7. August 2017

Tisha B'Av - Tragischer Tag der Leiden

Israelis freuen sich nie auf den 9. Av. Geschichtlich ist das ein Datum, an dem das Jüdische Volk oft von irgendeiner Art Leiden oder Katastrophe heimgesucht wurde. Dieses Jahr begann Tisha B'Av 2017 am Abend des Montags am 31. Juli und endete am Dienstagabend, den 1. August. Außer dass so viele jüdische Menschen wie noch nie zuvor zum Tempelberg hinaufgingen (was eine positive Sache ist), ist an dem Tag nichts bedeutsames passiert. Aber geschichtlich gesehen, ist dieser Tag eine ganz andere Sache. 

Irgendwann um das Jahr 1400 v. Chr. herum (Historiker sind sich nicht ganz einig, wann Israel das Verheißene Land erreichte) waren die Israeliten in der Wüste, nachdem sie die wundersame Befreiung aus Ägypten erlebt hatten. Sie waren nun auf dem Weg in das Verheißene Land. Aber zunächst sendeten sie Kundschafter aus, die das Land ausspionieren sollten, um dann eine Strategie zu erarbeiten. 

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24. Juli 2017

Schwierigkeiten auf dem Tempelberg

Ungefähr vor einer Woche eröffneten drei Terroristen das Feuer auf eine Gruppe von Polizisten in der Nähe des Tempelberges in der Jerusalemer Altstadt und töteten dabei zwei Offiziere und verwundeten zwei weitere, bevor die Angreifer durch die Polizei getötet wurden. Bei den getöteten Polizisten handelt es sich um zwei junge drusische Offiziere, einer davon war erst vor Kurzem Vater geworden.

Nach dem Vorfall flohen die Angreifer auf das Tempelberg-Gelände, wo sie durch Polizisten getötet wurden. Die Sprecherin der israelischen Polizei, Luba Samri, sagte, dass bei den Angreifern Schießwaffen gefunden wurden. 

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17. Juli 2017

Höhle der Patriarchen eine moslemische Stätte?

Die Versuche der Palästinenser zu beweisen, dass sie die wahren und rechtmäßigen Eigentümer des Landes sind, hören niemals auf. Um das zu tun greifen sie immer wieder auf Erfindungen zurück. Ihre Fähigkeit, offensichtliche Fakten zu verleugnen wird durch ihren Hass auf Israel angeheizt. Immer wieder kommen sie mit neuen Fantasien, so wie "die Juden hatten nie eine Präsenz auf dem Tempelberg" oder "Rachels Grab ist ein moslemisches Monument", usw. Dazu müssen sie sich sogar gegen ihr eigenes Buch (den Koran) stellen. Zum Beispiel, in Sure 10,93 heißt es, "Wahrlich, Wir bereiteten den Kindern Israels ein wahrhaftig sicheres Dasein und versorgten sie mit guten Dingen." In Sure 5,20-21 heißt es: "Und (damals) als Moses zu seinem Volke sagte: 'O mein Volk, besinnt euch auf Allahs Huld gegen euch, als Er aus eurer Mitte Propheten erweckte und euch zu Königen machte und euch gab, was Er keinem anderen auf der Welt gegeben hat. O mein Volk, betretet das heilige Land, das Allah für euch bestimmt hat, und kehret (Ihm) nicht den Rücken; denn dann werdet ihr als Verlorene umkehren'". Mohammed hat offensichtlich daran geglaubt, dass die Juden in das Land gehörten. Moderne arabische Fiktion ignoriert, was er glaubte.

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23. Juni 2017

Schwierigkeiten in den feindlichen Reihen

Wenn sich die Feinde Israels einig sind, dann haben sie für gewöhnlich nur eines im Sinn: Israel zu zerstören. Während ich das hier schreibe sind jedoch zwei der Feinde Israels nicht mehr geeint, nämlich die Regierenden in Gaza und von der Palästinensischen Autonomiebehörde. 

Die PA hat am Mittwoch ein Statement veröffentlicht, zum zehnten Jubiläum der Terrororganisation, die den Gaza-Streifen aus den Händen der PA und der Fatah-Partei gerissen hat. In dem Statement schlug die PA gegen die Hamas aus und nannte die Herrschaft der Hamas über den Gazastreifen "das zweite Nakba [Desaster], das unser Volk getroffen hat."

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23. Januar 2017

Trumps US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen verspricht moralische Klarheit

By Official South Carolina Governor's Office Photo by Sam Holland [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

"Ich werde nicht nach New York reisen und mich der Stimme enthalten, wenn die UN versucht ein internationales Umfeld zu erschaffen, das den Boykott Israels ermutigt." - Nikki Haley

Die durch den neuen US-Präsidenten vorgeschlagene Botschafterin bei den Vereinten Nationen versprach letzten Mittwoch eine Kehrtwende der US-Politik bei diesem internationalen Gremium und stellte deren Voreingenommenheit gegen Israel und seine Unfähigkeit, die brennendsten Krisen der Welt anzusprechen, in Frage.

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12. Dezember 2016

Regulierungs-Gesetz legalisiert womöglich "Siedlungen"

Amona

Israelische Knesset-Mitglieder machten am 7. Dezember einen Schritt in Richtung Legalisierung tausender Häuser, die im Westjordanland errichtet worden sind. Sie genehmigten in einer ersten Lesung das umstrittene Regulierungs-Gesetz bei einer Abstimmung am späten Abend nach einer fünfstündigen Debatte in der Knesset, laut einem Times of Israel Artikel von Raul Wootliff.

Die Knesset-Mitglieder stimmten 58 zu 51 für das Gesetz, welches während der Plenarsitzung zu einem ersten Schritt in Richtung voller israelischer Souveränität über das Westjordanland sowohl durch die Unterstützer gelobt als auch durch die Gegner kritisiert worden war. Nach einer rauen Vorabstimmung am Montag, bei der Gesetzgeber laut schrieen und Kopien des Gesetzesentwurfes zerrissen hatten, war die Debatte am Mittwoch zum größten Teil eine vergleichsweise kultivierte Veranstaltung. Das Schreien, das dem Knessetmitglied Shuli Moalem-Refaeli entgegenkam, als sie den Entwurf vortrug, verstummte recht schnell, als über 50 Mitglieder der Opposition und eine Handvoll Mitglieder der Regierungskoalition einer nach dem anderen ans Podium traten und ihre Freude oder ihre Besorgnis über das Gesetz vor einem großteils leeren Plenum vorbrachten.

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14. November 2016

Neu gewählter US-Präsident Donald Trump

Der Premierminister und die US Wahlen

Nachdem sein Wahlsieg am Dienstag, den 8 November, klar war, war eines der ersten Dinge, die der neu gewählte US-Präsident Donald Trump tat, den Premierminister Benjamin Netanyahu in die USA zu einem Treffen einzuladen. 

Die beiden sprachen am Mittwoch am Telefon miteinander, wenige Stunden nachdem Netanyahu Trump zu seinem überraschenden Sieg gratuliert hatte. Laut einem Statement von Netanyahu während des Telefongespräches einigten sich die beiden darauf, sich bei der "ersten Gelegenheit" zu treffen.

Netanyahu veröffentlichte folgendes Statement: "Der neu gewählte Präsident Trump ist ein wahrer Freund des Staates Israel. Wir werden zusammenarbeiten, um die Sicherheit, die Stabilität und den Frieden in unserer Region zu fördern. Die starke Verbindung zwischen den Vereinigten Staaten und Israel basiert auf gemeinsamen Werten, Interesse und auf dem gemeinsamen Schicksal.  

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7. November 2016

Tempelberg

Alte arabische Inschrift beweist jüdische Verbindung zum Tempelberg

Eine alte arabische Inschrift, die in einer Mosche in dem arabischen Dorf Nuba in der Nähe von Hebron gefunden worden ist, beweist, dass einer der Namen, der in den frühen Jahren des Islam für den Felsendom verwendet worden ist, Beit Almakdas war, ein Ausdruck, der wohl auf einer jüdischen Beschreibung des Jerusalem Tempels basiert, Beit HaMikdash (wörtlich "Haus des Heiligen"). 

Diese Entdeckung wurde gerade jetzt gemacht, nachdem die UNESCO eine Resolution verabschiedet hat, die eine jüdische Verbindung zum Tempelberg leugnet. Die Archäologen, die für diese Entdeckung verantwortlich sind, behaupten, dass die Veröffentlichung dieses Forschungsergebnisses mit keinerlei politischen Motiven verbunden war und nichts mit dieser neuesten Resolution zu tun hätte. 

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27. Oktober 2016

Tempelberg

Ein leerer Sieg

Am 13. Oktober stimmte der 58 Mitglieder starke Exekutivrat der UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur) für eine Resolution, die von der Palästinensischen Autonomiebehörde vorgelegt worden war und die erklärt, dass der Tempelberg und die Westmauer in der Altstadt Jerusalems keinerlei historische Verbindung zum Judentum hätte. Bei der Abstimmung stimmten 24 Nationen mit Ja, sechs Nationen mit Nein und 26 Länder enthielten sich der Stimme (was so gut wie noch nie vorgekommen ist). Deswegen sagen diplomatische Analysten, dass die Abstimmung tatsächlich nur ein leerer Sieg für die PA war und keine Katastrophe für Israel. 

Premierminister Benjamin Netanyahu reagierte auf diese Vorgänge indem er sagte: "Das Theater der Absurditäten bei der UN geht weiter. Heute hat die UNESCO das zweite Mal dieses Jahr eine Entscheidung gefällt, die dem jüdischen Volk ihre Verbindung zum Tempelberg verleugnet, zu unserer heiligsten Stätte seit über 3000 Jahren. Was kommt als Nächstes? Eine UNESCO Entscheidung, die eine Zusammegehörigkeit zwischen Erdnussbutter und Marmelade leugnet? Zwischen Batman und Robin? Zwischen Rock 'n' Roll?

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26. September 2016

Übung des Heimatfront-Kommandos

Vorbereitung auf den Krieg

Der Autor eines YnetNews Artikels, Yoav Zitun, stellt die Frage, „Haben sie jemals in das Ende einer geladenen Schusswaffe gestarrt? Es ist kein gutes Gefühl. Wir hier in Israel starren gerade in das „Ende“ von etwa 23.000 Raketenabschusswaffen, nach Berichten der IDF.“

In der Woche des 18. Septembers führte die IDF und das Heimatfront Kommando eine riesige, landesweite Übung durch, um die Nation auf einen befürchteten Simultanangriff durch die Hisbollah im Libanon und in Syrien, durch Iran und durch die Hamas in Gaza vorzubereiten. Sirenen heulten zweimal am Tag, einmal während der Arbeitszeit und einmal Abends, damit die Bevölkerung sowohl am Arbeitsplatz wie auch zu Hause sichere Zufluchtsbunker im Kopf haben, wohin sie sich im Falle eines Raketenangriffs schnell hinbegeben können. Das Heimatfront Kommando rechnet mit 300 bis 400 Opfern im ersten Angriff und die IDF Kampfeinheiten bereiten sich auf einen vermeintlichen Versuch der Hisbollah vor, ein israelisches Dorf oder ein Kibbutz in der Nähe der nördlichen Grenze zu infiltrieren und gefangen zu nehmen.

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19. September 2016

Chatham House - President Shimon Peres

Leben von Shimon Peres nach einem Schlaganfall in Gefahr

Der ehemalige Präsident und Premierminister Shimon Peres musste am Dienstag Abend nach einem schweren Schlaganfall in einem sehr ernsthaften Zustand ins Krankenhaus gebracht werden.

Quellen, die der Peres Familie nahe stehen sagten am Dienstag Abend, dass das Leben des 93 Jahre alten Staatsmannes wegen Gehirnblutungen in Gefahr war. Er erlitt etwas, was Channel 1 als "schwere intrakraniale Blutung" bezeichnete. 

Dienstag Nacht wurden bei Peres zwei computertomographische Scans gemacht, die keine Veränderung oder Verbesserung zeigten.

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14. Dezember 2015

Hebräische Universität Jerusalem

Israel und Jordanien pflegen diskret Beziehungen

Vor Kurzem ließ Abdullah Sawalha, Direktor des Zentrums für Israelische Studien in Amman, eine überraschende Äußerung verlauten. Er bemerkte, dass das iranische Atomprogramm und die diversen arabischen Aufstände eine Sinneswandlung in vielen Arabern zu Gunsten Israels auslösten.

„Im Verlauf des arabischen Frühlings richteten die Araber ihre Aufmerksamkeit auf innerstaatliche Probleme“ erklärte er und fügte hinzu, „in der Vergangenheit beschuldigten sie Israel für all ihre Probleme, doch nun haben sie festgestellt, dass Israel nicht das Hauptthema ist, noch ist Israel das Hauptproblem der Araber.“

Obwohl es noch zu früh ist, als dass israelische Studenten und Schüler in großem Maße an Austauschprojekten mit Jordanien teilnehmen könnten, sagte er, dass „wenn ein palästinensischer Staat entlang der 1967er Grenze gegründet wird – inklusive Ländertausch und mit Hauptstadt in Ost-Jerusalem“ sich die Beziehungen verbessern würden. [Die Erwartung eines Tages einen arabischen Staat auf der Westseite des Jordans zu haben ist naiv; nichtsdestotrotz finden tatsächlich Verbesserungen in der Haltung der Araber Israel gegenüber statt. Und dies trotz der vielen Angriffe, die in letzter Zeit in Israel passieren.]

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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in 10 Ha Rav Agan, Jerusalem, 91015, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 16.11.2016 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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