Gebetsmauer - Mai 2020


Mevo Dotan: In umstrittenem Gebiet

"Er sprach: Fürchte dich nicht! Denn die, welche bei uns sind, sind zahlreicher als die, welche bei ihnen sind! Und Elisa betete und sprach: HERR, öffne ihm doch die Augen, damit er sieht! Da öffnete der HERR dem Knecht die Augen, sodass er sah. Und siehe, der Berg war voll feuriger Rosse und Streitwagen rings um Elisa her“ (2. Könige 6,16-17).

Mevo Dotan ist eine kleine israelische Gemeinde mit 400 Einwohnern im Westjordanland. Sie liegt in den nördlichen samarischen Hügeln und grenzt an die palästinensische Stadt Ya'bad. Diese Gemeinde wurde 1977 gegründet.

Das nördliche Westjordanland war ein umstrittenes Gebiet - ein Ort ständiger Kämpfe, Konflikte und Verhandlungen. Im Jahr 2005 stimmte Israel zu, die Kontrolle über das nördliche Westjordanland mit der Palästinensischen Autonomiebehörde zu teilen. Einige israelische Gemeinschaften, die ihre Häuser errichtet hatten, mussten entwurzelt werden, und ihre Häuser wurden abgerissen. Glücklicherweise musste Mevo Dotan nicht umziehen. Doch trotz der Zugeständnisse Israels haben die Bewohner dieser Gemeinde noch immer viele Terrorakte benachbarter Palästinenser erlebt. Die wachsamen IDF-Soldaten bieten ihnen Schutz.

Selbst in der biblischen Geschichte war dieses Gebiet (damals Dothan genannt) ein Ort des Konflikts. Hier geriet Joseph in einen Hinterhalt von seinen Brüdern, die planten, ihn zu töten, aber Gott benutzte ihre böse Absicht, um nicht nur Israel, sondern der ganzen Menschheit ein Schicksal zu bereiten! Von den Nachkommen dieser Familie stammt unser jüdischer Messias, Jeschua (Jesus.)

Eintausend Jahre später lebte der Prophet Elisa in Dothan. In diesen Hügeln befahl ein Feind, der König von Aram, seiner Armee, die Stadt nachts zu umzingeln, entschlossen, sie zu töten. Als Elisas Diener ihn alarmierte, dass sie kurz vor einem Angriff standen, betete Elisa, dass Gott dem Diener die Augen öffnen möge. Der Herr zog den Schleier der geistlichen Blindheit zurück und gab ihm einen Blick in das übernatürliche Reich. Der Diener sah das unsichtbare himmlische Heer, das bereit war, für sie zu kämpfen! Als die Feinde die Hügel hinunterstürmten, um in Dothan einzumarschieren, blendete Gott die Armee physisch und durchkreuzte ihre Pläne völlig!

Danke, dass Sie Mevo Dotan im Gebet emporheben!

 

Gebetskrieger, da die Auswirkungen der Virusepidemie in unserer heutigen Welt so sichtbar sind, ist es leicht, unsere Gebete nur auf unsere Familien und Bedürfnisse zu konzentrieren, die uns nahe stehen. Jedes Mal, wenn Sie jemanden sehen, der eine Maske trägt, denken Sie daran, dass nur seine Augen sichtbar sind. Bitte lassen Sie das eine Erinnerung daran sein, Gott zu bitten, Ihnen die Augen zu öffnen, um die Bedürfnisse der Familien in Mevo Dotan zu sehen. Möge der Herr Sie für Ihren Dienst in Seinem Reich segnen.

In Seiner Liebe,
Linda D. McMurray