Alijah-Segen


„Und er wird sagen: Macht Bahn, macht Bahn! Ebnet den Weg! Räumt jeden Anstoß aus dem Weg meines Volkes! … Seine Wege habe ich gesehen; dennoch will ich es heilen und es leiten und ihm und seinen Trauernden mit Tröstungen vergelten ...“ (Jesaja 57,14.18).

„Mein Name ist Anna Soldatova. Ich möchte mich sehr für die Hilfe bedanken, die ich von Ihrem Verteilzentrum bekomme. Meine Tochter trägt Kleidung, die wir von Ihnen erhalten haben. Sie ist immer glücklich, wenn sie neue Kleider und ein neues Spielzeug von Ihnen bekommt. Sie schläft sogar mit einem großen Teddybären, der von CFI gespendet wurde. Ich bin so dankbar für alles! Ihre Hilfe ist sehr wichtig, besonders in den ersten Jahren im Land. Ihre Arbeit wird gebraucht. Vielen Dank!“

Anna wuchs in Odessa, Ukraine, auf. In ihrem Haus gab es keine jüdischen Traditionen, aber jedes Familienmitglied kannte Geschichten von ihren Großeltern, die während der schrecklichen Zeit des Holocausts in der besetzten westlichen Sowjetunion überlebt hatten. Man konnte über diese Dinge nicht laut sprechen. Wegen der großen Angst vor der Vergangenheit hielten viele Familien ihr Judentum geheim und in vielen Fällen wurden die Dokumente vernichtet. Gott sei Dank hatte Annas Familie alle Papiere aufbewahrt und gerettet.

Umzug nach Israel

Anna hat im Jahr 2019 geheiratet. Während sie ihre Zukunft planten, beschlossen sie und ihr Mann, Alijah zu machen. Annas Schwester traf die gleiche Entscheidung und zog mit ihrer Familie zuerst nach Israel. Anna und Konstantin mussten ein Jahr warten, bis sie die Erlaubnis erhielten, in das Land zu ziehen. Der Staat Israel wollte sicher sein, dass ihre Ehe gültig war. Ein Jahr später zogen dann ihre Eltern nach Israel. Noch in Odessa bekamen sie ein Flugblatt mit den Namen verschiedener Organisationen, die Neueinwanderern im Land helfen. CFI war auf der Liste.

Als Neueinwanderin besuchte Anna viermal unser Verteilzentrum. Sie war angenehm überrascht von der Qualität der Artikel, die wir ausstellten. Ihre Tochter wurde dann in Israel geboren. CFI war für sie eine ergiebige Quelle für Kinderkleidung. Die Familie hatte einige finanzielle Schwierigkeiten, und Anna erhielt einen „Neustart“, eine Gelegenheit, unser Verteilzentrum zu besuchen, nachdem sie die ersten drei Jahre im Land beendet hatte. „In Israel habe ich gesehen, wie die Menschen bereit sind, dir in verschiedenen Situationen zu helfen, auch wenn sie dich nicht persönlich kennen. Das berührt mein Herz. Das hatten wir in Odessa nicht.“

Leben verändern

Unsere Berufung als Christen ist es, das Licht des Messias für Sein auserwähltes Volk zu sein. Kleiderspenden machen einen großen Unterschied im Leben vieler Menschen. Hunderte von Tonnen hochwertiger Kleidungsstücke sind im Laufe der Jahre bei uns eingetroffen, und viele Israelis sind auf den Straßen Jerusalems mit Kleidungsstücken anzutreffen, die Sie uns geschickt haben. Indem wir ein Licht sind, nehmen wir einige der Stolpersteine weg, die Gottes Volk daran hindern, ihren Weg zu finden und ihre Berufung zu erfüllen. Ist das nicht aufregend? Möge der Herr uns helfen, in dieser besonderen Zeit, in der wir heute leben, echte Freunde Israels zu sein.

Danke, dass wir Sie zu unserem Team zählen dürfen!.

Tiina Danilevski
Projekt Offene Tore


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Christliche Freunde Israels
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Volksbank Raiffeisenbank Dachau EG
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