Unerfüllte Träume gehen in Israel in Erfüllung

Äthiopien hatte aufgrund vieler Faktoren Schwierigkeiten bei der Erziehung der Kinder. Im Jahr 1892 begann Kaiser Menelik II. mit der Modernisierung und Säkularisierung des äthiopischen Bildungswesens. Bis dahin waren die Familien und die religiöse Struktur für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich. Ab 1905 begannen die Äthiopier, weltliche Bildung mit nationalem Fortschritt in Verbindung zu bringen. Die Elite begann, über die Notwendigkeit einer allgemeinen Bildung und Alphabetisierung zu diskutieren.

Die verstorbene Kaiserin Zewditu Menelik erklärte 1921 öffentlich: „Diejenigen von euch, die Leiter von Gemeinden auf dem Land und in der Stadt sind und Verantwortung in den Kirchen tragen, müssen ihren Kindern Lesen und Schreiben beibringen.“ Die Grundlagen des äthiopischen Bildungssystems waren jedoch durch äußere Einflüsse strukturiert. Um den Mangel an qualifiziertem Personal auszugleichen, importierte die kaiserliche Regierung Äthiopiens Lehrer, Verwalter und Bildungsberater aus Ländern wie Frankreich und Ägypten. Außerdem lud sie ausländische Privatschulen ein, um Anfang des 20. Jahrhunderts ein moderneres Bildungssystem aufzubauen. Bis 1935 war Französisch die Unterrichtssprache an vielen äthiopischen Schulen.

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Die Arme der Hoffnung ausstrecken

Das Jahr 2021 bringt neue Hoffnung und Ermutigung für die äthiopischen Falasha Mura, die für die Einwanderung nach Israel akzeptiert werden. Seit 2015 erfüllten nur 2000 der über 14.000 Personen die Kriterien der Einwanderungspolitik, eine Familie zu haben, die den Aliyah-Prozess ins Land bereits abgeschlossen hat.

Wir feiern mit der Operation Tzur Yisrael (Fels Israels)! Es wurde viel Aufwand betrieben, um die Einwanderer in Äthiopien vorzubereiten, um sie zu stärken, damit sie wissen, was sie erwartet und wie sie sich einleben können. Obwohl der Integrationsprozess eine Herausforderung ist, tun die Absorptionszentren ihr Bestes, um die Neuankömmlinge aufzunehmen und sie in die Gesellschaft zu integrieren. Dennoch bleibt es wahr, dass letztendlich der einzelne Einwanderer die Verantwortung übernehmen muss, seinen Teil zu tun. „Fragt nach dem HERRN und nach seiner Macht, sucht sein Angesicht allezeit!“ (1. Chronik 16,11).

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Mit Agapa-Liebe überfließend ...

Christliche Freunde Israels und das Projekt Hoffnung für die Zukunft ist ein Dienst zum Aufbau von Beziehungen. Dabei erfahren wir immer wieder unfassbare Geschichten, so wie auch die Geschichte zweier junger äthiopischer Frauen, die wir bei unserer kürzlichen Begegnung erzählt bekamen.

Ihre Geschichte beginnt Generationen zuvor, angefangen bei ihrer Mutter. Als wir die Geschichte erfuhren, waren wir so dankbar für den heldenhaften Versuch und den Erfolg der Rettung der beiden jungen Frauen aus den Klauen ihrer Gefangenschaft. „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit!“ (Jesaja 41,10).

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Menschen zeigen, dass Gott für sie sorgt

„Denn wer auf sein Fleisch sät, der wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird vom Geist ewiges Leben ernten“ (Galater 6,8).

Da CFI mit der WIZO (World Zionist Organization) zusammenarbeitet, wandte sich Frau Rachael Magnoli als WIZO-Chapterdirektorin in Beni Brak an CFI. Sie setzt sich weiterhin für diese Gemeinschaft ein, indem sie sich um die Bedürfnisse der Familien kümmert. Vor dem Pessachfest informierte mich Rachel über fünf Familien, die nicht in der Lage wären, während des Festes ein traditionelles Abendessen zu feiern. Sie bemühte sich eifrig darum, für so viele Familien wie möglich Unterstützung von außen zu finden. Das CFI Outreach Projekt Hoffnung für die Zukunft folgte dem Aufruf und suchte nach Wegen, den Familien auf sichere Art zu dienen. Unsere Verwaltungs- und Buchhaltungsabteilungen arbeiteten sorgfältig, um die notwendigen Finanzen bereitzustellen, damit Rachel die sehr bedürftigen Familien versorgen konnte. Sie konnten an einem höchst erstaunlichen Pessach-Fest in Israel teilnehmen, das dieses Jahr, wie nie zuvor, dem tatsächlichen Bericht des ersten Pessach ähnelte, als die israelitischen Kinder Gott gehorsam waren, indem sie sich in ihren Häusern einschlossen, als der Todesgeist an ihnen vorüberging.

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Gebrochenen Herzen Gehör schenken

„Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken“ (Lukas 5,31).

Die äthiopischen Einwanderer kamen in gutem Glauben nach Israel, mit der Verheißung goldener Straßen (zumindest in ihrer Vorstellung). Hier angekommen, waren sie über die Lebensbedingungen sehr schockiert. Seit ihrer Ankunft in ihrer neuen Heimat sind die Zeiten für die äthiopisch-jüdische Gemeinschaft hart.

Oft war der Weg hierher sehr beschwerlich, so dass die Erinnerungen einen bitteren Beigeschmack haben. Viele sind über 65 Jahre alt und verbringen den größten Teil ihrer Tage allein. Wie es leider oft bei älteren Menschen der Fall ist, werden zu viele vergessen. Wenn man sich Zeit nimmt, ihnen zuzuhören, haben sie viel zu sagen, aber meistens stoßen Verzweiflungsschreie auf taube Ohren.

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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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