Genug zum Überleben


„Denn die Armen habt ihr allezeit bei euch, und ihr könnt ihnen Gutes tun, wann immer ihr wollt; Mich aber habt ihr nicht allezeit.“ (Markus 14,7)

Avis Notlage

Avi unternahm die gefährliche Reise aus dem Gondar Gebiet in Äthiopien in den Sudan, als er achtzehn Jahre alt war. Er verbrachte zwei Jahre wartend im Sudan, sieben Monate davon war er im Gefängnis. Schließlich war er dann in der Lage, in 1991 nach Israel zu fliegen, aber er kam ohne seine Eltern. Avi ist jetzt verheiratet und er sagte, dass er, seine Frau und ihre zwei- und dreijährigen Kinder ganz gut zu Recht kamen. Sie konnten alle von seinem Fabriklohn leben, bis die Drillinge zur Welt kamen.

Avi erzählte, dass es ihn finanziell einfach überforderte, alle Dinge zu besorgen, die für drei Babys gleichzeitig benötigt wurden und er musste deshalb einen Kredit über 14.000 Schekel aufnehmen. Dies brachte die Familie in ein finanzielles Loch. Die Drillinge sind nun drei Jahre alt und Avi versucht immer noch, die Schulden abzubezahlen. Seine Frau hat einen Teilzeit-Job als Putzfrau angenommen um zu helfen, aber für die Familie ist das Leben immer noch ein Kampf. Sie leben alle zusammen in einer Zwei-Zimmer-Wohnung. Mit insgesamt sechs Kindern (nach den Drillingen wurde noch ein weiteres Kind geboren) braucht die Familie nun unbedingt eine größere Wohnung, aber sie können sich keine leisten. Trotz all seiner Sorgen hat Avi immer noch ein großes Lächeln auf dem Gesicht und er sucht seine Kraft bei Gott.

Neuer Computer
Madhen und ihre beiden Töchter sagen Danke

Madhen und ihre Mädchen sind all denen, die für sie gespendet haben, sehr dankbar. Mit einem Teil des Geldes, das sie erhalten haben, waren sie in der Lage, einen Computer zu kaufen, was für die Mädchen die Erfüllung eines Traumes bedeutete. Jetzt können sie endlich auch ihre Hausaufgaben erledigen, so wie der Rest ihrer Schulkameraden. Sie möchten allen ihre tiefe Dankbarkeit mitteilen, die dabei geholfen haben, ihren Traum zu erfüllen und die finanzielle Last der Familie zu erleichtern.

Esther

Im Januar 2008 starb Esthers Ehemann, nur drei Monate nachdem die Ärzte eine Blutinfektion diagnostiziert hatten. Im Frühjahr 2010 hatte Esther eine Operation, und die Ärzte entdeckten, dass sie Krebs hat. Sie kämpfte um ihr Leben, damit sie für ihre Kinder da sein kann, aber die Chemotherapie schwächte sie so sehr, dass sie im Juli letzten Jahres den Kampf verlor.

Esther hinterlässt sechs Kinder. Der älteste Sohn ist mit seinem Dienst in der IDF fertig und arbeitet, die Zwillinge dienen im Moment in der IDF, ein weiterer Sohn hat gerade die High School abgeschlossen und die zwei jüngeren Töchter sind noch in der Schule. In der äthiopischen Kultur wird von dem ältesten Kind erwartet, dass es die Last für die Familie übernimmt, wenn eines oder beide Elternteile diese Rolle nicht mehr erfüllen können. Indem er jeden Gedanken an eine Frau oder eigene Kinder aufgibt, wird Mati, der älteste Sohn, die Verantwortung auf seine Schultern nehmen und für seine Brüder und Schwestern sorgen, bis sie auch erwachsen sind. Als er uns einmal besuchte, kurz bevor seine Mutter starb, konnte man die Last der Verantwortung auf seinem Gesicht erkennen. Würden Sie bitte um Trost für Esthers Kinder beten, um Kraft für Mati und um Gottes Versorgung für diese Familie, damit sie genug zum Überleben haben?

 

Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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