Niemand wird zurückgelassen


 Einwanderer warten vor dem Verteilzentrum „... wenn Ich sie aus den Völkern zurückgebracht und aus den Ländern ihrer Feinde gesammelt und Mich an ihnen heilig erwiesen habe vor den Augen der vielen Heidenvölker. Daran sollen sie erkennen, dass Ich, der Herr, ihr Gott bin, weil Ich sie unter die Heidenvölker in die Gefangenschaft führen ließ und sie nun wieder in ihr Land versammle und keinen von ihnen mehr dort zurücklasse“ (Hesekiel 39, 27-28).

Vor zwanzig Jahren öffnete Gott auf wundersame Weise eine große schwere Tür, welche es den jüdischen Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion ermöglichte, nach Israel auszuwandern. Über die Hälfte aller europäischen Juden stammen aus dem kommunistischen Block. Wenn man die aktuellen Alija-Statistiken betrachtet, könnte man meinen, dass der Prozess der Einwanderung zu einem Ende kommen wird. Die Jewish Agency for Israel berichtet jedoch, dass in 2012 die Anzahl der Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion am steigen ist. Eine zunehmende Anzahl von neuen Staatsbürgern kommt aus Russland und der Ukraine und es liegen Zehntausende von Nachfragen wegen Rückführung von interessierten Menschen vor.

Alleine in 2001 kamen 7.813 aus der ehemaligen Sowjetunion nach Israel, 5% mehr als das Jahr zuvor. Die Jewish Agency berichtet, dass letztes Jahr über 27.000 Menschen aus den Republiken der ehemaligen Sowjetunion um Informationen über Einwanderung nach Israel gebeten hätten. Laut Einwanderungs- und Aufnahmeministerium könnte sich wegen den aktuellen Ereignissen und politischen Entwicklungen in Russland der Fluss der Rückführung aus diesem Land nächstes Jahr verdreifachen. Für diejenigen von uns, die das Wort Gottes lesen und Ihm vertrauen, gibt es keinen Zweifel daran, dass Er Seine Meinung nicht ändern wird. Gott wird damit weitermachen, Sein Volk zu sammeln, und die Einwanderung wird auch in Zukunft weitergehen. Er wird Seine Kinder nicht als Verstoßene zurücklassen, aber Er wird ihnen auch die freie Wahl überlassen, nach Israel zu kommen, oder auch nicht. Wie zur Zeit des ersten Passah-Mahles wird Er den Aufstieg des Anitsemitismus dazu benutzen, Seine Beschlüsse umzusetzen und die Juden in ihrem verheißenen Land zu sammeln. „Der Herr baut Jerusalem; die Zerstreuten Israels wird er sammeln“ (Psalm 147, 2).

Das Verteilzentrum wird sich auf eine weitere massive Welle von neuen Olim vorbereiten müssen, die aus unterdrückerischen Ländern entkommen werden, und dadurch ihres und das Leben ihrer Kinder schützen. Es könnte so kommen, dass sie nicht einmal genug Zeit haben werden, ihre Sachen zu packen und ihr Hab und Gut in dem Exilland zu verkaufen und dann nur mit ein oder zwei Koffern beladen nach Israel kommen. Wir werden genug Ressourcen brauchen, um diesen Menschen durch die schwierige Zeit mit Essen, Kleidung, Haushaltsgegenständen, Gutscheinen, usw. helfen zu können.

Wir müssen die Last der nächsten großen Einwanderungswelle zusammen tragen. Sie können sich sicher sein, dass Gottes Plan auf die Sekunde genau in Erfüllung gehen wird.

Neue Lieferungen zur genau richtigen Zeit!

Das neu renovierte CFI-Verteilzentrum erhielt vor Kurzem einen Container für neue Einwanderer von der Organisation H.E.L.P. International aus den USA. Einige jüdische Menschen, die zufällig vorbeigingen, boten uns ihre Hilfe beim Entladen des 12 Meter langen Containers (1.300 Schachteln), mit qualitativ höchstwertiger Kleidung an. Es war eine Freude zuzusehen, wie unser Team aus Volontären fröhlich arbeitete. Einwanderer aus den verschiedensten Enden der Welt und örtliche israelische Araber und orthodoxe Juden beteiligen sich an der Arbeit, Seite an Seite. Ist es nicht genau das, wofür wir immer beten? Als unsere orthodoxen und arabischen Freunde uns den riesigen Container entladen sahen, boten sie uns ihre Hilfe an. Passanten sahen mit weit geöffneten Augen in Unglauben und vollkommen schockiert zu uns herüber ... wir arbeiteten alle zusammen!

Von Ruth Rishton, Managerin des Verteilzentrums


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