Sharon Sanders - Wo sind die Tröster?

Diejenigen von uns, die in den Konzentrationslagern gewesen sind, erinnern sich an die Männer, die durch die Hütten gingen, um andere zu trösten. Sie verschenkten ihr letztes Stück Brot. Es gab nicht viele solche Männer, aber sie liefern ausreichend Beweis dafür, dass einem Mann alles genommen werden kann, außer einer Sache: die letzte der menschlichen Freiheiten – selbst zu entscheiden, mit welcher Einstellung man jeder beliebigen Situation entgegentritt, in dieser Hinsicht den eigenen Weg zu wählen“ (Viktor Frankl).

Rut, die Moabiterin, wusste wahrhaftig, wie sie Naomi aus Bethlehem trösten konnte, doch wie viele Christen in den Nationen verstehen es, heute Israel Trost zu bringen? Wenn der wahre Trost Israels der Herr ist und Er in unseren Herzen lebt, sollten wir dann nicht, wie Ruth, danach streben, das Wohlergehen Israels zu sichern und dazu beizutragen? Sollten wir nicht Sein wahres Gesicht zeigen, anstatt Sein Gesicht mit Schande zu bedecken, wie es zum Beispiel geschah, als die Kirchenväter während der portugiesischen Inquisition Gottes Wort als Fluch über jüdische Menschen verlasen, bevor sie dafür getötet wurden, dass sie nicht zum Katholizismus konvertierten? Unterscheidet sich unsere Berufung von der Berufung Ruts?

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Sharon Sanders - Die Wurzel und das Geschlecht Davids

Es ist unmissverständlich klar, dass die Offenbarungen Yeshuas (Jesu) an den Apostel und Diener Yochanan (Johannes) im Buch der Offenbarung Aufzeichnungen einiger der letzten Äußerungen des Herrn an uns sind, die zum Glauben an Ihn gefunden haben. Er hinterließ tatsächlich eine Erinnerung, damit wir niemals vergessen, dass Er ein jüdischer Herr, Rabbi und Messias ist. Es ist interessant, dass Er das als notwendig empfunden hatte. Könnte es daran liegen, dass Er vorhergesehen hatte, dass Seine Nachfolger, die sich heute insgesamt Kirche nennen, darin versagen würden, sich an Sein Jüdischsein zu erinnern und dies sogar außer Acht lassen würden, bis zu dem Punkt, dass sie Ihn von Generation zu Generation als blonden, blauäugigen nichtjüdischen Gott und Erretter darstellen? Wenn man das gesamte Neue Testament betrachtet erkennt man, dass bei keinem anderen Mann oder anderer Frau so viel Wert darauf gelegt wurde, den gesamten Familienhintergrund aufzuzeigen, um diese Person mit dem menschlichen Stammbaum zu identifizieren. Ich finde es erstaunlich, dass Sein Stammbaum am Anfang des Neuen Testaments erscheint, niedergeschrieben durch Matthäus. Das Neue Testament schließt auch mit der Aufzeichnung Johannes der Worte Yeshuas bezüglich Seines (menschlichen) Stammbaumes ab. Es wird Sein Menschsein von der Wurzel und dem Geschlecht König Davids aus nachverfolgt. Offenbar wollten weder Matthäus noch Yeshua, dass Ihn irgendjemand von Seiner Ethnik, Kultur oder Tradition Seiner Familie und Nation Israel trennt. 

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Sharon Sanders - Die Schriftrolle Ruts

Ruts Schriftrolle ist ein Teil der jüdischen Schriften, in dem es um eine außergewöhnliche nichtjüdische Frau geht, die große Güte und Mitgefühl für eine israelitische Frau hatte. Der Bericht erzählt ihre Geschichte in Form einer verborgenen Allegorie als perfektes Bild für Israel und die Gemeinde. Die Bibel enthält viele symbolische Bilder, doch keines ist so klar wie diese wunderbare Geschichte von Rut. Ohne jeden Zweifel steckt eine geistliche und moralische Botschaft hinter den Charakteren. Diese biblische Erzählung ist für die Gemeinde heute von großer Bedeutung und Relevanz. Ich hoffe sehr, dass sich, obwohl etliche von uns diese Geschichte schon einmal gehört haben und sie ihnen vertraut ist, viele Christen diese Geschichte trotzdem zu Herzen nehmen werden, da Gott durch Sein Wort und durch Seinen Sohn eine Verbindung zwischen Juden und Christen hergestellt hat.

Shaul [Paulus] lehrt uns, dass die Dinge in der Torah/Tanach (Altes Testament) zum Vorbild für uns geschehen sind (1 Korinther 10,6). Wir sollen von ihnen lernen und die Bedeutung dieser Dinge für unser eigenes Leben erforschen. Rabbi Yaakov Youlus sagte immer zu mir: „Worte sind bedeutungslos, solange man die in ihnen enthaltene Bedeutung nicht erkennt.“ Es ist unerlässlich, die Parallelen zwischen Noomi (Israel) und Rut (die nichtjüdische Gemeinde) zu erkennen. Gehen wir nun gemeinsam mit den beiden Frauen auf jenem staubigen Pfad und folgen wir den Fußspuren einer nichtjüdischen Frau, die aus einer verabscheuungswürdigen heidnischen Religion gekommen war, um dem Gott Israels nachzufolgen. 

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Sharon Sanders - Eine Zeit, Steine wegzuräumen

„Die Stimme Gottes ruft immer noch zur Buße auf. Bis sich die Einstellung gegenüber unheiligen Praktiken nicht ändert, kann es keinen Segen geben.“ (H. A. Ironside, Herald of His Coming)

Buße oder Bedauern?

H. A. Ironsides Hinweis auf die Worte „unheilige Praktiken“ bestätigen klar eine wichtige Wahrheit. Was nicht heilig ist, ist verdorben. Es ist sehr stark auf meinem Herzen gewesen, über ernsthafte „Erweckung“, die unter dem heutigen Volk Gottes in der Christenheit so dringend nötig ist, zu schreiben – es war eine wahre Heimsuchung von Gott. Die Jünger Jeschuas begannen ihre weltverändernde Berufung mit einem heiligen Eifer dafür, was sie als Wahrheit erkannten. Mit unbeugsamer Hingabe in ihren Herzen, sogar im Angesicht des Todes, waren sie bereit eher zu sterben, als die absolute Wahrheit zu verleugnen. Natürlich ahnten sie damals nicht, dass nichtjüdische Nachfolger Jeschuas eines Tages den Glauben dominieren und schließlich das jüdische Volk verfolgen würden, welches die Wahrheit erst zu ihnen gebracht hatte. Ein Mangel an heiligem Eifer für die Wahrheit hat unheilige Praktiken in die Gemeinde hinein gebracht.

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Sharon Sanders - Der Zukunft entgegentreten

„Wenn sie dir nun nicht glauben und nicht auf die Botschaft des ersten Zeichens hören, so werden sie doch der Botschaft des zweiten Zeichens glauben“ (2. Mose 4, 8).

„Von den Söhnen Issaschars, die Einsicht hatten in die Zeiten, um zu wissen, was Israel tun sollte: 200 Häupter; und alle ihre Brüder folgten ihrem Wort“ (1. Chronik 12, 33). „... und am Morgen: Heute kommt ein Ungewitter, denn der Himmel ist rot und trübe! Ihr Heuchler, das Aussehen des Himmels versteht ihr zu beurteilen, die Zeichen der Zeit aber nicht!“ (Matthäus 16, 3).

„Die heilige Schrift gibt Personen, die Einsicht in die Zeiten haben, einen Namen: Söhne Issaschars.“ Diese Männer waren bekannt für ihre Fähigkeit, die Zeiten zu unterscheiden und sich anzupassen.“ (The Message Magazine, Vol. 58-60). Genau wie diese geistlichen Männer, die Dinge sahen, die geschehen würden, müssen auch wir, die wir in der heutigen Zeit leben, die Zeiten erkennen und auf das achten, was um uns herum passiert und unterscheiden, was von den Menschen und was von Gott ist. Wir müssen auch in der Lage sein, uns mit den sich verändernden Zeiten selbst zu verändern und doch erkennen, dass unsere Veränderung unseren Lebensstil beeinflussen und unseren Charakter transformieren muss. Wir müssen dazu bereit sein, unsere Träume und Ziele gegen den Willen Gottes für jeden von uns einzutauschen, wo auch immer und in welchem Land auch immer wir leben. Wir müssen planen, aber wir müssen mit Gott planen.

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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in 10 Ha Rav Agan, Jerusalem, 91015, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 16.11.2016 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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