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Wunder auf Wunder
Yaakov, Miriam und ihr ungeborenes Kind
Eines Tages kam ein junges religiöses
Paar zu Offene Tore, nachdem sie von einem Sozialarbeiter
auf uns aufmerksam gemacht worden sind.
Das Paar fand sich in Lebensumständen wieder, wo es ihnen
gerade mal möglich war, ihre tagtäglichen Bedürfnisse zu
finanzieren. Yaakovs Frau stellte fest, dass sie schwanger war
und nicht in der Lage war, ihren Job weiterhin auszuführen.
Dieser finanzielle Verlust hinterließ sie mit Mietkosten in
derselben Höhe wie ihre monatlichen Einnahmen. Miriams
Entbindungstermin war Mitte Februar. Statt ein freudiges
Ereignis zu sein, stürzte diese Situation Miriam in einen
seelischen Abgrund. Ihre Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit
trieben sie in solch große Bedrängnis, dass sie einer Entscheidung
sehr nahe kam, die sie für den Rest ihres Lebens
verfolgen würde. Ihr Ehemann fand heraus, dass sie heimlich
Pläne für eine Abtreibung machte. Nachdem er davon erfahren
hatte, tat er alles, was in seiner Macht stand, um dies zu
verhindern. Er sperrte seine Frau sogar in ihr Zimmer ein,
solange er nicht zu Hause war.
In einem Treffen mit ihrer Sozialarbeiterin erzählte diese
ihnen von unserer Organisation und wie wir helfen könnten.
Obwohl sie orthodoxe Juden sind, fühlte sich Yaakov dazu
bewegt, einen Versuch zu starten und kam um Hilfe bittend
zu uns. Wunder auf Wunder begannen zu geschehen. Erstens
ist es völlig gegen die orthodoxe Lebensweise, dass eine
Frau vor ihrem Mann Geheimnisse hat und ihm ungehorsam
ist. Auf dieselbe Art und Weise ist es orthodoxen Familien
nicht gestattet, außerhalb ihrer Kommune nach Hilfe zu
suchen, und erst recht nicht bei einer christlichen Organisation.
Gottes Liebe und Macht überschatteten jedoch
all diese Umstände. „Gelobt sei der HERR; denn Er hat
Seine wunderbare Güte mir erwiesen in einer festen Stadt“
(Psalm 31,22).
Unser Hauptanliegen war es, dieses wunderbare Kind am Leben
zu erhalten. Wir waren in der Lage ihre Miete für sechs
Monate im Voraus zu bezahlen, was etwa den Wert von NIS
12.900 betrug. Auf diese Art und Weise konnten wir der
Familie den finanziellen Stress etwas abnehmen – zumindest
für eine Zeit vor der Geburt des Kindes. Ein weiterer Segen
wurde uns durch die treuen Spenden unserer Unterstützer
möglich gemacht: wir versorgten sie mit einem Bett und
händigten ihnen Essensmarken im Wert von NIS 2.000 aus,
zusätzlich zu dem Geldgeschenk für die Miete. Dies ist nur
ein Beispiel von vielen schwierigen Lebensumständen, in denen
wir helfen können. In den letzten fünf Monaten verteilten
wir durch das Projekt Offene Tore mehr als NIS 90.000
an bedürftige Familien und Individuen.
Sarahs Tochter wird ihre Bat-Mitzvah feiern können
Eine weitere Gelegenheit eröffnete sich vor kurzem
eine einheimische Israelin namens Sarah zu segnen.
Sarah ist eine alleinerziehende Mutter von drei Kindern
im Alter von vier, sieben und zwölf Jahren. Sie arbeitet
hart indem sie in Häusern putzt, kocht und als Pflegerin tätig
ist, doch sie verdient nur NIS 3.000 im Monat. Eines Tages
fiel sie während dem Arbeiten von einem Stuhl herunter
und brach sich an zwei Stellen den Arm. Auf Grund dieses
tragischen Unfalls musste sie zu Hause bleiben und geriet
mit der Miete fünf Monate hinterher. Aus Wut klagte sie
ihr Vermieter für die fehlenden NIS 2.800 monatlich – was
für fünf Monate die beträchtliche Summe von NIS 14.000
ergab – an. Stellen Sie sich vor, ein alleinerziehendes Elternteil
zu sein mit drei Kindern, keiner Arbeit und dem Befehl
vor Gericht zu erscheinen. In emotioneller Bedrängnis und
verzweifelt kam Sarah zu uns. Als grundlegende Regel kann
sich CFI keinem Notfall annehmen, weil es gewisse Schritte
erfordert, die über unsere Möglichkeiten hinausgehen. Doch
in diesem Fall erwies sich Gott größer als jede Regel.
Sarah war mit Gefühlen überwältigt, als wir ihr einen Scheck
und Essensmarken übergeben konnten. Sie fing an uns zu
erzählen, dass ihre Tochter in einem Monat ihre Bat-Mitzvah
feiern würde. Ein zusätzlicher Segen wurde ihr zuteil, als
ihr Informationen über CFIs Bar- und Bat-Mitzvah Projekt
gegeben wurde, das bedürftigen Familien hilft. Gott wird
durch all Seinen Segen verherrlicht. Wiederum, auf Grund
der Großzügigkeit unserer CFI-Unterstützer, war es uns
möglich, nicht nur die komplette Miete von NIS 14.000
zu begleichen, sondern Sarah auch noch mit Essensmarken
im Wert von NIS 2.000 auszustatten. „Wie groß ist Deine
Güte, HERR, die Du bewahrt hast denen, die Dich
fürchten, und erweisest vor den Leuten denen, die auf Dich
trauen!“ (Psalm 31,20).
- Marguerite Amaya, USA und Ranil Yenikeyev, Israel
PS: Die Namen der Besucher von Offene Tore wurden geändert, um ihre Identität zu schützen.
„Die Elenden und Armen suchen Wasser und es ist nichts da, ihre Zunge verdorrt vor Durst. Aber Ich, der HERR,
will sie erhören; Ich, der Gott Israels, will sie nicht verlassen“ – Jesaja 41,17
Kleiderkammer
Projekt "Türen der Hoffnung"
Facettenreiche Unterstützung für die Bedürftigen im Land
"... du sorgst in deiner Güte für den Elenden, o Gott!"
Durch die großzügige Unterstützung der Menschen auf der ganzen Welt kann das
Projekt Türen der Hoffnung den Armen und Bedürftigen in Israel helfen.
Ausgehend vom CFI-Verteilzentrum wird den Menschen auf praktische Weise, die die
Liebe Gottes widerspiegelt, geholfen.
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Qualitativ gute Kleidung, die von Christen auf der ganzen Welt geschickt wird,
wird während Verabredungen mit Familien oder einzelnen Personen verteilt
- Gutscheine für Lebensmittel werden verteilt (1/3 der Kinder in Israel leben in Armut)
- Sprachunterricht in Englisch erfüllt pädagogische und soziale Bedürfnisse.
Durch alle diese Dinge werden Beziehungen aufgebaut, Gottes Liebe und Gnade
wird gezeigt und den Menschen in Israel wird Hoffnung geschenkt.
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