Sharon Sanders - Das fehlende Bindeglied im Christentum?

Ben Rubin fasst es in seinem Buch „Was ist Buße?“ zusammen. Er schreibt: „Die Gemeinde hat sich schuldig gemacht, indem sie sich bewusst für Blindheit gegenüber dem jüdischen Volk entschieden hat. Sie täuscht vor, ohne den ‚natürlichen Ölbaum‘ zu existieren. Ohne Israel gibt es keine Gemeinde. ‚Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich!‘ (Römer 11,18).“

Es ist eine weit bekannte Tatsache, dass eine Kette nur so stark wie ihr schwächstes Glied ist, wie ein Sprichwort aus dem 18. Jahrhundert besagt. Das Wurzelsystem des Christentums muss für eine gute Entwicklung gesund und stark sein. In Verbindung mit dem Teil des Baumes zu bleiben, der die Verbindung zum Boden herstellt und für die Versorgung des ganzen Baumes sorgt, ist notwendig, um die geistliche Fülle und Fettigkeit ihres Ursprungs zu erhalten. Das Christentum ist vielleicht nicht so stark wie es aussieht, angesichts der Tatsache, dass ein wichtiges Glied in den Grundsätzen des Glaubens fehlt. Die Kette des Glaubens wurde zerbrochen und über die Jahrhunderte verlor es natürlich seine Verbindung. Nachfolger Jesu brauchen Israel, denn Israel ist die Wurzel; wir sind nur die Zweige. Ich glaube nicht, dass Jesus jemals gewollt hätte, dass sich Seine Jünger von Seinen Brüdern abspalten. Wir brauchen in der Tat eine weitere Reformation, um zu unserer Fülle zu gelangen. Und Israel braucht eine Offenbarung, um zu seiner Fülle zu gelangen.

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Kevin Howard - Die wahre Wurzel des Antisemitismus

„Nur auf Gott wartet still meine Seele, denn von ihm kommt meine Hoffnung. Nur er ist mein Fels und mein Heil, meine sichere Burg; ich werde nicht wanken (Psalm 62,6-7)

Im Laufe der Jahrhunderte litt das jüdische Volk wiederholt unter schrecklichen Gewalttaten, Verfolgung und überwältigendem emotionalen Stress. Die Bibel beschreibt häufig, dass ihre Beziehung zu einem heiligen Gott und ihre Untreue Ihm gegenüber der Grund für ihre Gefangenschaften und Exile war. Und letztendlich war ihre Abkehr von Ihm der Grund dafür, dass Gott sie an die vier Enden der Erde zerstreute, so der Bericht der Bibel. Nach all dieser Zeit und der langen Geschichte dieses Volkes in der Zerstreuung, kämpfen sie immer noch gegen Verfolgung, Vorurteile und sogar Hass. Wenn wir uns den Lauf der Geschichte einmal ansehen, stellt sich uns die Frage, ob diese Art des Vorurteils ethnische, religiöse, rassistische oder politische Wurzeln hat oder ob da noch mehr mitspielt.

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Kevin Howard - Gottes Wiederherstellung Israels

„Jetzt will ich das Geschick Jakobs wenden und mich über das ganze Haus Israel erbarmen und für meinen heiligen Namen eifern ... Und ich will künftig mein Angesicht nicht mehr vor ihnen verbergen, weil ich meinen Geist über das Haus Israel ausgegossen habe, spricht GOTT, der Herr“ (Hesekiel 39,25.29)

Ein guter wöchentlicher Blick auf die Schlagzeilen sollte reichen, um jeden Gläubigen dankbar zu machen und daran zu erinnern, dass Gott immer noch auf Seinem Thron sitzt und die Kontrolle hat. Ich kann Ihnen versichern, wenn man in Jerusalem lebt ist diese Zusicherung greifbarer und verlässlicher als überall anders, wo ich jemals gewesen bin. Zu wissen, dass man sich an dem Ort befindet, auf den der Schöpfer Seinen Fokus gelegt hat, und dass Er Seine Augen immer auf Jerusalem gerichtet hat, gibt einem ein Gefühl der Sicherheit und der Bestimmung. Daran teilzuhaben, wie Er Seinem Auserwählten Volk Seinen ewigen Bund offenbart, erzeugt in einem ein demütiges und überwältigendes Bewusstsein des Wunderbaren, des Übernatürlichen.

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Sharon Sanders - Die Herausforderung annehmen

Israel mit siebzig: Auf dem Weg, ein Banner für die Nationen zu werden

„Der Herr sagte zu mir: Es ist zu gering, dass du mein Knecht bist, um die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten aus Israel wiederzubringen; sondern ich habe dich auch zum Licht für die Heiden gesetzt, damit du mein Heil seist bis an das Ende der Erde (Jesaja 49,6 – Schlachter 2000). „... damit du der ganzen Welt die Rettung bringst, die von mir kommt“ (Hoffnung für Alle). „... damit alle Menschen auf der Erde durch dich meine rettende Hilfe erfahren“ (Gute Nachricht Bibel). „... dass mein Heil reiche bis an die Enden der Erde“ (Lutherbibel 2017). „... Ich mache dich auch ... zur Rettung für die ganze Welt“ (Neues Leben Bibel).

Indem Er Israel auserwählt hat, hat Gott einer Nation eine unvergleichliche, enorme Verantwortung übertragen – ein brillantes und leuchtendes Licht für die Nationen zu sein (Jesaja 60,1-3). Der entscheidende Moment wird der sein, wenn Israel als Nation klar zu einem geistlichen Vorbild wird. Ich bin der Meinung, dass dies bereits begonnen hat. Es ist traurig, dass Israels Berufung „ein Licht für die Nationen“ zu sein in der christlichen Lehre, in unseren Seminaren und Theologieschulen so gut wie ignoriert worden ist.

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Sharon Sanders - Jesajas Echo: Dein Gott regiert!

„Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße des Freudenboten, der Frieden verkündigt, der gute Botschaft bringt, der das Heil verkündigt, der zu Zion sagt: Dein Gott herrscht als König!“ (Jesaja 52,7).

In der kommenden Zeit wird diese erstaunliche Mitteilung an die gesamte Welt gemacht werden. Es scheint die Stunde gekommen zu sein, in der wir über diese kommende Botschaft an alle Nationen nachdenken müssen. Digitale Technologie wird verwendet werden müssen, um es so weit wie möglich zu streuen – eine beständige, andauernde und nie-endende Wahrheit an die Schöpfung. Wie können wir, als Bibel-gläubige Menschen, vorbereitet sein, um diese Proklamation der Wahrheit erklären zu können, die Dank moderner Technik durch die Frequenzen und Wellen in der Luft übertragen werden wird, wenn wir sie selber noch gar nicht begriffen haben?

Der Grund warum ich mich mit diesem Thema befasse ist der, dass in 1973 Kirchen und Gemeinden in aller Welt damit begannen, das heute weltbekannte und lange Zeit beliebte Lied „Our God reigns“ (Unser Gott regiert) zu singen. Der Text enthält wunderbare Botschaften, die im Alten Testament an die Berge Israels gerichtet waren – als Tribut an Jesus. Allerdings wurden die Worte dieses Liedes, das ich so gerne singe, vor vielen Jahrhunderten dem jüdischen Propheten Jesaja gegeben. Ich fing an mich zu fragen, ob Christen überhaupt darüber nachdenken und dies akzeptieren würden und betrachtete das Lied nun in einem etwas anderen Licht. Denn, gemäß den Worten des Propheten, wird ein Botschafter kommen, der proklamieren wird „Israels Gott regiert!“. Könnte es sein, dass das Christentum wieder einmal übersehen haben könnte, was die ursprüngliche Bedeutung dieser wunderschönen prophetischen Schriftstelle ist und, Israel ignorierend, sich an seine Stelle gestellt und den Einen Wahren Gott als den allein ihrigen für sich in Anspruch genommen hat? Was ist geschehen mit dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs – alle drei jüdische Patriarchen, die dem Gott Israels nachfolgten? Es gibt keine zwei Götter … in anderen Worten, einen Gott der Juden und einen Gott der Christen.

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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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