Mit Agapa-Liebe überfließend ...

Christliche Freunde Israels und das Projekt Hoffnung für die Zukunft ist ein Dienst zum Aufbau von Beziehungen. Dabei erfahren wir immer wieder unfassbare Geschichten, so wie auch die Geschichte zweier junger äthiopischer Frauen, die wir bei unserer kürzlichen Begegnung erzählt bekamen.

Ihre Geschichte beginnt Generationen zuvor, angefangen bei ihrer Mutter. Als wir die Geschichte erfuhren, waren wir so dankbar für den heldenhaften Versuch und den Erfolg der Rettung der beiden jungen Frauen aus den Klauen ihrer Gefangenschaft. „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit!“ (Jesaja 41,10).

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Menschen zeigen, dass Gott für sie sorgt

„Denn wer auf sein Fleisch sät, der wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird vom Geist ewiges Leben ernten“ (Galater 6,8).

Da CFI mit der WIZO (World Zionist Organization) zusammenarbeitet, wandte sich Frau Rachael Magnoli als WIZO-Chapterdirektorin in Beni Brak an CFI. Sie setzt sich weiterhin für diese Gemeinschaft ein, indem sie sich um die Bedürfnisse der Familien kümmert. Vor dem Pessachfest informierte mich Rachel über fünf Familien, die nicht in der Lage wären, während des Festes ein traditionelles Abendessen zu feiern. Sie bemühte sich eifrig darum, für so viele Familien wie möglich Unterstützung von außen zu finden. Das CFI Outreach Projekt Hoffnung für die Zukunft folgte dem Aufruf und suchte nach Wegen, den Familien auf sichere Art zu dienen. Unsere Verwaltungs- und Buchhaltungsabteilungen arbeiteten sorgfältig, um die notwendigen Finanzen bereitzustellen, damit Rachel die sehr bedürftigen Familien versorgen konnte. Sie konnten an einem höchst erstaunlichen Pessach-Fest in Israel teilnehmen, das dieses Jahr, wie nie zuvor, dem tatsächlichen Bericht des ersten Pessach ähnelte, als die israelitischen Kinder Gott gehorsam waren, indem sie sich in ihren Häusern einschlossen, als der Todesgeist an ihnen vorüberging.

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Gebrochenen Herzen Gehör schenken

„Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken“ (Lukas 5,31).

Die äthiopischen Einwanderer kamen in gutem Glauben nach Israel, mit der Verheißung goldener Straßen (zumindest in ihrer Vorstellung). Hier angekommen, waren sie über die Lebensbedingungen sehr schockiert. Seit ihrer Ankunft in ihrer neuen Heimat sind die Zeiten für die äthiopisch-jüdische Gemeinschaft hart.

Oft war der Weg hierher sehr beschwerlich, so dass die Erinnerungen einen bitteren Beigeschmack haben. Viele sind über 65 Jahre alt und verbringen den größten Teil ihrer Tage allein. Wie es leider oft bei älteren Menschen der Fall ist, werden zu viele vergessen. Wenn man sich Zeit nimmt, ihnen zuzuhören, haben sie viel zu sagen, aber meistens stoßen Verzweiflungsschreie auf taube Ohren.

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Den Kurs halten

„Wohl denen, die seine Zeugnisse bewahren, die ihn von ganzem Herzen suchen, die auch kein Unrecht tun, die auf seinen Wegen gehen!“ (Psalm 119,2-3).

Das Projekt „Hoffnung für die Zukunft“ hat im Leben äthiopischer Familien über viele Jahre hinweg viele Früchte getragen. Wir haben bei den verschiedenen Geschichten gemischte Gefühle erlebt, denn jede einzelne endet mit einzigartigen Ergebnissen. Eine Beteiligung an diesem Projekt kann mit bittersüßen Erfahrungen einhergehen. Das glücklichste Szenario ist, dass die Familien neue Perspektiven annehmen und ihr Leben verändern, um schließlich erfolgreich voranzuschreiten. Dies wird erreicht, wenn sie sich dem israelischen Leben anpassen und eine nachhaltige Existenzgrundlage erhalten können. Viele Familien, die aus Äthiopien nach Israel einreisen, entdecken diese Tatsache schon früh, und einige brauchen länger, um eine Überlebensgrundlage zu erschaffen. Die ersten Hindernisse brauchen manchmal etwas mehr Zeit, bis sie überwunden werden können.

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Die Generation, die Ihn sucht

Projekt Hoffnung für die Zukunft sieht und ist besorgt um den Zustand der äthiopischen Juden. Wir hatten den Eindruck, dass wir uns durch das Projekt Hoffnung für die Zukunft dafür einsetzen sollten, dieser Generation in der Weiterentwicklung durch Bildung und Ausbildung zu helfen. Man kann sich gut informieren, in welchen Bereichen eine Ausbildung in Zukunft gute Chancen auf einen Arbeitsplatz bietet. Hoffnung für die Zukunft hat sich dazu verpflichtet, den Jugendlichen in der äthiopischen Gemeinschaft zu helfen, ihre gegenwärtige wirtschaftliche Situation in eine Zukunft zu verwandeln, die Gelegenheiten eröffnet, Teil der Technologie-Startup-Szene der Nation zu werden und sich eine bessere Lebensqualität zu erarbeiten.

Wir sind sehr froh darüber, dass einige unserer Bewerber dieses Jahr den Wunsch ausgedrückt haben, eine höhere Ausbildung in Computertechnologie, Buchhaltung, Recht, Maschinenbau und Medizin anzustreben. Dies bestätigte die Notwendigkeit wie auch unsere Vision, dass die nächste Generation zu einem höheren Lebensstandard aufsteigt. Wir sprechen mit jedem Bewerber sehr ausführlich, um sicher zu stellen, dass seine oder ihre Pläne und Wünsche unseren Richtlinien entsprechen und dass er oder sie die Entschlossenheit besitzt, das Begonnene auch zu Ende zu führen. Viele äthiopische Frauen werden an den Rand gedrängt, wenn sie versuchen, sich ohne Hilfe eine Karriere aufzubauen. Eine gute Arbeit zu haben ist jedoch für alleinstehende Frauen in Israel sehr wichtig. Statistiken zeigen, dass die äthiopischen Juden in Israel zu den Personen mit dem geringsten Einkommen gehören.

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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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