Sharon Sanders - Ein Ruf nach Reformation

„Wenn du sagen wolltest: ‚Siehe, wir haben das nicht gewusst!’ — wird nicht der, welcher die Herzen prüft, es erkennen …?“ (Sprüche 24,12). „Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!“ (Matthäus 25,40).

„Dieser Traum verfolgt mich seit Jahrzehnten. Es gibt manche Dinge, die die Zeit nicht ausradieren kann … sich der Vergangenheit zu stellen ist die einzige Möglichkeit nach vorne zu gehen … Gott, hilf uns Christen, die nichts taten um einzugreifen.“ (Zeugnis eines Christen) 

Sich der Vergangenheit stellen: „Vor vielen Jahren standen mein Mann und ich vor der Schlosskirche zu Wittenberg in Deutschland, vor den Toren, an denen Martin Luther seine 95 Thesen genagelt hatte „mit Hammerschlägen, die durch ganz Europa hallten“ (Luther Gedenkstätte in Sachsen-Anhalt). Dieser Akt der Auflehnung gegen die katholische Kirche wurde zum Symbol der Reformation von Oktober 1517. Diese Reform deckte Misshandlungen durch die Römisch Katholische Kirche auf und brachte letztendlich die Errichtung vieler protestantischer/reformierter Kirchen hervor. Mark Batterson, ein Kolumnist der Christian Post und Autor des Buches „Primal: A quest for the Lost Soul of Christianity” (wörtl. a. d. Engl. – Auf der Suche nach der verlorenen Seele des Christentums) war einer der christlichen Leiter, die sich in 2008 in Wittenberg, Deutschland, versammelten um den Zustand des Christentums zu analysieren. Die Frage kam auf: „Brauchen wir eine neue Reformation?“ Seine kurze Antwort war „Ja“. Es war damals schon klar und das ist es auch heute, dass die „Kirche“ vom biblischen Pfad abgekommen ist. Ihre Behandlung des jüdischen Volkes war tragisch und sollte weder gerechtfertigt noch vergessen werden. Ich hätte mich niemals für eine Reformatorin gehalten, aber eine Reformation ist dringend nötig.

Weiterlesen: Sharon Sanders - Ein Ruf nach Reformation

Sharon Sanders - Nationen in der Waagschale

„… Du bist auf einer Waage gewogen und zu leicht erfunden worden.“ (Daniel 5,27)

„Es gibt Zeiten in der Weltgeschichte, in denen Nationen vor einer Kreuzung stehen und den falschen Weg einschlagen.“ (Anonym)

Die Herausforderung Elias an das Volk Israel auf dem Berg Karmel lautete: „Wie lange wollt ihr auf beiden Seiten hinken? Ist der Herr Gott, so folgt ihm nach, ist es aber Baal, so folgt ihm! Und das Volk erwiderte ihm kein Wort“ (1. Könige 18,21). „Sowohl Moses als auch Josua bezeichneten in ihren Abschiedsreden das Volk als zwischen zwei alternativen Handlungsmöglichkeiten stehend ... Moses bezeichnete die Auswahl als eine Entscheidung zwischen Gehorsam und Ungehorsam ‚... so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt‘ (Josua 24,15).“ (Dictionary of Biblical Imagery). 

Ich bekomme Briefe von Menschen, die der Meinung sind, dass ihre Nationen ein Warnsignal hören sollten. „Falls es ertönen sollte, ‚hören‘ wir dann, oder sind wir, wie es Salomo beschreibt, die Braut, die tief schlafend im Bett liegt?“ (Beryl Hunter). Wer läutet die Alarmglocke und, falls sie geläutet wird, ist sie laut genug?

Weiterlesen: Sharon Sanders - Nationen in der Waagschale

Sharon Sanders - Unsere Glaubensgrundlagen befestigen

„Wenn das Fundament zerstört ist, was sollen die Gerechten dann tun?“ (Psalm 11,3)

In der wissenschaftlichen Untersuchung der Grundsteine unseres christlichen Glaubens wurde etwas aufgedeckt, das wie Fäule unter der Oberfläche aussieht, und das sich über Jahrhunderte lang wegen falschem oder fehlendem Verständnis der jüdischen Wurzeln des Christentums aufbauen konnte. Was meine ich damit? Als Christen behaupten wir „Jesus ist unser Fundament!“ Ja, das ist Er, und weil Er das ist sind diese Entdeckungen genau der Grund warum wir Ihn auch als jüdischen Messias-König kennenlernen müssen, wie auch den Retter der Welt. Wie Jesus als Kind erzogen wurde, und dann als orthodoxer Jude, wirft ein neues Licht auf Seine Lehrmethoden, israelitische Redewendungen, sowie auch jüdische Traditionen, an die Er sich hielt. Er brachte der Menschheit ein Verständnis der hebräischen Verbindung zum Glauben. Ohne dieses Verständnis machen einige Dinge einfach keinen Sinn.

Weiterlesen: Sharon Sanders - Unsere Glaubensgrundlagen befestigen

Sharon Sanders - Das Land der Verheißung

„Und ich werde für mein Volk Israel einen Ort bereiten und werde es einpflanzen, dass es dort bleiben und nicht mehr beunruhigt werden soll; und die Söhne der Bosheit sollen es nicht mehr verderben wie zuvor …“ (1. Chronik 17,9)

„Denn wohin soll man laufen, wenn man schon im Verheißenen Land ist?" (Claude Brown – Autor des gefeierten Buches „Manchild of the Promised Land“)

Gehört das Land wirklich den Juden?

Diese Frage wird von so vielen in der heutigen antisemitischen Welt und den Medien gestellt. Ich möchte diese Frage mit einem Zitat aus der Zusammenfassung einer in 2005 geschriebenen Dissertation beantworten, die ich in unserer privaten Bücherei entdeckt habe. Die Dissertation trägt den Titel „Das historische und legale Recht der Juden auf das Land Israel“ von Richard E. Bristol. Er gibt hier die Antwort. „Während die Bibel ausreichenden Beweis dafür liefert, vor allem für Bibel-Gläubige, wer die Rechte auf das moderne Land Israel inne hat, ist dies jedoch für die Millionen von Menschen, die die Bibel nicht als unfehlbare Wahrheit betrachten, keine Rechtfertigung für den modernen Staat Israel. Nur in der Etablierung des jüdischen Volkes als Nation und der Zurückverfolgung der jüdischen Geschichte innerhalb dem besagten Territorium liegt der einzige Weg, um ihren historischen und rechtlichen Anspruch auf das Land als einen nationalen Staat zu beweisen. Die Juden haben eine nationale Identität, wie es nach wissenschaftlicher Definition definiert ist. Sie besitzen eine historische Verbindung zu dem Land. Nach internationalem Recht, wie es vom Völkerbund, der UN, internationalen Abkommen und dem Eroberungsrecht anerkannt wird, besitzt Israel alle Rechte auf den Gaza­streifen wie auch auf Judäa und Samaria, was heute als Westjordanland bezeichnet wird.“ Dies ist die Prämisse, auf der ich meine eigene Argumentation in der Verteidigung Israels aufbauen werde.

Weiterlesen: Sharon Sanders - Das Land der Verheißung

Sharon Sanders - Gottes prophetisches Senkblei

„Dennoch, fast sieben Jahrzehnte nach dem Holocaust, ist der Antisemitismus immer noch eine Plage auf der Welt.“ – Eliot Engel

Auch wenn der Antisemitismus sich immer wieder im Laufe der letzten sechs Jahrzehnte manifestierte, bleibt es eine schändliche Angelegenheit – das Verfluchen des jüdischen Volkes. Gott warnte die Menschheit auf sehr klare Weise in Seinem Wort gegen diesen Fehler. „Und ich will dich zu einem großen Volk machen und dich segnen und deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf der Erde!“ (1. Mose 12). Allerdings ist der christliche Antisemitismus noch schändlicher, Angesichts der Tatsache, dass „… das Gericht [] beim Haus Gottes [beginnt] …“ (1. Petrus 4,17). Wir, die den Herrn Jeschua mit ganzem Herzen lieben, sollten es besser wissen, als uns denen anzuschließen, die den obigen Vers missachten. Ich bin weit davon entfernt alle Antworten zu kennen, doch weiß ich ohne Zweifel, dass kein Antisemitismus im Herzen der Menschen von Gottes kommendem Reich zu finden sein wird.

Weiterlesen: Sharon Sanders - Gottes prophetisches Senkblei

Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in 10 Ha Rav Agan, Jerusalem, 91015, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 16.11.2016 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

Back to Top