Gebetsmauer - Mai 2017


Netiv Ha'Asara

Netiv Ha'Asara

"Und ich suchte unter ihnen einen Mann, der die Mauer zumauern und vor mir in den Riss treten könnte für das Land, damit ich es nicht zugrunde richte; aber ich fand keinen" (Hesekiel 22,30).

Wenn wir als Fürbitter für Israel beten und in den Riss treten, dann machen wir uns zu einem Ziel für den Feind, wenn wir uns nicht auch selber mit viel Gebet bedecken und den Namen des Herrn anrufen. Wir wollen weise sein, wenn wir für die Städte und Dörfer Israels beten, die es dringend nötig haben, dass diejenigen, die das Volk Israel lieben, für ihre Familien und Gemeinden im Gebet eintreten. Wir sind dazu berufen, auf geistlicher Ebene einen Schutzschild um die Bewohnter und die Städte Israels gegen gewalttätige Angriffe und andere Gefahren zu bilden. Geistlich gesehen nehmen wir tatsächlich den Platz derjenigen ein, die wir beschützen und verteidigen wollen. 

"An jenem Tag will ich die zerfallene Hütte Davids wieder aufrichten und ihre Risse vermauern und ihre Trümmer wiederherstellen und sie wieder bauen wie in den Tagen der Vorzeit, sodass sie den Überrest Edoms in Besitz nehmen werden und alle Heidenvölker, über die mein Name ausgerufen worden ist, spricht der HERR, der dies tut. Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da der Pflüger den Schnitter und der Traubenkelterer den Sämann ablösen wird. Dann werden die Berge von Most triefen und alle Hügel überfließen. Und ich will das Geschick meines Volkes Israel wenden, und sie werden die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen, Weinberge pflanzen und deren Wein trinken, Gärten anlegen und deren Früchte genießen. Und ich werde sie einpflanzen in ihr Land; und sie sollen aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, nicht mehr herausgerissen werden!, spricht der HERR, dein Gott" (Amos 9,11-15) (siehe auch Psalm 102,12-22)

Eine Moschaw ist eine genossenschaftlich organisierte, ländliche Siedlungsform in Israel, deren Güter sich sowohl in Kollektiv- wie auch in Privateigentum befinden. Es hat sich als erfolgreiche Alternative zu einem Kibbuz bewährt (ländliche Kollektivsiedlung, wie die ersten Zionisten sie anlegten als sie das Land Israel besiedelten). Jede Familie führt ihren eigenen Hof, doch hilft man sich gegenseitig bei den Arbeiten. Die Maschinen sind gemeinsames Eigentum; auch der Einkauf und der Verkauf von Produkten wird gemeinschaftlich vorgenommen. Die Familieneinheit ist lebensnotwendig für das Leben in einem Moschaw. Alle Mitglieder sind jüdisch, obwohl es auch Nichtjuden gestattet ist als Volontäre zu arbeiten.

Netiv Ha’Asara liegt in der südlichen Küstenebene, südwestlich der Mordekhay Kreuzung an der Ashkelon-Gaza Straße. Es wurde nach 10 Soldaten (asara) benannt, die in einem Helikopterabsturz südlich von Rafiah ums Leben kamen. Es wurde in 1973 in der Yamit Region gegründet und wurde in 1982 an den heutigen Standpunkt umgezogen, nachdem die Region als Teil des Israel-Ägypten-Friedensabkommens evakuiert wurde. Die Einwohnerzahl lag 1994 bei 461 und hat sich bis heute etwa verdoppelt auf 805 Einwohner. Viele der Familien bauen Blumen und Gemüse in dieser Region an.

Wir wollen zusammen beten:

Danke an alle, denen es wichtig ist Teil der Mauer des Gebets zu sein. Wenn Sie Israel besuchen, und wir hoffen das tun Sie, dann planen Sie doch einen Besuch in diesem Moschaw mit ein und sagen Sie ihnen, dass Sie für sie beten. Sie werden nicht nur überrascht sein, sondern werden Sie auch noch segnen dafür. Danke an alle unserer treuen Gebetspartner.

In Seinem Namen dienend,
Sharon Sanders