22. Juli 2019


Hamasführer ruft zur Tötung von Juden auf

Ein Hauptanführer der islamistischen Herrschaft in Gaza, der Hamas, rief Palästinenser weltweit dazu auf, Juden zu töten, was sowohl bei israelischen wie auch palästinensischen Regierenden, wie auch bei UN Gesandten, für Entrüstung sorgte. In einem Video der Ansprache an Teilnehmer der wöchentlichen Freitagsproteste kann man hören wie Fathi Hamad, ein Mitglied des obersten politischen Führungskreises der Bewegung, Palästinenser in der ganzen Welt dazu aufruft, Attentate durchzuführen.

"Wenn diese Besatzung nicht beendet wird, dann werden wir im Angesicht unserer Feinde explodieren, mit Gottes Zustimmung. Die Explosion wird nicht nur in Gaza geschehen, sondern auch im Westjordanland und außerhalb, so Gott will," sagte Hamad. "Doch unsere Brüder außerhalb bereiten sich vor, versuchen sich vorzubereiten, wärmen sich auf." Er fuhr fort: "Sieben Millionen Palästinenser außerhalb, ihr habt euch lange genug aufgewärmt, ihr habt überall um euch herum Juden. Ihr sollt möglichst jeden Juden in der ganzen Welt angreifen und töten."

Seit März 2018 nehmen Palästinenser an Hamas-initiierten Protesten und Kämpfen entlang der Gaza-Israel Grenze gegen die krüppelnde Blockade Gazas durch den jüdischen Staat teil. Mindestens 295 Palästinenser und sieben Israelis wurden seither in dem Konflikt mit Gaza getötet.

Die Anzahl der Toten auf israelischer Seite stieg auf sieben an, nachdem eine 89-jährige Frau während eines Gewaltausbruchs im Mai auf ihrer Flucht in einen Bombenschutzbunker hinfiel und später ihren Verletzungen erlag, berichtete das israelische Außenministerium.

Die Hamas wird von den USA, der Europäischen Union und anderen als Terrororganisation eingestuft. Ofir Gendelmann, ein Sprecher für Premierminister Benjamin Netanjahu, sagte, dass diese Kommentare das wahre Gesicht der Hamas offenbarten." "Hamas steckt hinter den Aufständen an der Gazagrenze ... Hamas will die Ermordung aller Juden weltweit," schrieb Herr Gendelmann auf Twitter. "Jetzt wissen Sie warum wir unsere Grenze zu Gaza vor der Hamas verteidigen müssen."

Saeb Erekat, Generalsekretär der im Westjordanland basierten Palästinensischen Befreiungsorganisation, die, anders als die Hamas, Israel anerkannt hat, verurteilte Hamads Kommentare. "Die gerechten Werte der Palästinensischen Bewegung beinhalten eine Liebe für die Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung. Die abstoßenden Äußerungen des Hamasführers, Herrn Fathi Hamad, über Juden repräsentieren keineswegs diese Werte", schrieb er in einem Tweet.

UN Gesandter Nickolay Mladenov verurteilte ebenfalls die Äußerungen und bezeichnete sie als "gefährliche, widerwärtige und aufstachelnde Äußerungen! Sie müssen von ALLEN eindeutig verurteilt werden." In einem Statement später am Montag distanzierte sich Hamas von Hamads Worten. "Diese Kommentare repräsentieren nicht die offizielle Position der Bewegung wie auch seiner beständigen, akzeptierten Politik, die aussagt, dass sich unser Konflikt auf die israelische Besatzung bezieht ... und nicht auf alle Juden weltweit oder auf das Judentum als Religion," sagte sie. In einem beinahe ausgebrochenen Bürgerkrieg in 2007 riss die Hamas die Kontrolle über den Gaza aus der Hand der im Westjordanland basierten Palästinensischen Autonomiebehörde an sich. Israel sagt die Blockade ist notwendig, um die Hamas zu isolieren und sie davon abzuhalten, Waffen oder zum Waffenbau benötigte Materialien zu erhalten.

Israel und die Hamas führten seit 2008 drei Kriege in Gaza.

Bitte beten Sie für Gottes Bewahrung für Sein Volk auf der ganzen Welt in den Tagen, die vor uns liegen.

"Höre, o Gott, mein Schreien, achte auf mein Gebet! Vom Ende der Erde rufe ich zu dir, da mein Herz verschmachtet: Führe du mich auf den Felsen, der mir zu hoch ist! Denn du bist meine Zuflucht geworden, ein starker Turm vor dem Feind" (Psalm 61,2-4).

Bericht für CFI-Jerusalem,

Lonnie C. Mings

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