Zion in ihrem Herzen

Einwanderer03a"Siehe, ich und die Kinder, die mir der Herr gegeben hat, wir sind Zeichen und Wunder für Israel von dem Herrn der Heerscharen, der auf dem Berg Zion wohnt" (Jesaja 8,18).

Miriam Tarnovih machte in 2008 im Alter von 72 Alija aus Usbekistan. Davor war sie bereits einige Male in Israel zu Besuch bei Verwandten, aber der bemerkenswerteste Besuch war in 2004. Sie lebte noch in Usbekistan und hörte über die vielen Terroranschläge, die in Israel zu der Zeit verübt wurden. Sie wollte Israel irgendwie helfen und bewarb sich bei der Sar El - das Volontärprogramm der israelischen Armee. Ihr wurde gesagt, dass die Altersgrenze bei 65 Jahren liegen würde, aber nachdem sie fit war und für ihr Alter relativ jung aussah, wurde sie in dem Programm aufgenommen. Sie musste den Behörden in Usbekistan (Usbekistan hat eine moslemische Regierung und der Großteil der Bevölkerung ist moslemisch) den Zweck ihres Besuches in Israel erklären, aber natürlich durfte sie ihnen nicht genau mitteilen, was sie vorhatte. Sie gab einfach an, dass sie das Heilige Land besuchen wolle.

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Den Bedürftigen Freundlichkeit zeigen

„Wer sich des Armen erbarmt, der leiht dem HERRN, und der wird ihm vergelten, was er Gutes getan hat“ (Sprüche 19,17)

Kleiderkammer 2Ludmilla und Lilian Chaban haben in 2003 Alijah aus Moldawien gemacht. Sie haben eine Tochter, die heute 14 Jahre alt ist. Ein Sozialarbeiter hatte uns gebeten, diese Familie in das Projekt „Türen der Hoffnung“ aufzunehmen, da sie finanziell sehr zu kämpfen hatten. Als sie zu uns kamen, um ihre Unterlagen einzureichen, baten sie uns, ein weiteres Kind in die Registrierung einzubeziehen – einen vierjährigen Jungen, welchen sie kürzlich adoptiert hatten. Sie erzählten uns, dass die Sozialfürsorge in ihrer Nachbarschaft ein Programm durchführt, bei dem sie Kindern von drogenabhängigen Eltern helfen, indem sie diese Kinder für ein paar Wochen oder einen Monat in einer anderen Familie unterbringen.

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Wunder auf Wunder

Yaakov, Miriam und ihr ungeborenes Kind

Eines Tages kam ein junges religiöses Paar zu Offene Tore, nachdem sie von einem Sozialarbeiter auf uns aufmerksam gemacht worden sind. Das Paar fand sich in Lebensumständen wieder, wo es ihnen gerade mal möglich war, ihre tagtäglichen Bedürfnisse zu finanzieren. Yaakovs Frau stellte fest, dass sie schwanger war und nicht in der Lage war, ihren Job weiterhin auszuführen. Dieser finanzielle Verlust hinterließ sie mit Mietkosten in derselben Höhe wie ihre monatlichen Einnahmen. Miriams Entbindungstermin war Mitte Februar. Statt ein freudiges Ereignis zu sein, stürzte diese Situation Miriam in einen seelischen Abgrund. Ihre Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit trieben sie in solch große Bedrängnis, dass sie einer Entscheidung sehr nahe kam, die sie für den Rest ihres Lebens verfolgen würde. Ihr Ehemann fand heraus, dass sie heimlich Pläne für eine Abtreibung machte. Nachdem er davon erfahren hatte, tat er alles, was in seiner Macht stand, um dies zu verhindern. Er sperrte seine Frau sogar in ihr Zimmer ein, solange er nicht zu Hause war.

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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 13.11.2018 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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