Wahre äthiopische Geschichten


Äthiopische Juden01Kein Glas in ihren Fenstern

Unterstützer von Hoffnung für die Zukunft halfen einigen äthiopischen Familien diesen Winter über warm zu bleiben. Obwohl dieser letzte Winter nicht so kalt und regnerisch war, wie es sonst für Israel üblich ist, weht oft ein kalter Wind und die Temperatur sinkt auf ca. 4° bis 9° C. Die Gebäude in Israel werden aus Beton und Stein gebaut und werden im Winter sehr kalt. Wir sind in der Lage gewesen, die Fenster in zwei Häusern zu reparieren, um vor den kalten Winden zu schützen. Vorher war es in den Häusern ohne Glas in den Fenstern sehr kalt.

Außerdem war es uns möglich, Decken an Familien zu verteilen, z.B. an Emavet, Negado und ihre zehn Kinder und Membre, Izanou und ihre acht Kinder. Ihre Wohnungen haben keine Heizung. Sie waren überaus glücklich, warme Decken für ihre Betten zu haben. All dies wurde durch Unterstützer wie Sie möglich gemacht. Ein herzliches Dankeschön an unsere treuen Unterstützer!

Über die Runden kommen

Elsabet, eine alleinerziehende Mutter von drei Kindern, lebt seit 15 Jahren in Israel. Das Leben ist für sie sehr schwer. Auf Grund von chronischer Hepatitis kann sie nicht arbeiten, weshalb die Familie mit $ 850,00 im Monat auskommen muss, die sie von der Regierung bekommt. Ihre ältesten Kinder, 16-jährige Zwillinge, haben mentale Probleme und zerstören in ihren Wutanfällen Gegenstände in der Wohnung – vor allem der Junge, der, wie Elsabet sagt, sehr stark ist. Er ist dieses Jahr in einem Internat untergebracht, wo seine Noten sich auch verbessern. Elsabet ist erleichtert, doch sie hofft, dass auch der andere Zwilling, ihre Tochter, bald auf ein Internat geschickt werden kann. Sie sind eine größere Last als sie momentan alleine tragen kann. Sie ist dankbar, dass ihre jüngste Tochter anständig und eine gute Schülerin ist.

Zusätzlich zu ihren Sorgen, beabsichtigt die Mietfirma, die für einkommensschwache Familien Wohnungen zu niedrigen Mietpreisen zur Verfügung stellt, und der auch Elsabets Wohnung gehört, ihre Wohnung zu verkaufen. Sie gaben ihr vor kurzem die Gelegenheit, die Wohnung selbst zu kaufen, für nur 20 % des eigentlichen Preises, was für Jerusalem ein erstaunlich niedriger Preis ist. Doch sogar diese niedrige Summe ist für sie unmöglich zusammen zu kratzen. Sollte sie nicht in der Lage sein, diese Wohnung zu kaufen, wird die Familie ausziehen müssen. Sie hat keine Ahnung wo sie leben könnten. Die Warteschlangen für Wohnungen für einkommensschwache Familien sind lang und sie kann sich die Miete für eine normale Wohnung nicht leisten. Sie hat es geschafft, Geld für die Bezahlung der Gebühren für die Mietfirma zu finden, doch braucht sie immer noch das Geld für die Kreditanzahlung für den Kauf der Wohnung. Obwohl Elsabet keine Ahnung hat, woher das Geld kommen soll, vertraut sie darauf, dass Gott sie mit allem versorgen wird, was sie braucht.

- Donna Roberts
Koordinatorin für das Projekt Hoff nung für die Zukunft

„Wenn ein Bruder oder eine Schwester Mangel hätte an Kleidung und an der täglichen Nahrung und jemand unter euch spräche zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch!, ihr gäbet ihnen aber nicht, was der Leib nötig hat – was könnte ihnen das helfen?“ (Jakobus 2,15-16)

 

Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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