Die Vergangenheit hinter sich lassen und nach vorne schauen

NEUE EINWANDERER – Die meisten von ihnen, oder zumindest die Mehrzahl derjenigen, mit denen wir täglich Kontakt haben, kommen aus Afrika, Lateinamerika, Russland oder der Ukraine.

Wenn man es mit russischen Einwanderern zu tun hat, dann sieht man ihnen die Geschichte, und alles, was sie durchgemacht haben, förmlich an. Die Mehrheit der verstreuten Juden – auch nach dem Krieg um Jerusalem während den Kreuzzügen – siedelten sich in der ehemaligen Sowjetunion und Gebieten Eurasiens an. Im Zweiten Weltkrieg, als das Regime Adolf Hitlers weite Teile Europas eingenommen hatte, wurden neben den sechs Millionen Juden, die in verschiedenen Konzentrationslagern umkamen, auch 26,6 Millionen Russen getötet. Einige von ihnen waren als Juden identifiziert und viele von ihnen wurden als Soldaten an die Kriegsfront geschickt. Sie wurden gezielt angegriffen und viele starben auf der Flucht, als Schiffe voller Menschen, einschließlich unschuldiger Frauen und Kinder, versenkt wurden. Gottes Volk wurde auf wundersame Weise durch all die Zerstörung hindurch durch Sein Eingreifen schließlich befreit. Nach dem Sieg der Sowjetunion und der Alliierten über Deutschland in 1945 wurde die Nazibewegung eliminiert, was auch zur Befreiung von vielen jüdischen Holocaustüberlebenden führte.

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Ein wahres Zuhause in Israel finden

„Durch Glauben hielt er sich in dem Land der Verheißung auf  wie in einem fremden, und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung; denn er wartete auf die Stadt, welche die Grundfesten hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist" (Hebräer 11,9-10).

Anna Kravchenko – Ukraine
Noch immer kommen viele jüdische Menschen aus der Ukraine in das Verheißene Land. Im August 2018 wurden ungefähr 500 neue Olim in fünf Flugzeugen aus Kiev zum Ben Gurion Flughafen gebracht. Christen aus verschiedenen Ländern halfen dabei, diese speziellen Aliyah-Flüge zu organisieren und Unterstützung zu leisten. Eine der Passagiere, die mit dieser Gruppe nach Israel kam, war Anna Kravchenko. Letzte Woche kam sie in unser Verteilzentrum und erzählte von ihren Erfahrungen.

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Gott ist da, in allen Situationen

„Der du uns viel Not und Unglück hast sehen lassen, du machst uns wieder lebendig und holst uns wieder herauf aus den Tiefen der Erde. Du machst mich umso größer und tröstest mich wiederum" (Psalm 71,20-21).

Elizaveta Dranovskaya wurde im November 1935 in der Ukraine geboren. Ihr Vater war ein Offizier. Ihre Mutter hatte gerade ihr Studium zur Lehrkraft für russische Sprache und Literatur vollendet. Liza, wie ihre Freunde sie nannten, war das erste Kind der Familie. Ihr Bruder Yuriy wurde dreieinhalb Jahre später geboren. Zu dieser Zeit lebten sie keine jüdischen Traditionen in ihrer Familie aus. Lizas Eltern waren Kommunisten. Die Großmutter, die mit ihnen lebte und auf die Kinder aufpasste, war eine religiöse Frau. Sie brachte Liza das „Shma“ Gebet bei. „Du sollst das immer dann beten, wenn du in Gefahr bist oder dich in einer schwierigen Lebenssituation befindest“, sagte sie. Die Atmosphäre in ihrem Elternhaus war sehr warmherzig.

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Herzen endlich zuhause in Israel

Arkadi und Raisa

„Denn der HERR wird sein Volk nicht verstoßen und sein Erbteil nicht verlassen" (Psalm 94,14).

Wunder in Israel!

Arkadi Puhovizkiy wurde am 7. November 1923 in einer kleinen Stadt in Weißrussland geboren. Seine Eltern hatten drei Kinder und Arkadi war der älteste. Er erinnert sich, dass sein Zuhause ein warmer und freundlicher Ort war. Ihr Vater liebte seine Frau sehr. Die Mutter Arkadis war eine sehr hübsche Frau und die Leute nannten sie “wunderschöne Dina”. Arkadi besuchte die Schule und schloss alle Klassen und einige Kurse an einem pädagogischen Institut ab, während er ab sieben Jahren auch im Haushalt mitarbeitete und sich um die Kühe kümmerte.

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Die Ukraine verlassen

Tiina hilft neuen Olim aus der Ukraine

„Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. Ich will deinen Samen vom Osten herführen und dich vom Westen her sammeln. Ich will zum Norden sagen: Gib heraus!, und zum Süden: Halte nicht zurück! Bringe meine Söhne aus der Ferne herbei und meine Töchter vom Ende der Welt" (Jesaja 43,5-6).

Tatyana und Arseniy

Dieses nette Paar kam im Februar 2018 in unser Verteilzentrum. Sie hatten vor Kurzem aus der Ukraine „Aliyah“ gemacht und erzählten uns gerne aus ihrem Leben.

Tatyana und Arseniy haben zwei Kinder. Ihr Sohn, Nikita, war der erste aus der Familie, der sich in das Land Israel verliebte und dort hin zog. Seit der 5. Klasse besuchte er die jüdische Schule in Kiev, wo sie Hebräisch als zweite Fremdsprache lernten. Die Kinder waren in dieser Schule auf viele verschiedene Arten mit Israel verbunden.

Als Nikita 12 Jahre war, nahm er an einem Wettbeberb für Roboter-Technologie in Israel teil. Dies war eine besondere Veranstaltung für Schulkinder aus verschiedenen Ländern. Zwei Jahre später ergab es sich, dass dieser Junge seine Schulbildung in einem Internat in der Nähe von Tel Aviv weiterführen konnte. Nikita ist jetzt 17 Jahre alt. Er geht immer noch auf die gleiche Schule und will Arzt werden. Auch die Armee wartet darauf, dass er in nächster Zukunft eintritt.

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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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