Von Furcht in die Freiheit

Einwanderer

Gott führt fortlaufend Sein Volk aus dem Exil wieder nach Hause. CFI erhält täglich Informationen über die Situation in der Ukraine, aus erster Hand. Eine Vielzahl der Neueinwanderer können ihre Tränen nicht zurückhalten wenn sie uns von Familien berichten, die sie zurücklassen mussten. Eine Dame teilte uns mit, dass ihre Tochter nicht Alijah machen konnte, weil sie eine Jüdin vierter Generation ist. Nach israelischem Gesetz ist es ihr aus diesem Grund nicht gestattet Alijah zu machen. Obwohl die Situation in Israel angespannt ist, scheinen diese Neueinwanderer eine starke innere Überzeugung zu haben, dass dies der richtige Ort ist, an dem sie sein müssen.

Ukrainische Einwanderer kamen in letzter Zeit aus Slavynsk, Lugansk, Donetzk, Kramatorsk, Gorlovik, Shakhtersk, Zaporoghie und Odessa. So wie sich die Situation dort verschlimmert, geht man davon aus, dass noch viele mehr bald folgen werden. Es ist so erstaunlich einige dieser Olim an ihrem zweiten oder dritten Tag in Israel zu sehen. Die Unruhen spielen sich in der Ukraine in der Region von Donetsk bis Lugansk ab. In Donetsk herrscht Gewalt in vielen Bereichen der Stadt und der Flughafen wurde den pro-russischen Gruppen wieder entrissen.

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Das Licht des Verteilzentrums leuchtet hell

Erst seit zwei Tagen in Israel

„...ihr leuchtet als Lichter in der Welt“ (Philipper 2,15) „Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; so leuchtet es allen, die im Haus sind. So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen“ (Matthäus 5,15).

CFIs einmaliges Verteilzentrum, das während des Golfkrieges in 1990 eröffnet wurde, dient heute immer noch den neuen Olim (Einwanderern) aus vielen Nationen. Wenn sie eintreten, erkennen sie, dass sie an einem sicheren Hafen angekommen sind, wo es Menschen gibt, von denen sie geliebt und respektiert werden. Im Laufe der letzten Monate kamen etwa 220 Neueinwanderer aus der Ukraine – einige aus der Krim und Odessa – in das Verteilzentrum. Viele der Familien, die aus Odessa einwanderten, wurden schon vor ihrer Umsiedlung nach Israel von ihrer örtlichen Jewish Agency über das Verteilzentrum von CFI informiert. Die Jewish Agency gibt den Einwanderern noch vor ihrer Reise die Telefonnummer und Adresse von CFI mit. Einer bestimmten Familie aus Usbekistan wurde von der Jewish Agency gesagt, dass sie unbedingt zu uns kommen sollten und nannten sogar den Namen eines CFI Mitarbeiters!

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Spanische und französische Juden kehren heim!

Rafaels Familie im CFRI-Verteilzentrum

„Man wird Felder um Geld kaufen und Kaufbriefe schreiben und sie versiegeln und Zeugen bestellen im Land Benjamin und in der Umgebung von Jerusalem, in den Städten Judas, in den Städten des Berglandes und in den Städten der Schephela, auch in den Städten des Negev; denn ich will ihr Geschick wenden! spricht der Herr“ (Jeremia 32,44).

Laut unseren Aufzeichnungen sind alleine im letzten Jahr 243 Familien aus spanisch-sprachigen Ländern durch unser Verteilzentrum gekommen. Von 2011 bis 2012 haben 1.444 Personen aus spanisch-sprachigen Ländern Aliyah nach Israel gemacht. Seit 1990 haben ungefähr 25.000 Einwanderer aus Südamerika Aliyah gemacht, die große Mehrheit (20.000) aus Argentinien in 2002, als Folge der schlimmen Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Mittelschicht (Myers – JDC Brookdale Institute).

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Alijah Bericht

einwanderer06 Vor Kurzem besuchte eine reizende Gruppe aus Südamerika unser Verteilzentrum. Neue Einwanderer aus Argentinien, Paraguay, Brasilien, Bolivien, Chile und ein Einwanderer aus Spanien. Sie waren begeistert als wir ihnen erzählten, dass wir die jüdischen Schriften (die Torah) auf spanisch hätten. Bei ihrem Aufbruch sagten uns die Einwanderer aus Brasilien: „Dies ist das beste Geschenk, dass ihr uns heute gegeben habt.“ Der Einwanderer aus Paraguay sagte auch: „Das ist ein wertvolles Geschenk.“ Sie boten uns an zurückzukommen wenn der nächste Container ankommt, um uns beim Abladen zu helfen.

Rückkehr in das Land 

Innerhalb der letzten Monate zeichnete sich eine Zunahme an olim Besuchern aus einem viel breiteren Sektor der Welt aus: Südafrika, Brasilien, Frankreich, Belgien, Großbritannien, Kanada, Argentinien, Australien, Rumänien, Iran, Äthiopien usw.  Die Zeit, in der die Juden aus einer freien Entscheidung heraus nach Hause kommen können, geht zu Ende. Die Wellen des Antisemitismus rauschen wie ein Tsunami in den Ländern, die bisher als mild und zivilisiert, tolerant und menschenrechtsbewahrend galten, was mehr Juden dazu zwingt, nach Israel zurückzukehren.

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Juden aus Südamerika werden herzlich empfangen

 Menschen eine Freude machen

IN SÜDAMERIKA altert und schrumpft die jüdische Gemeinschaft auf Grund von Auswanderung – hauptsächlich nach Israel –, einer hohen Rate von Mischehen und die Ablehnung jüdischer Werte durch die jüngeren Generationen. Bis vor Kurzem folgten die religiösen Praktiken und der Glaube strikt der orthodoxen Tradition. Seit 1970 werden auch die konservativen und reformierten Traditionen akzeptiert. 

Juden waren schon immer das gängige Ziel des Antisemitismus, der oft durch rechte politische Bewegungen und Regierungen unterstützt worden ist und kürzlich auch durch einige linksgerichtete Organisationen angenommen wurde, die die Sache der Palästinenser im Nahen Osten unterstützen. Laut dem Rat der Einwanderergesellschaft sind seit der Gründung Israels über 102.850 Juden aus Südamerika nach Israel eingewandert. Laut Wikipedia hat Südamerika insgesamt eine jüdische Bevölkerung von 290.800.

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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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