnen

Maggie, Hila und Helene

Warum es auf dieser Welt Leid gibt ist ein kompliziertes Thema. Es kann äußerst schwierig sein eine Tragödie oder überhaupt Stürme des Lebens zu bewältigen, vor allem ohne jegliche Familienunterstützung. Die Frau in dieser Geschichte ist von Lebensumständen „zerdrückt“ worden – sie durchlebte intensive emotionale und geistliche Bedrängnis. Sie mag zerdrückt worden sein, doch Dank sei Gott ist sie nicht zerstört worden.

Hilas Eltern machten aus Libyen Alijah nach Israel. Traurigerweise starb Hilas Mutter bei ihrer Geburt. Hila wurde von ihrer Großmutter großgezogen, die bei ihrer Geburt 73 Jahre alt war. Hilas Großmutter starb als Hila 20 Jahre alt war und es war ein sehr großer Schmerz für sie. Darüber hinaus ist alles sehr schwierig für sie, da sie zweimal mit dem Trauma eines Terrorangriffs umgehen musste – völlig alleine und ohne die Unterstützung einer Familie.

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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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