20. Mai 2019


Leben in dem von der Hamas kontrollierten Gaza

Die Hamas arbeitet weiter daran, im Gazastreifen das strenge Sharia-Recht einzuführen, ohne dass die internationale Gemeinschaft irgendetwas dagegen tun würde, die aber gleichzeitig darauf besteht, dass Israel große Teile der Region der Kontrolle solcher Gruppen übergibt. 

Seit Jahren geht die Hamas hart gegen bestimmte soziale Verhaltensweisen vor. Zum Beispiel dürfen Frauen in der Öffentlichkeit nicht rauchen und jede Musik, die nicht mit islamischen Normen übereinstimmt, ist verboten.

Die aktuellste Sache, gegen die hart durchgegriffen wird ist, wenn Männer ihre Haare auf eine Art tragen, die für die Hamas nicht akzeptabel ist. 

Menschenrechtsgruppen und mindestens zwei junge Palästinenser berichteten der Presse, dass kürzlich junge Männer in Gaza auf den Straßen gefasst und ihre Haare abrasiert wurden. 

Junge Männer, die enge Hosen oder Hosen mit niedriger Hüfte trugen, wurden ebenso in der Öffentlichkeit niedergeschlagen. Einer der jungen Männer, der mutig genug war, um mit der Presse zu sprechen, sagte, dass er einfach aus Gaza hinaus will. "Ich weiß nicht, was sie als nächstes tun werden."

Diese Woche ordnete die Hamas auch an, dass in Gaza ab sofort männliche und weibliche Schüler über dem Alter von neuen Jahren nicht mehr im gleichen Klassenzimmer gelehrt werden dürfen. 

Mädchen müssen nun Schulen besuchen, die sie "verweiblichen" sollen, was in der Sprache der Hamas bedeutet, dass sie islamische Kleidung anziehen und eine untergeordnete Rolle in der Gesellschaft einnehmen müssen. 

Obendrein hat die Hamas auch den Empfang von "Geschenken und Hilfsgütern, die die Beziehungen zu der Zionistischen Besatzung normalisieren sollen" verboten, falls noch jemand daran erinnert werden muss, dass Hamas einen Frieden mit Israel ablehnt ... Die Situation wird für die Gaza-Bewohner, die dort gefangen sind, zunehmend unerträglicher (Israel Today 5-15-19). 

Vielen jungen Männer wird befohlen, an den Zaun zu gehen und zu protestieren, vor allem am Mittwoch, den 15. Mai, den "Nakba Tag", oder "Tag der Katastrophe", wie ihn Araber nennen. 

Dies war der Tag, an dem Israel in 1948 die Staatsgründung bekannt gab - ein Grund zum feiern, KEINE Katastrophe! Wenn die Hamas doch einen Frieden mit Israel akzeptieren würde! Das Leben aller Gazabewohner könnte so viel besser sein ...

"HERR, tue Gutes den Guten und denen, die aufrichtigen Herzens sind! Die aber abweichen auf ihre krummen Wege, die lasse der HERR dahinfahren mit den Übeltätern! Friede sei über Israel" (Psalm 125,4-5).

Bericht für CFI-Jerusalem
Lonnie C. Mings

Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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