15. Juli 2019


Wichtiger archäologischer Fund in Jerusalem

Jerusalem, Israel – Ein Israelischer Archäologe entdeckte die Ruinen eines Altars, der auf die Zeit Abrahams datiert wurde, als dieser den Hohen Priester Melchisedek in Jerusalem besuchte. Archäologe Eli Shukron verbrachte einen Großteil seines Lebens mit der Suche nach biblischer Geschichte in der Stadt Davids. Shukron gab CBN einen exklusiven Blick auf eine seiner bisher wichtigsten Entdeckungen, die der Öffentlichkeit bis jetzt verborgen blieben: Eine steinerne Säule, die sich 4000 Jahre zurück datieren lässt.

Shukron sagt, dass die Säule, die in der Stadt Davids gefunden wurde, genauso aussieht, wie eine Säule in 1. Mose 28 beschrieben wird, als Jakob den Traum der Himmelsleiter in Bethel hatte. Nach dem Traum, sagte Jakob: „Wie furchtgebietend ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als das Haus Gottes, und dies ist die Pforte des Himmels! Und Jakob stand am Morgen früh auf und nahm den Stein, den er unter sein Haupt gelegt hatte, und richtete ihn auf zu einem Gedenkstein und goss Öl auf seine Spitze“ (1. Mose 28,17-18).

Shukron ist davon überzeugt, dass Melchisedek in Jerusalem eine Säule aus Stein aufrichtete, wie Jakob in Bethel.

„Wir sind an einem sehr, sehr bedeutsamen Ort. Gehen wir einmal zurück zu Melchisedek. Gehen wir zurück zu Abrahams Zeit. Wir wollen betrachten, wie diese Menschen Gott am Anfang anbeteten,“ sagte Shukron.

Shukron sagte, dass ihre Anbetungsweise sich sehr von antiken Anbetungsweisen in anderen Orten unterscheidet.

„Wenn man in dieselbe Zeit an andere Orte in der Welt zurückgehen würde – nach Ägypten oder Mesopotamien – kann man dort Tempel, Gold, Götzenstatuen und … Säulen sehen. Hier ist es sehr schlicht. Der Stein, Tiere, Opfer. Der Stein ist das Haus Gottes. Kein Gold, keine Diamanten. Alles ist schlicht. Das möchte auch Gott von uns, dass wir schlicht sind. Es ist fantastisch. Wozu? Aus welchem Grund? Um mit Gott in Beziehung zu kommen.“

Shukron sagte, die Kombination aus dem Altar für die Opfer, der Blutrinne, der Olivenpresse für das Salböl, der Ablagen, auf der das Tieropfer gebunden und das Opfer später geteilt wurde - all diese Dinge führen ihn zu der Annahme, dass dies der Ort war, an dem Melchisedek und Abraham aufeinander trafen.

1. Mose 14 beschreibt dieses Treffen. Nachdem Melchisedek Abraham segnete, gab Abraham ihm seinen Zehnten. "Warum ihm den Zehnten geben? Weil er damit Gott anbetete", erklärte Shukron.

Die Segnung von Brot und Wein ist eine Tradition und Lebensweise, die sich 4000 Jahre später immer noch fortsetzt.

"Was tun wir heute? Die Juden, die Christen. Was tun wir? Wir segnen das Brot und den Wein vielleicht auf etwas unterschiedliche Weise, aber wir segnen Brot und Wein", meinte Shukron. "Wo fing das alles an? Hier in der Stadt Davids im Tempel zu Melchisedeks Zeit Hier an diesem Ort. Genau hier, wo wir stehen und es ist erstaunlich das erkennen zu dürfen." Dieser ganze Bereich wird heute immer noch ausgegraben und eines Tages wird die Öffentlichkeit selber die Stelle besichtigen können, wo Shukron glaubt, dass Abraham Melchisedek traf. (CBN News, Chris Mitchell berichtet)

"Aber Melchisedek, der König von Salem, brachte Brot und Wein herbei. Und er war ein Priester Gottes, des Allerhöchsten. Und er segnete ihn und sprach: Gesegnet sei Abram von Gott, dem Allerhöchsten, dem Besitzer des Himmels und der Erde! Und gelobt sei Gott, der Allerhöchste, der deine Feinde in deine Hand gegeben hat! Und [Abram] gab ihm den Zehnten von allem" (1. Mose 14,18-20).

Bericht für CFI-Jerusalem,

Lonnie C. Mings

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