Einwanderer aus Südamerika


Einwanderer aus SüdamerikaAus Peru, dem Land der Inkas, nach Jerusalem, das Land der Juden: Eine Familie mit sechs Kindern kam vor acht Jahren nach Israel, Gott schenkt jedoch „göttliche Begegnungen“. Die Mutter (Shirley) saß mit einem traurigen Gesichtsausdruck in einem Bus. Eines unserer Teammitglieder war im gleichen Bus und ging auf sie zu. Shirley erzählte von ihren persönlichen häuslichen Problemen, und dass es ihrem Ehemann verboten war, die Kinder zu treffen. Shirley befand sich gerade in den letzten Monaten einer Schwangerschaft und konnte deswegen nicht mehr arbeiten. Die Miete für ihre Wohnung wurde durch ihren Ehemann gedeckt, aber das Geld reichte nicht aus, um die Kinder zu ernähren, ihnen Kleidung zu kaufen und alle Bedürfnisse zu decken. Die Familie benötigte wirklich drigend Hilfe!

Shirley brachte ihr kleines Baby, David, der frühzeitig zur Welt kam und ständig warm gehalten werden musste, mit. CFI konnte ihr wunderbare Babykleidung schenken, sowie Essensgutscheine, ein elektrisches Heizgerät und finanzielle Unterstützung. Am Freitag, den 13. Januar, waren die CFI-Teammitglieder zu Davids Brit Milah eingeladen. Es war ein wunderbares Vorrecht, an diesem biblischen Gebot, das Gott allen männlichen Kindern Israels gegeben hat, teilnehmen zu dürfen. Neue Freundschaften wurden geschlossen und Beziehungen aufgebaut.

Gemeinsamer FreudentanzEin überaus wunderbarer Moment Gottes: Die Güte Gottes brachte eine orthodoxe jüdische Familie in unser Verteilzentrum (es war der zweite Besuch). Als sie die Eingangstür öffneten erwartete sie eine Überraschung: Eine Tour-Gruppe aus Singapur mit 50 Teilnehmern sang in der Emfpangshalle „Hine Ma Tov“ (ein hebräisches Lied darüber, wie gut es ist, in Einheit zusammen zu stehen). Beim Anblick dieser großartigen Freunde Israels, stieß der orthodoxe Vater die Tür auf, sein Gesicht erstrahlte vor Freude und er begann, mitzuklatschen, mitzusingen und nahm schließlich die Hand einer der Männer, die in seiner Nähe standen und begann in der Mitte des Raumes zu tanzen. Die gesamte Gruppe beteiligte sich schließlich enthusiastisch an dem Tanz, als das Lied seinen Höhepunkt erreichte, die Kinder wurden in die Luft gehoben und voller Freude herumgewirbelt – wahrlich „Brüder“, lange verlorene Brüder – in Einheit (nur Gott konnte dies zu Stande bringen).

Sie kamen zu uns, weil ihr Sohn ein Anzugsjackett benötigte. Früher, in der gleichen Woche, wurde eben ein solches Jackett, aber ohne Hose, gefunden. Als wir es der Familie brachten und der Junge es anprobierte, passte es absolut perfekt! Die ganze Familie erstrahlte! Der kleine Junge sprang vor Freude, er konnte jetzt so aussehen, wie sein Abba. Die Freude auf ihren Gesichtern und das Licht in ihren Augen war erstaunlich. Gott hatte sie wirklich berührt. Nachdem sie ihren Dank dafür ausgedrückt hatten, was wir, die gläubige christliche Gemeinschaft, für sie getan hatten, priesen sie HaShem (den Herrn) für ein weiteres wundervolles Wunder der Versorgung. Ohne die Hilfe und Spenden unserer Unterstützer könnte unser Verteilzentrum diese Arbeit nicht tun und diese Wunder nicht erleben. Wir danken Ihnen aus der Tiefe unseres Herzens.

Von Ruth Rishton, Rocio Fordham und Jim McKenzie