Der gelbe Koffer

In der Bibel lesen wir viele Prophezeiungen über Gottes Plan, Sein Volk in das Land Israel zurückzubringen. In unserem Verteilzentrum können wir täglich die Gesichter dieser wertvollen Menschen sehen. Manchmal hören wir erstaunliche Geschichten über Gottes Handeln im Leben unserer neuen Einwanderer.

Maria und Sergej Tolkachov kamen vor zwei Monaten aus der Ukraine. Sie haben etwas Außergewöhnliches erlebt, und sie wissen, dass Gott hinter all dem steht. Sie erzählten uns „die Geschichte des gelben Koffers“.

Diese wunderbare Familie lebte in der Ukraine in der Stadt Lugansk. Marias Vater war Jude, und die ganze Familie wusste davon. Auch in ihrem Haus hielten sie einige Traditionen aufrecht, zum Beispiel aßen sie während des Pessach Matza (ungesäuertes Brot). Die jüdische Wohltätigkeitsorganisation half Marias Vater in seinen letzten Lebensjahren bei gesundheitlichen Problemen. Sie hatte viele Jahre lang guten Kontakt zu diesen Juden. Dieselbe Organisation bot ihnen auch die Möglichkeit, Hebräisch zu lernen.

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Der erste Karton

"Wer zwei Hemden hat, gebe dem, der keines hat; und wer Speise hat, der mache es ebenso“ (Lukas 3,11).

Nach dem Besuch von Ray & Sharon in England 1985-86 als Gründer von Christian Friends of Israel waren mein Mann Peter und ich sehr aufgeregt. Der Dienst war gerade erst gegründet worden und die ersten Projekte begannen, den Armen in Not in Israel zu dienen. Der Herr hatte zuvor klar zu uns gesprochen, dass wir ein Sammelzentrum für hochwertige Kleidungsstücke, Bettwäsche und Schuhe sein sollten.

Ein Team von engagierten Freiwilligen aus dem Vereinigten Königreich half uns bei der Vorbereitung der Kleidung und beim Packen der Kartons, die nach Israel geschickt werden sollten, zu Menschen, von denen die meisten aus der ehemaligen Sowjetunion eingewandert waren. Die Sanders besuchten unser Haus, und ich teilte mit, was Gott zu uns gesprochen hatte, und zeigte Ray und Sharon voll gepackte und versiegelte Kartons, die nur darauf warteten, verschickt zu werden. Wir wussten, dass Gott uns zusammengeführt hatte.

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Das CFI Verteilzentrum: Ein Ort der Wunder!

"Setze dir Wegweiser, stelle dir Meilensteine auf; richte dein Herz auf die gebahnte Straße, auf den Weg, den du gegangen bist! Kehre um, Jungfrau Israel, kehre um zu diesen deinen Städten!“ (Jeremia 31,21).

„Ich habe mich aber sehr gefreut im Herrn, dass ihr euch wieder so weit erholt habt, um für mich sorgen zu können; ihr habt auch sonst daran gedacht, aber ihr wart nicht in der Lage dazu” (Philipper 4,10-11). Obwohl die obigen Worte von Paulus zum Dank für die Erfüllung seiner Bedürfnisse stammen, ist der Gedanke derselbe ... die Menschen freuen sich und lächeln, wenn man die Hand ausstreckt, weil man sich um sie kümmert. CFI ermöglicht es Ihnen, unseren Lesern und Unterstützern, dass es Ihnen nicht an Gelegenheiten fehlt, das Volk des Paulus, das jüdische Volk, zu segnen. Danke, dass Sie Leben berühren!

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Die Vergangenheit hinter sich lassen und nach vorne schauen

NEUE EINWANDERER – Die meisten von ihnen, oder zumindest die Mehrzahl derjenigen, mit denen wir täglich Kontakt haben, kommen aus Afrika, Lateinamerika, Russland oder der Ukraine.

Wenn man es mit russischen Einwanderern zu tun hat, dann sieht man ihnen die Geschichte, und alles, was sie durchgemacht haben, förmlich an. Die Mehrheit der verstreuten Juden – auch nach dem Krieg um Jerusalem während den Kreuzzügen – siedelten sich in der ehemaligen Sowjetunion und Gebieten Eurasiens an. Im Zweiten Weltkrieg, als das Regime Adolf Hitlers weite Teile Europas eingenommen hatte, wurden neben den sechs Millionen Juden, die in verschiedenen Konzentrationslagern umkamen, auch 26,6 Millionen Russen getötet. Einige von ihnen waren als Juden identifiziert und viele von ihnen wurden als Soldaten an die Kriegsfront geschickt. Sie wurden gezielt angegriffen und viele starben auf der Flucht, als Schiffe voller Menschen, einschließlich unschuldiger Frauen und Kinder, versenkt wurden. Gottes Volk wurde auf wundersame Weise durch all die Zerstörung hindurch durch Sein Eingreifen schließlich befreit. Nach dem Sieg der Sowjetunion und der Alliierten über Deutschland in 1945 wurde die Nazibewegung eliminiert, was auch zur Befreiung von vielen jüdischen Holocaustüberlebenden führte.

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Ein wahres Zuhause in Israel finden

„Durch Glauben hielt er sich in dem Land der Verheißung auf  wie in einem fremden, und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung; denn er wartete auf die Stadt, welche die Grundfesten hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist" (Hebräer 11,9-10).

Anna Kravchenko – Ukraine
Noch immer kommen viele jüdische Menschen aus der Ukraine in das Verheißene Land. Im August 2018 wurden ungefähr 500 neue Olim in fünf Flugzeugen aus Kiev zum Ben Gurion Flughafen gebracht. Christen aus verschiedenen Ländern halfen dabei, diese speziellen Aliyah-Flüge zu organisieren und Unterstützung zu leisten. Eine der Passagiere, die mit dieser Gruppe nach Israel kam, war Anna Kravchenko. Letzte Woche kam sie in unser Verteilzentrum und erzählte von ihren Erfahrungen.

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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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