16. Juli 2018


Israel könnte von schweren Erdbeben bedroht sein

Ein Erdbeben der Stärke 3,2 auf der Richterskala wurde am Donnerstag Morgen, den 5. Juli 2018, in den Städten Tiberias und Safed im Norden Israels gemessen. Zuvor konnten die Bewohner von Haifa und der westlichen Galiläa Region am Mittwochabend gegen 22:45 Uhr bereits ein Erdbeben spüren. Laut dem israelischen geophysikalischen Institut wurde bei diesem Erdbeben die Stärke 4,5 auf der Richterskala gemessen. Berichten zu Folge erreichte dieses Beben auch den südlichen Libanon und den Nordosten Jordaniens. Es gab keine Berichte über Verletzte oder Schäden.

Am Samstag, den 7. Juli, erschütterte ein Erdbeben der Stärke 3,4 um 5:00 Uhr morgens den Norden Israels. Ein weiteres Beben der Stärke 3,1 konnte man am Sonntagabend, den 8. Juli 2018, östlich von Tiberias spüren. Früher an diesem Tag, um 16:40 Uhr, war ein Erdbeben der Stärke 3,9 in der Nähe von Tiberias und des Kinneret spürbar. Am späteren Sonntagnachmittag gab es noch ein weiteres Beben der Stärke 3,2 in der gleichen Gegend (Jpost). In den vergangenen sechs Tagen erschütterten 30 Erdbeben diese Region. 

Bitte beten Sie gegen Erdbeben in Israel, denn das nächste große Erdbeben ist längst überfällig und das Land ist schlecht auf so eine Katastrophe vorbereitet. Das letzte große Erdbeben traf das Land Israel in 1927 mit einer Stärke von über 6, wobei 500 Menschen getötet wurden. 

Ein Bericht des israelischen Heimatfront Bereitschafts-Subkomitees aus 2016 zeigte, dass in dem Fall eines Erdbebens der Stärke 7,5 in Israel ungefähr 7.000 Menschen getötet werden könnten und weitere 8.600 verletzt. 377.000 Menschen würden obdachlos werden. Dazu kommt, dass das Land mit Schäden von 200 Milliarden Schekel rechnen müsste. 

Ein schweres Erdbeben in Israel könnte nur eine Frage der Zeit sein. Ein schwereres Erdbeben, als die Beben, die die Israelis in den letzten Tagen fühlen konnten, wird sicher kommen - und Israelis sollten sich auf Stromausfälle vorbereiten und möglicherweise auch bereit sein, ihre Häuser zu verlassen, wenn nötig. Diese Warnung sprach Amotz Agnon aus, Professor des Institutes für Erdwissenschaften an der Hebräischen Universität. "Israelis konnten in den vergangenen Tagen einige Erdbeben spüren; weitere Beben wurden durch die Instrumente des geophysikalischen Institutes Israels gemessen."

"Wir befinden uns an einem Ort, an dem es in der Vergangenheit bereits schwere Erdbeben gegeben hat. Sie konzentrieren sich auf diesen Gürtel, den wir "Totes Meer Spalte" nennen - hier entstanden Erdbeben, die sehr zerstörerisch waren," merkte er an und bezog sich dabei auf das Beben der Stärke 6,5, das im Jahre 1837 Galiläa traf und ungefähr 6.000 bis 7.000 Menschen tötete.

Auf die Frage, wie sich Zivilisten auf schwerere Erdbeben vorbereiten können, empfahl Agnon, dass sie sich mit Taschenlampen, Batterien und mobilen Öfen ausrüsten sollen, um ein paar Tage ohne Elektrizität, Gas und Wasser überstehen zu können. Darüber hinaus empfahl er, dass Eltern ihre Kinder unterrichten, was sie bei Notfällen tun sollen. 

Der Geologe Dr. Ariel Hyman sagte am 5. Juli, dass die Wahrscheinlichkeit hoch sei, dass ein starkes Erdbeben Israel trifft. Neben Schäden an Gebäuden, muss man auch mit schweren Schäden an der Infrastruktur rechnen, so dass die Versorgung mit kritischen Dingen wie Elektrizität, Wasser und Kommunikation eingeschränkt sein könnte. 

Laut der israelischen nationalen Notfallbehörde gibt es 80.000 Gebäude, darunter auch Schulen und Krankenhäuser, die über drei Stockwerke hoch sind und vor 1980 gebaut worden sind und damit nicht den heutigen Standards entsprechen. 

Wir wollen beten, dass der Schutz Gottes über diesem Land liegen möge, das Er für Sich auserwählt hat (JNN News und Jerusalem Post).

"Denn die Berge mögen weichen und die Hügel wanken, aber meine Gnade wird nicht von dir weichen und mein Friedensbund nicht wanken, spricht der HERR, dein Erbarmer" (Jesaja 54,10).

Bericht für CFI Jerusalem
Lonnie C. Mings

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