Sharon Sanders - Das Heil kommt aus den Juden

Franz Rosenzweig sagte: „Wenn wir Christen nicht Seite an Seite mit den Juden gehen, laufen wir Gefahr, in das Heidentum zurückzufallen, aus dem wir hervorgegangen sind ... Die Anpassung an den Götzendienst einer Kultur und Nation sind für Christen eine ständige Versuchung”. (Richard J. Neuhaus, Chefredakteur, First Things, 2001).

Franz Rosenzweig (1886-1929) wurde ein einflussreicher Theologe. Er sagte: „... das Christentum ist das Judentum für die Nichtjuden“. Wow. Denken Sie darüber nach. Er behauptete, es sei wahrscheinlich, dass das, was Jesus in Johannes 4,22 sagte – „Ihr wisst nicht, was ihr anbetet; wir aber wissen, was wir anbeten; denn das Heil kommt von den Juden“ – nur wenige Denker im Christentum verdaut haben. Er war der Meinung, dass der Stolperstein in der Tatsache liegt, dass zu viele Christen sich nicht mit dem Jude Sein Jesu abfinden können. „Mein Jesus ein Jude? Niemals!“ (Aussage eines protestantischen Christen).

Der September 2019 brachte eine schockierende Schlagzeile in die Welt. Ein orthodoxer christlicher Priester in Halifax, Neuschottland, wurde gezwungen, seinen Beruf aufzugeben, weil er seine Gemeindemitglieder bat, „für Israel zu beten“, und er erinnerte die Gemeinde daran, dass „Jesus ein Jude war“ (Israel Breaking News).

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Sharon Sanders - Das fehlende Bindeglied im Christentum?

Ben Rubin fasst es in seinem Buch „Was ist Buße?“ zusammen. Er schreibt: „Die Gemeinde hat sich schuldig gemacht, indem sie sich bewusst für Blindheit gegenüber dem jüdischen Volk entschieden hat. Sie täuscht vor, ohne den ‚natürlichen Ölbaum‘ zu existieren. Ohne Israel gibt es keine Gemeinde. ‚Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich!‘ (Römer 11,18).“

Es ist eine weit bekannte Tatsache, dass eine Kette nur so stark wie ihr schwächstes Glied ist, wie ein Sprichwort aus dem 18. Jahrhundert besagt. Das Wurzelsystem des Christentums muss für eine gute Entwicklung gesund und stark sein. In Verbindung mit dem Teil des Baumes zu bleiben, der die Verbindung zum Boden herstellt und für die Versorgung des ganzen Baumes sorgt, ist notwendig, um die geistliche Fülle und Fettigkeit ihres Ursprungs zu erhalten. Das Christentum ist vielleicht nicht so stark wie es aussieht, angesichts der Tatsache, dass ein wichtiges Glied in den Grundsätzen des Glaubens fehlt. Die Kette des Glaubens wurde zerbrochen und über die Jahrhunderte verlor es natürlich seine Verbindung. Nachfolger Jesu brauchen Israel, denn Israel ist die Wurzel; wir sind nur die Zweige. Ich glaube nicht, dass Jesus jemals gewollt hätte, dass sich Seine Jünger von Seinen Brüdern abspalten. Wir brauchen in der Tat eine weitere Reformation, um zu unserer Fülle zu gelangen. Und Israel braucht eine Offenbarung, um zu seiner Fülle zu gelangen.

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Kevin Howard - Die wahre Wurzel des Antisemitismus

„Nur auf Gott wartet still meine Seele, denn von ihm kommt meine Hoffnung. Nur er ist mein Fels und mein Heil, meine sichere Burg; ich werde nicht wanken (Psalm 62,6-7)

Im Laufe der Jahrhunderte litt das jüdische Volk wiederholt unter schrecklichen Gewalttaten, Verfolgung und überwältigendem emotionalen Stress. Die Bibel beschreibt häufig, dass ihre Beziehung zu einem heiligen Gott und ihre Untreue Ihm gegenüber der Grund für ihre Gefangenschaften und Exile war. Und letztendlich war ihre Abkehr von Ihm der Grund dafür, dass Gott sie an die vier Enden der Erde zerstreute, so der Bericht der Bibel. Nach all dieser Zeit und der langen Geschichte dieses Volkes in der Zerstreuung, kämpfen sie immer noch gegen Verfolgung, Vorurteile und sogar Hass. Wenn wir uns den Lauf der Geschichte einmal ansehen, stellt sich uns die Frage, ob diese Art des Vorurteils ethnische, religiöse, rassistische oder politische Wurzeln hat oder ob da noch mehr mitspielt.

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Kevin Howard - Gottes Wiederherstellung Israels

„Jetzt will ich das Geschick Jakobs wenden und mich über das ganze Haus Israel erbarmen und für meinen heiligen Namen eifern ... Und ich will künftig mein Angesicht nicht mehr vor ihnen verbergen, weil ich meinen Geist über das Haus Israel ausgegossen habe, spricht GOTT, der Herr“ (Hesekiel 39,25.29)

Ein guter wöchentlicher Blick auf die Schlagzeilen sollte reichen, um jeden Gläubigen dankbar zu machen und daran zu erinnern, dass Gott immer noch auf Seinem Thron sitzt und die Kontrolle hat. Ich kann Ihnen versichern, wenn man in Jerusalem lebt ist diese Zusicherung greifbarer und verlässlicher als überall anders, wo ich jemals gewesen bin. Zu wissen, dass man sich an dem Ort befindet, auf den der Schöpfer Seinen Fokus gelegt hat, und dass Er Seine Augen immer auf Jerusalem gerichtet hat, gibt einem ein Gefühl der Sicherheit und der Bestimmung. Daran teilzuhaben, wie Er Seinem Auserwählten Volk Seinen ewigen Bund offenbart, erzeugt in einem ein demütiges und überwältigendes Bewusstsein des Wunderbaren, des Übernatürlichen.

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Sharon Sanders - Die Herausforderung annehmen

Israel mit siebzig: Auf dem Weg, ein Banner für die Nationen zu werden

„Der Herr sagte zu mir: Es ist zu gering, dass du mein Knecht bist, um die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten aus Israel wiederzubringen; sondern ich habe dich auch zum Licht für die Heiden gesetzt, damit du mein Heil seist bis an das Ende der Erde (Jesaja 49,6 – Schlachter 2000). „... damit du der ganzen Welt die Rettung bringst, die von mir kommt“ (Hoffnung für Alle). „... damit alle Menschen auf der Erde durch dich meine rettende Hilfe erfahren“ (Gute Nachricht Bibel). „... dass mein Heil reiche bis an die Enden der Erde“ (Lutherbibel 2017). „... Ich mache dich auch ... zur Rettung für die ganze Welt“ (Neues Leben Bibel).

Indem Er Israel auserwählt hat, hat Gott einer Nation eine unvergleichliche, enorme Verantwortung übertragen – ein brillantes und leuchtendes Licht für die Nationen zu sein (Jesaja 60,1-3). Der entscheidende Moment wird der sein, wenn Israel als Nation klar zu einem geistlichen Vorbild wird. Ich bin der Meinung, dass dies bereits begonnen hat. Es ist traurig, dass Israels Berufung „ein Licht für die Nationen“ zu sein in der christlichen Lehre, in unseren Seminaren und Theologieschulen so gut wie ignoriert worden ist.

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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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