19. November 2018


Hamas-Raketen bombardieren Israel

Die israelische Luftwaffe schoss in der Nacht auf Montag auf über 100 Hamas- und Dschihad-Einrichtungen, darunter auch ein Waffenlager, eine Waffenfabrik und eine Militäreinrichtung, die auch als Büro der Hamas für öffentliche Sicherheit diente, so ein Sprecher der israelischen Armee.

Als Reaktion auf das Raketenfeuer durch die Hamas bombardierte die IDF auch die mit der Hamas verbündete Al-Aqusa TV Sendestation in Gaza City, die regelmäßig anti-israelische Propaganda ausstrahlt. Um Opfer zu minimieren schoss die IDF mehrere Warnraketen ab, die als eine Art „Anklopfen am Dach“ mit sehr wenig explosivem Material ausgestattet sind, um die anwesenden Menschen im Gebäude zu warnen, dass ein Angriff bevorsteht, und ihnen die Möglichkeit zur Evakuierung zu geben.

Der militärische Flügel der Hamas spuckt weiterhin Feuer und erklärte am Montag, dass Be’er Sheva und Ashdod die nächsten Ziele sein würden, wenn "Israel seine Aggressionen nicht einstellt“.

Der islamische Dschihad wiederholte dieses Statement und behauptete, dass seine Gaza Abteilung die Fähigkeit habe seine Angriffe fortzuführen.

Ein 40-jähriger Mann wurde spät Montagabend in der südisraelischen Stadt Ashkelon getötet, nachdem ein Haus von einer Rakete getroffen wurde. Zwei Frauen, die im selben Gebäude gewesen waren als die Rakete einschlug, befinden sich derzeit in kritischem Zustand.

Der Tote ist Berichten zufolge ein Mann aus der Stadt Hebron im Westjordanland, kein israelischer Bürger, wie anfangs von den örtlichen Medien berichtet wurde. Seine Identität muss noch geklärt werden. Er war das erste Opfer in Israel in dieser Aggressionswelle aus dem Gazastreifen.

Eine Stunde nachdem die Polizei und Feuerwehrleute die Suche nach ihm aufgegeben hatten, was die Nachbarn als ein furchtbares Versagen werteten, wurde der unter Schutt begrabene Mann gefunden.

Rettungsteams im Gebäude fanden etwa 40 Minuten nach dem Einschlag eine 60 jährige bewusstlose Frau mit mehreren Explosionsverletzungen, übersahen jedoch die anderen Opfer. Diese wurden von einem Mann entdeckt, als er eine Stunde nach dem Einschlag im Haus Fotos von der Zerstörung machen wollte.

Israel wurde mit Raketenfeuer aus Gaza am Montag schwer beschossen, einen Tag nach einer Eskalation, in der ein Israeli und sieben Palästinenser getötet wurden. Eine aus dem Gazastreifen abgefeuerte Anti-Panzer-Rakete traf einen Bus und verletzte einen 19 jährigen Soldaten schwer.

Wie durch ein Wunder stiegen etwa 50 IDF Soldaten aus dem Bus, nur wenige Minuten bevor dieser getroffen wurde, und blieben unverletzt. Der verletzte Soldat wurde zusammen mit dem Fahrer, der einen Schock erlitt, in das Soroka Medizinische Zentrum in Be’er Sheva evakuiert.

Über 400 Raketen wurden in den letzten Tagen auf Israel abgefeuert. (New York Post, 15. Nov. 2018).

„… mein Gott, ich vertraue auf dich! Lass mich nicht zuschanden werden, dass meine Feinde nicht frohlocken über mich! Gar keiner wird zuschanden, der auf dich harrt; zuschanden werden, die ohne Ursache treulos handeln“ (Psalm 25,2-3).

Bericht für CFI-Jerusalem

Lonnie C. Mings

Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in 10 Ha Rav Agan, Jerusalem, 91015, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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