Gebetsmauer - Juli 2015


Gott Sei Dank für Seine Versprechen

„Wenn der Herr nicht für uns gewesen wäre – so sage Israel –, wenn der Herr nicht für uns gewesen wäre, als die Menschen gegen uns auftraten, so hätten sie uns lebendig verschlungen ... Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat“ (Psalm 124,1-3 +8). „Du wirst auf den Höhen Samarias wieder Weinberge pflanzen ...“ (Jeremia 31,5). „...so werde ich über sie wachen, um aufzubauen und zu pflanzen, spricht der Herr“ (Jeremia 31,28).

Unser neuer Ort des Monats wurde auf den Ruinen eines Kibbuz namens Ein Tzurim errichtet, das in Israels Unabhängigkeitskrieg zerstört worden war. Die ursprünglichen jüdischen Gründer waren religiöse Kundschafter und Kibbuz Mitglieder zweiter Generation. Großer Wachstum und Wohlstand hat die Kommune umgeben während sie sich weiter im Land Gottes niederlassen, das Er ihnen versprochen hatte als Er sie aus den Nationen nach Israel führte. „Ja, es gibt Hoffnung für deine Zukunft, spricht der Herr, und deine Kinder werden in ihr Gebiet zurückkehren!“ (Jeremia 31,17). Es leben derzeit etwa 35 Familien mit Mitgliedern allen Alters in Rosh Tzurim, jedoch mit dem Ziel von 100 Familien, die in dieser neuen Kommune leben sollen. Häuser werden gerade gebaut und wir müssen für die Sicherheit derer beten, die das Land wieder aufbauen. Rosh Tzurim wurde im Sommer 1969 gegründet und liegt in zentral Gush Etzion, etwa 20 Kilometer von Jerusalem entfernt. Neue Kommunen im Bau können leicht angreifbar sein von hasserfüllten Arabern, die keinen Respekt für das Leben haben, egal welchen Alters die Opfer sind. Shomrim (Wächter oder Wachmänner) sind nicht nur physisch Tag und Nacht in der Kommune nötig, sondern auch in aller Welt, wo Sie liebevoll im Gebet schützen und über Israel wachen.

Rosh Tzurim ist eine religiöse Kommune innerhalb Israels mit einer Synagoge – sowohl Sephardi wie auch Ashkenazi – und Rabbi Mordechai Vardi. Die Kommune hat typischerweise Kinderkrippen, Kindergärten, eine Grundschule, regionale und örtliche Weiterführende Schule wie auch eine „ulpan“ wo hebräisch gelehrt wird. Es ist mit einem Sport und Freizeitzentrum sowie mit generellen Zusatzleistungsstellen wie Supermärkte und Poststelle mit allem Nötigen ausgestattet. Sie beendetet vor Kurzem ihre jährliche „Kirschenpflücken“ Festlichkeit, bei der Tausende Israelis aus dem ganzen Land zu besuch kommen. Da diese Kommune innerhalb des Gush Etzion Bereichs liegt, müssen wir es mit viel Gebet bedecken. Schließen Sie sich anderen in der ganzen Welt an, die Gottes Thronraum betreten um für diese wertvolle und liebenswürdige Kommune im Gebet einzutreten.

Lassen Sie uns für Rosh Tzurim beten

Ein jüdisches Sprichwort sagt uns: „Derjenige, der in seiner eigenen Not für einen anderen betet, wird seine Gebetserhörung zuerst empfangen.“ (The Jewish Press.com)

Mögen wir alle an unseren Stationen des Gebets weitermachen. Viele beten Tag und Nacht als treue Krieger im Geist des Gebets. Erst im Himmel werden Sie erfahren wie viele Tränen Sie für das jüdische Volk und ihre Rückkehr in ihr Land vergossen haben – für die Errichtung ihrer Kommunen, ihr Miteinander und ihre Zusammenarbeit mit dem Willen Gottes für sie in dieser Zeit. Erst dann werden Sie wissen wie viel „Gebetsweihrauch“ zu Gott aufgestiegen ist und wie oft Er Ihre Gebete erhört hat, als Sie in den Riss traten. Gott segne jeden einzelnen von Ihnen in dieser wunderbaren Rolle als Fürbitter für Israel.

Aus Jerusalem mit Liebe,

Sharon Sanders
Mitgründerin, Direktorin