Teil der Familie

Gennet“Preist den HERRN, ruft an Seinen Namen, macht unter den Völkern kund Seine Taten!” (Psalm 105,1)

Danke, dass Sie für die äthiopischen Menschen in Israel durch Ihre Liebesgaben, Spenden, Gebete und Briefe solch ein Segen sind. Nur durch Ihre Großzügigkeit können wir uns nach diesen kostbaren Menschen, die oft durch Zeiten extremer Gebrochenheit gehen, ausstrecken und ihnen helfen.

Es gibt weitherhin viele Nöte, die finanzielle Unterstützung brauchen. Zu einigen der aktuellen Anfragen gehören Hilfe für Essen, Mietzahlungen, Wasser- und Stromrechnungen, Schulgebühren, Krankenhausaufenthalte, zahnärztliche Behandlungen und eine Bat-Mitzvah Feier, bei der die Eltern nicht in der Lage waren, diesen besonderen Meilenstein in dem Leben des Kindes finanziell zu tragen. Jede Anfrage spricht Bände darüber, was diese Familien gerade durchmachen. Aber es geht nicht nur um Geld – diese Familien sehnen sich auch nach emotioneller und geistlicher Unterstützung, vor allem, wenn sie sich auf so viele Arten an das Leben unter den „Sabras“ (israelisch geborene jüdische Menschen) anpassen müssen. Sie haben Schwierigkeiten damit, sich in eine moderne jüdische Gesellschaft einzufügen. Viele äthiopische Juden versuchen sich bei örtlichen Wohnungsbaugesellschaften Gehör zu verschaffen, die es ihnen schwer gemacht haben, Grundstücke zu mieten oder zu kaufen, oder zumindest einen gleichwertigen Status zu erlangen. Der Aufbau einer engen Beziehung ist also immer wichtig, aber vor allem in dieser Gemeinschaft. Eine hübsche junge Frau merkte gestern an: „Ihr seid Teil meiner Familie ... ich habe das Gefühl, dass ich eine ‚echte Familie‘ hier habe (wegen dem Projekt Hoffnung für die Zukunft, welches so viele Herzen berührt). Mögest du 120 Jahre leben!“

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Die Last der Schwierigkeiten erleichtern für die äthiopischen Juden

„Singt fröhlich Gott, der unsere Stärke ist, jauchzt dem Gott Jakobs! … Als du Mich anriefst in der Not, da brachte Ich dir Rettung” (Ps 81, 2 u. 8).

aethiopisch05Jeden Tag kommen Bitten um Hilfe herein, denn für viele äthiopische Menschen ist es ein täglicher Kampf, die Grundbedürfnisse ihrer Familien zu decken. Sie haben oft Schwierigkeiten, eine Arbeitsstelle zu finden. Wenn Sie dann eine Anstellung finden, sind es oft sehr schlecht bezahlte Positionen, so wie z. B. Reinigungsarbeiten. Jedoch sind die Lebenserhaltungskosten, so wie Nahrungsmittel, Miete, Schulgebühren, Zahnarztkosten usw. sehr hoch. Für das Projekt Hoffnung für die Zukunft ist es ein großer Segen, bei den alltäglichen Kosten Hilfe anbieten und auch Essensgutscheine austeilen zu können. Die Äthiopier wissen, dass diese Hilfe von Christen aus allen Nationen, die Israel lieben und das Volk segnen wollen, kommt. Es berührt ihre Herzen, dass Christen an sie denken und sich um sie kümmern, und sie sind zutiefst dankbar.

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Einleben in Israel

“Denn Ich weiß, was für Gedanken Ich über euch habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben“ (Jeremia 29, 11).

Wenn die Familien so weit sind, dass sie das Aufnahmezentrum verlassen können, ist es ihnen freigestellt wo sie gerne leben möchten. Viele von ihnen ziehen es vor, in der Nähe ihrer Verwandtschaft eine Wohnung zu suchen. Wenn sie innerhalb von drei Jahren nach ihrer Einreise in Israel dafür einen Antrag stellen, bekommen sie von der israelischen Regierung 80% des Darlehens und sie müssen lediglich die 20 % des Darlehens in niedrigen Raten zurückzahlen. Viele von ihnen ziehen in die weniger teuren, älteren Stadtteile, wo hauptsächlich andere äthiopische Familien leben. Sie leben gerne nahe zusammen, doch bringt dies auch Probleme mit sich, vor allem für die Jugendlichen. Die Lebensumstände ihrer Familien entmutigen sie sehr, wie auch die Diskriminierung, die sie stark zu spüren bekommen, und so bilden sie untereinander Banden oder wenden sich Drogen, Alkohol und der Prostitution zu.

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Genug zum Überleben

„Denn die Armen habt ihr allezeit bei euch, und ihr könnt ihnen Gutes tun, wann immer ihr wollt; Mich aber habt ihr nicht allezeit.“ (Markus 14,7)

Avis Notlage

Avi unternahm die gefährliche Reise aus dem Gondar Gebiet in Äthiopien in den Sudan, als er achtzehn Jahre alt war. Er verbrachte zwei Jahre wartend im Sudan, sieben Monate davon war er im Gefängnis. Schließlich war er dann in der Lage, in 1991 nach Israel zu fliegen, aber er kam ohne seine Eltern. Avi ist jetzt verheiratet und er sagte, dass er, seine Frau und ihre zwei- und dreijährigen Kinder ganz gut zu Recht kamen. Sie konnten alle von seinem Fabriklohn leben, bis die Drillinge zur Welt kamen.

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Helfende Hände

Gennet„Wer dem Armen gibt, dem wird nichts mangeln ...“ (Sprüche 28,27a)

Gennet ist von ihrem Mann getrennt und kämpft damit, für ihre drei jungen Töchter ein Zuhause zu schaffen. Sie kam 1982 über den Sudan nach Israel. Während Gennet im Sudan auf ihre Einreise nach Israel wartete, erkrankte sie an Polio. Diese Krankheit hinterlies sie mit einem Hinken und einer Schwäche, die ihr das Arbeiten unmöglich macht. Sie trägt besondere Schuhe, die ihr beim Gehen helfen, die nun aber schon sehr abgetragen sind. Sie erzählte uns, dass sie diese wieder zum Richten bringen müsse. Tatsächlich bräuchte sie ein neues Paar, was sie sich jedoch nicht leisten kann.

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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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