Spanische und französische Juden kehren heim!


Rafaels Familie im CFRI-Verteilzentrum

„Man wird Felder um Geld kaufen und Kaufbriefe schreiben und sie versiegeln und Zeugen bestellen im Land Benjamin und in der Umgebung von Jerusalem, in den Städten Judas, in den Städten des Berglandes und in den Städten der Schephela, auch in den Städten des Negev; denn ich will ihr Geschick wenden! spricht der Herr“ (Jeremia 32,44).

Laut unseren Aufzeichnungen sind alleine im letzten Jahr 243 Familien aus spanisch-sprachigen Ländern durch unser Verteilzentrum gekommen. Von 2011 bis 2012 haben 1.444 Personen aus spanisch-sprachigen Ländern Aliyah nach Israel gemacht. Seit 1990 haben ungefähr 25.000 Einwanderer aus Südamerika Aliyah gemacht, die große Mehrheit (20.000) aus Argentinien in 2002, als Folge der schlimmen Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Mittelschicht (Myers – JDC Brookdale Institute).

Für neue Einwanderer ist es ein realer Kampf, flüssig mit einer neuen Sprache umzugehen. Auch die Herausforderung, eine passende Arbeitsstelle zu finden, ist eine gängige Sorge unter neuen Einwanderern. Lebenserhaltungskosten in Israel sind sehr hoch und oft bekommen die lateinamerikanischen Einwanderer nur Stellen als Reinigungskraft in Büros, was nur sehr schlecht bezahlt wird. Viele Tausende dieser spanisch-sprachigen neuen Einwanderer haben beschlossen, sich an südlichen Orten, wie dem Negev und Beerscheva anzusiedeln. Einige sehen dies als eine biblische Erfüllung von Obadja 1,20: „... die Weggeführten Jerusalems, die in Sepharad sind, [werden] die Städte des Negev [in Besitz nehmen].“ Im Negev wurde ein Aliyah-Sepharad-Zentrum errichtet, um neue Einwanderer zu unterstützen und um Informationen über die Geschichte der spanisch-sprachigen Einwanderer anzubieten. 

Französische Aliyah fast verdoppelt 

Es wird geschätzt, dass es in 2013 2.500 neue Einwanderer aus Frankreich gegeben hat, fast doppelt so viele, wie in den Jahren zuvor. Frankreich hat die drittgrößte jüdische Gemeinschaft der Welt, nach Israel und den USA. In vielen Teilen des Landes nimmt jedoch der Antisemitismus stark zu, vor allem in Gegenden, wo die Konzentration von arabischen und moslemischen Einwanderern recht hoch ist. Über die letzten zwei Jahrzehnte sind ungefähr 22.000 Einwanderer aus Frankreich nach Israel gekommen, die meisten von ihnen aus religiösen Gründen und wegen dem zunehmenden Antisemitismus in Frankreich (Myers – JDC Brookdale Institute). 

Unterstützung dringend benötigt! 

Die neuen Einwanderer, die zu uns kommen, haben oft eine lange Heimreise nach Israel hinter sich und benötigen in ihren ersten ein bis zwei Jahren ihres neuen Lebens in Israel dringend Hilfe, Kleidung zu besorgen. Nach ihrer Ankunft müssen sie hebräisch lernen und Informationen darüber einholen, wie das Leben in Israel läuft und wie man bestimmte Dinge macht. Das alles braucht Zeit. Die Jüngeren versuchen, sich alles selbst beizubringen. Einige dienen in der Armee. Den Älteren fällt es schwer, sich an die neuen Umstände anzupassen. 

In Israel kann Kleidung sehr teuer sein und die hochwertigen Kleidungsstücke, die von Christen aus den Nationen gespendet werden, sind den Einwanderern und ihren Kindern in diesen ersten Monaten eine enorme Hilfe.

Wunderschöne Bettwäsche, Handtücher und andere Sachen, die uns geschickt werden, verpacken wir liebevoll in kleinen Willkommenspaketen. Tonnen von Kleidung sind von Christen an Hundertausende neue Einwanderer gespendet worden. Dadurch zeigen diese eine neue Seite der christlichen Liebe für das jüdische Volk, ungleich der vorausgegangenen 20 Jahrhunderte. Das Verteilzentrum ist ein einzigartiger Ort, es ist eine Stelle, an die sich neue Einwanderer wenden können, ein Ort, der sich kümmert und der verschenkt. 

Danke, dass Sie durch Ihre Spenden dieses Projekt für neue Einwanderer unterstützen. Ihre finanzielle Hilfe wird zutiefst geschätzt. „Verweigere keine Wohltat dem, welchem sie zukommt, wenn es in der Macht deiner Hände liegt, sie zu erweisen“ (Sprüche 3,27).

Von Gordon Milmine, Koordinator von Offene Tore


Spendeninformation für dieses Projekt
Christliche Freunde Israels
IBAN: DE19 7009 1500 0000 7322 30 | BIC: GENODEF1DCA
Volksbank Raiffeisenbank Dachau EG
Verwendungszweck: Offene Tore

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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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