Gottes Sache ist der Kampf


Nathaniel„Da kam der Geist des Herrn ... und er sprach: Horcht auf ... Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor diesem großen Haufen; denn nicht eure, sondern Gottes Sache ist der Kampf!“ (2. Chronik 20,14–15).

Die Treue des Herrn gegenüber Seinem Volk, das im „Theater des Krieges“ oder direkt auf dem Schlachtfeld Opposition erfährt ist heute noch genau so real wie sie zur Zeit der Niederschrift der 2. Chronik war. Diese Schriftstelle kann auch auf jede Kriegsführung in jedem Bereich des Lebens bezogen werden. Wie es in dieser Schriftstelle zitiert wird, sah sich der König Josaphat von Juda den Völkern von Moab, Ammon und vom Bergland Seir gegenübergestellt und besiegte sie im Kampf. König Josaphat betete zu Gott in Vers 12: „... Denn in uns ist keine Kraft gegen diesen großen Haufen, der gegen uns herangerückt ist, und wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern auf dich sind unsere Augen gerichtet!“ Und in den Versen 14 und 15: „Da kam der Geist des Herrn ... und er sprach ... Fürchtet euch nicht und erschreckt nicht ... denn nicht eure, sondern Gottes Sache ist der Kampf!“

In Psalm 34,5 lesen wir, dass David – als er vor Saul floh, der in umbringen wollte – den Herrn suchte und Er ihm antwortete und ihn rettete aus allen seinen Ängsten. In 2. Könige 20,1–19 finden wir die Geschichte von Hiskia, dem 15 weitere Lebensjahre geschenkt wurden weil er betete und Gott um Heilung ersuchte. Ebenso, wenn wir auf der „Bühne unseres Lebens“ vor Unsicherheiten stehen, dann dürfen wir die Gewissheit haben, dass der selbe Beschützer des Volkes Israel, der sie in ihren Konflikten und Schlachten verteidigte, auch uns in unseren Zeiten der Not und Bedrängnis verteidigen wird, ganz gleich wie die Umstände stehen. Wenn die Tentakel der Kriegsführung, des Streits und Konflikts versuchen in unser Leben hineinzugreifen, ob das auf physischer, geistlicher oder emotionaler Ebene ist, dann dürfen wir wissen, „Der Kampf ist Gottes Sache“.

WIR BESUCHTEN einen bemerkenswerten 19 jährigen Mann, der zu einem Kämpfer wurde, noch ehe er seinen Militärsdienst begonnen hatte. Am 21. Oktober 2012, seinem Geburtstag, fand Nathaniel, der in seinem letzten Schuljahr war, heraus, dass er Krebs hatte. Während er in einem Supermarkt arbeitete bemerkte er einen immer wiederkehrenden und zunehmend mobilitätseinschränkenden Schmerz in seinem unteren Rücken und seinen Beinen. Nach einigen Monaten Physiotherapie für etwas, das als gezerrter Muskel diagnostiziert worden war, begann er mehrere Tests zu unternehmen, die letztendlich aufzeigten, dass er Krebs hatte. Er lies intensive Chemotherapien wie auch eine Hüftoperation über sich ergehen und hatte die ganze Zeit über große Schmerzen, die nur begrenzt mit Morphium unterdrückt werden konnten. Die ursprüngliche Prognose des Arztes war, dass er drei Jahre lang nicht mehr gehen würde ... Nach seiner OP und als er mit der zweiten Runde der Chemotherapie begann, sagte Nathaniel, dass sein „Geist“ brach. Allerdings ist es heute so, nach viel Entschlossenheit in der Physiotherapie, sieben Tage die Woche, wobei er den Shabbat so gut es ging einhielt, dass er Zuhause ist und mit Krücken gehen kann. Seine Ärzte und Physiotherapeuten bezeichnen seinen Fortschritt als Wunder. Er hat vor sein letztes Schuljahr zu wiederholen.

Sieger oder Besiegter (Opfer)?

Es ist ein ständiger Kampf für Nathaniel, seine Einstellung positiv zu halten, da es sein Traum ist die Schule zu absolvieren und eines Tages Elektronik-Ingenieur zu werden. Er spricht flüssig hebräisch, englisch und amharische Sprachen. Er engagiert sich in der Fördergruppe Aharai für junge Krebskranke. Das hilft ihm motiviert und optimistisch für seine Zukunft zu bleiben. Als er sich der Gruppe anfangs anschloss, erzählte ihm einer der Aharai Berater, dass sein eigener Bruder im Kampf verletzt wurde – eine Bombe ging unter seinem Knie hoch. Obwohl diesem Bruder gesagt wurde, dass er nie wieder gehen würde, kann er heute gehen. Nathaniel lies sich von der Entschlossenheit des Soldaten niemals aufzugeben inspirieren. In jeder Situation unseres Lebens können wir uns entscheiden entweder „Sieger“ oder „Besiegter“ bzw. „Opfer“ zu sein.

Wir preisen den Herrn für Nathaniels fortlaufende Genesung. Vielen Dank für Ihre Gebete und finanzielle Unterstützung für unbenannte äthiopische Kämpfer – männliche und weibliche – die in den Kämpfen des Lebens als Sieger hervorgehen. Bitte beten Sie für Schutz und Genesung für jeden Israeli, nämlich in dem andauernden Ringen um ihre Identität und ihr Recht als Volk zu existieren. Wir preisen den Herrn, dass Er durch Seinen Geist den jüdischen Menschen hilft sich nicht zu fürchten oder zu erschrecken, sondern gewiss zu sein, dass nicht ihre, sondern Gottes Sache der [ihr] Kampf ist!

Von Linda Edwards, Koordinatorin von Hoffnung für die Zukunft

 


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