Entlastungskasse für Betroffene des Krieges/Konflikts
Projekt "Kriegsentlastungskasse"
Als Reaktion auf den Krieg im Sommer 2006, richtete CFI eine „Kriegsentlastungskasse“ ein. Zu Beginn konnte durch diese Bemühung vielen Menschen finanziell geholfen werden: Familien, die ihr Zuhause verlassen mussten und in Bombenschutzbunkern und vorübergehenden Quartieren lebten, Familien, die wegen den Raketenagriffen ihr Zuhause verloren hatten, Heimen für traumatisierte Kinder, Soldaten, die täglich ihr Leben riskierten und Notfallhilfsdiensten unter der gläubigen Gemeinde in Israel. Seit dem Krieg haben CFI- Volontäre viele Häuser im Norden besucht um die Trauernden und Verletzten zu besuchen und denen finanzielle Hilfe anzubieten, die ihre Arbeitstelle oder ihr Zuhause verloren hatten. Für viele war es das erste Mal, dass sie von Christen von Angesicht zu Angesicht Hilfe erhalten hatten.
Nun, da der Konflikt in Orten wie Sderot weitergeht, wo fast täglich Raketen aus dem Gazastreifen einschlagen, haben wir die Kriegsentlastungskasse ausgeweitet, um auch den Opfern dieser Angriffe helfen zu können. Wir haben damit begonnen, in Sderot Hilfe anzubieten. Normalerweise stellen wir Pastoren und Gemeinden in den betroffenen Gebieten Gelder zur Verfügung. Wir fahren auch selbst in diese Gebiete, um betroffene Familien zu besuchen. Wir haben sehr gute Beziehungen zu Sozialarbeitern, so dass wir wissen, wer die Hilfe am Meisten benötigt.
Im Moment werden für die Nöte in Sderot und im Norden Finanzen benötigt. Wir ermutigen Sie, zu spenden, in dem Maß, wie der Herr Sie leitet. Sie können über den deutschen Zweig „Christliche Freunde Israels e.V.“ auf untenstehendes Konto spenden. Bitte geben Sie als Verwendungszweck „Kriegsentlastungskasse“ an. In regelmäßigen Abständen werden dann die gesammelten Spenden nach Israel transferiert, wo das CFI Team das Geld nach Bedarf verteilt. Danke für Ihre beständigen Gebete für das Volk Israel während dieser schwierigen Zeit.
Spendeninformation:
Christliche Freunde Israels
KontoNr.: 732230
BLZ: 700 915 00
Volksbank Raiffeisenbank Dachau EG
Verwendungszweck: Kriegsentlastungskasse
"Gemeinden werden angegriffen"
Am 19. Dezember 2008 weigerte sich die Hamas, den sechs Monate anhaltenden Waffenstillstand mit Israel, der durch Ägypten ausgehandelt worden war, zu verlängern. Gegen Ende des Waffenstillstandes und vor allem in den ersten Tagen nach dessen Ablauf begann die Hamas damit, Israel durch intensiven Beschuss mit Kassam-Raketen zu provozieren. Es gab einige Tage, an denen 30-40 Raketen auf den Süden Israels abgefeuert wurden.
Am Samstag, den 27. Dezember, nachdem keine anderen Alternativen übrig waren, um die Angriffe zu verhindern, begann die israelische Luftwaffe damit, die Streitkräfte der Hamas in Gaza anzugreifen. Die Entscheidung dies zu tun fiel erst nach jahrelangem Raketenbeschuss aus dem Gaza. Über 10.000 Kassam-Raketen wurden auf Israel abgefeuert, hauptsächlich auf die kleine Stadt Sderot und das umliegende Gebiet.
Am 3. Januar 2009 wurde eine Bodenoffensive eingeleitet. Sollten die Kämpfe in den kommenden Wochen andauern, wird es viele extrem schwierige Zeiten des Straßenkampfes geben. Die israelischen Soldaten werden enormen Herausforderungen gegenüberstehen, um alle Hamas Festungen aufzudecken.
Christliche Freunde Israels (CFI) wird vor Ort sein, um den angegriffenen Gemeinde während dieser Zeit zu helfen. CFI wird den Familien, die direkt von Raketenagriffen betroffen sind, Entlastung anbieten. Diese Entlastung könnte unter anderem auch Reparaturarbeiten an Häusern und Schulen oder finanzielle Hilfe bedeuten. Ihre Spenden werden dazu verwendet werden, denjenigen Israelis zu helfen, die diese Hilfe am dringendsten benötigen.
Cary Jarrett
Vorsitzender – Entlastungskasse
Konsequenzen von Krieg und Terror
FAKTEN
Israelische Kriegsflugzeuge haben Flugblätter über dem Gaza abgeworfen, um die arabischen Familien zu warnen und ihnen zu raten, ihre Häuser zu verlassen, bevor ein Bombenagriff oder eine Bodenoffensive statt fand. Israelische Soldaten haben Terroristen aus ihren Tunnels geholfen, ihnen Wasser zu trinken gegeben und ihre Verletzungen verbunden. Obwohl die IDF zäh und stark ist, haben sie auch ein Herz und glauben an das Leben und daran, Leben zu retten. Deshalb, und das ist die Wahrheit, tun sie alles was sie nur können, um Leben zu retten – auch das Leben von Terroristen.
STELLEN SIE SICH VOR
Stellen Sie sich einmal vor, wie Ihr Leben wäre, wenn Ihr Nachbar von der anderen Straßenseite damit beginnen würde, täglich Raketen auf ihren Garten abzufeuern – und manchmal Ihr Haus treffen würde. Sie würde mit Ihm sprechen, ihn bitten, aber er hört nicht damit auf. Das Trauma fordert in ihrer Familie und in ihrem Privatleben ihren Tribut, ganz zu schweigen davon, was dies in ihrer ganzen Nachbarschaft angerichtet hat. Aber ihr Nachbar hat nur eines im Sinne: Ihr Leben und das Leben ihrer Familie jeden Tag unerträglich und schmerzhaft zu machen. Sie können nicht mehr schlafen, Sie haben Ihre Nerven verloren und sie kommen mit Ihrem Leben nicht mehr zu Recht, denn jetzt können Sie auch im Garten kein „Zu Verkaufen“ Schild mehr aufstellen. Niemand will so leben wie Sie – und Sie haben auch nicht genug finanzielle Mittel übrig, um wo anders ein neues Leben zu beginnen.
LICHT UND DUNKELHEIT
Während dem Golfkrieg erlebten wir es selbst, dass Raketen an verschiedenen Stellen um Israel herum einschlugen, und wir hatten immer ungefähr 60 Sekunden Zeit um einen Schutzbunker aufzusuchen, nachdem die Sirenen losgegangen waren. Die Menschen in Sderot haben nur 15 Sekunden, um Schutz zu suchen. Wir glauben, dass das jüdische Volk der Welt in ihrem Leben viel Licht gezeigt hat, obwohl es mit viel Dunkelheit um sich herum leben muss. Die Israelis leben in einer Kultur des LEBENS, denn sie kümmern sich um Menschen und was das Beste für sie ist. Obwohl ihre Feinde an den Tod glauben, umarmen sie das Leben. Israelis wurden dafür verurteilt, dass sie ihre Nation verteidigen, aber alles was sie wollen ist, in Frieden leben. Als christlicher Freund Israels hoffe ich, dass uns unsere christlichen Freunde in der ganzen Welt dabei helfen, für Israel in dieser schwierigen Zeit ein Segen zu sein. Israel braucht mehr denn je unsere Hilfe. Bitte denken Sie darüber nach, zu helfen.
Sharon Sanders
Mitbegründerin and Direktorin im Bereich Dienst und Lehre
Christian Friends of Israel – Jerusalem
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