In meiner Tasche nur Sorgen


„Er erhebt den Geringen aus dem Staub; aus dem Kot erhöht Er den Armen ...“ (1. Samuel 2,8).

CFI wurde ins Leben gerufen, um für Israel ein Segen zu sein und um ein Beispiel für den Meister zu sein. Jeschua repräsentierte den Gott Israels mit einem Handtuch in den Händen, als Er die Füße Seiner Jünger wusch. „Ströme des Segens“ ist solch ein Projekt – anderen Dienen und oftmals auch ihre Tränen wegwischen. Das Leben der Personen, die wir in diesem Projekt treffen, ist voller Sorgen, aber oft erfahren sie Hoffnung durch eine heilende Berührung oder durch ein Zeichen des Mitgefühls. Danke, dass Sie für die Armen geben. Diesen Monat sandte Gott einen Mann zu uns, der in Jerusalem draußen in der Kälte auf dem Boden schlafen musste; andere wussten nicht, wohin sie sich sonst wenden sollten; Besuche bei behinderten Kindern sind auch Teil der Arbeit. Eine alleinerziehende Mutter sagte: „In meiner Tasche sind nur Sorgen.“ Sie fühlte sich leer und einsam. Sie hatte darauf gewartet, dass ihr Mann aus dem Gefängnis, wegen Misshandlung seiner Familie, zurückkommt. Als er schließlich freigelassen wurde, kam er nach Hause zurück nur um seine ganze Familie wieder zu schlagen. Ihre Tränen flossen, als sie uns ihre Geschichte erzählte. Ohne Ihre Unterstützung hätten wir den Anruf der jüdischen sozialen Einrichtung, hier unterstützend einzugreifen, nicht beantworten können.

Ich würde mein Leben wieder geben!

Unser Besuch bei Gabriel und seiner Frau enthüllte uns ein kleines und bescheidenes Appartement. In dieser kleinen Wohnung ist einer der Räume voll mit den Sachen des Sohnes des Vermieters. Als wir mit Gabriel und seiner Frau sprachen beschwerten sich die beiden niemals; wir merkten aber, dass ihre Bekleidung auf Stühlen aufgestapelt war, weil es sonst keinen Platz dafür gegeben hätte. Gabriels Frau hatte vier Hirnschläge erlitten und Gabriel kümmert sich um sie, denn sie können sich keinen Pfleger leisten. Er sagte zu uns: „Ich habe mein Leben für diese Frau gegeben und ich würde es wieder tun!“ Wegen ihren schlechten Zähnen kann sie nicht richtig kauen und ihre Gesundheit ist stark beeinträchtigt. Gabriel, ein Kriegsveteran der Roten Armee (die im 2. Weltkrieg gegen Deutschland kämpfte) kam in 1992 als neuer Einwanderer aus Georgien nach Israel. Er ist mit seiner Jugendliebe seit 56 Jahren verheiratet. Er selber muss wegen Herzproblemen auch Medikamente nehmen. Danke, dass Sie für dieses besondere jüdische Ehepaar beten und die Möglichkeit in Betracht ziehen, für die beiden zu spenden. CFI will ihnen auch dabei helfen, Kleiderschränke zu besorgen, um ihnen die Last der ständig unaufgeräumten Wohnung zu erleichtern.

Wir glauben an Engel

Das Büro des Bürgermeisters von Netanya fragte bei uns an, ob wir dabei helfen könnten, einen Ort einzurichten, an dem ältere jüdische Menschen aus allen Gesellschaftsschichten in Netanya den Umgang mit Computern lernen könnten, damit diese dann in der Lage sind, mit ihren Familien, Kindern, Enkeln und Großenkeln, die in anderen Ländern leben, den Kontakt aufzunehmen. CFI konnte dies durch die großzügige Spenden unserer Unterstützer ermöglichen. Nun haben die älteren jüdischen Menschen einen Raum mit sieben Computern, Tischen, Lernprogrammen und auch einen Fernseher für ihren kleinen „Klub“. CFI wurde eingeladen, um nach Netanya zu gehen und „das rote Band“ für diesen neuen Raum durchzuschneiden und zu den älteren Menschen zu sprechen. Viele dankbare Gesichter strahlen mit Lächeln und Dankbarkeit in ihren Herzen wegen den „Christen die uns lieben“. Sie bildeten für diesen speziellen Tag einen Chor und sangen uns „Wir glauben an Engel“ vor. Eine Plakette zu Ehren von Christliche Freunde Israels wurde enthüllt. Wir danken Gott, dass wir für so viele solch ein Segen sein durften. All dies ist nur Dank Ihrer Unterstützung möglich.

Von Vered-Faye Wicks, Koordinatorin von Ströme des Segens