Gebetsmauer - Januar 2018


Metula und Jerusalem

Metula

"Und sie werden die uralten Trümmer aufbauen und wieder aufrichten, was vor Zeiten zerstört worden ist; sie werden die verwüsteten Städte erneuern, die von Geschlecht zu Geschlecht in Trümmern lagen" (Jesaja 61,4). "So spricht der HERR der Heerscharen: Meine Städte sollen wiederum von Gutem überfließen, und der HERR wird Zion wieder trösten und Jerusalem wieder erwählen!" (Sacharja 1,17).

Metula wurde in 1896 in Israels nördlichem Distrikt gegründet. In 2012 war die Bevölkerungszahl 2500. Der Ort liegt an der Grenze zum Libanon, 216 km von Jerusalem entfernt. Interessant ist, dass Metula unter dem Patronat von Baron Rothschild als Ackerbaugemeinschaft und als Frontlinie gegen arabische Raubzüge aus dem Norden gegründet worden war (www.israelmybeloved.com).

Sollte die Hamas einen Krieg gegen Israel starten, würden die Bewohner dieser nördlichen Stadt wahrscheinlich mit Raketenangriffen rechnen müssen. Die Gefahr für diese Gemeinde könnte sehr hoch sein und sie würde möglicherweise evakuiert werden müssen. Diese wunderschöne Stadt, die Gott selbst geplant und für die Er Seinem Auserwählten Volk die Kraft und den Sinn gegeben hat, sie zu aufzubauen, ist gegenwärtig in hoher Gefahr. Unter den Bewohnern sind auch viele Familien mit Kindern. Die Stadt ist gewachsen und hat sich ausgebreitet, genau wie Gott es in der obenstehenden Bibelstelle vorausgesagt hat. Die Fundamente wurden auf Gebeten von Generationen und dem Wunsch aufgebaut, das Land, das Gott dem jüdischen Volk gegeben hat, wieder zu bewohnen. 

Jerusalem wurde 2000 vor Christus gegründet und liegt südöstlich von Tel Aviv in den Hügeln Judäas am Rande der judäischen Wüste. In der Bibel wird diese Stadt das erste Mal als Salem erwähnt, die Stadt Melchizedeks, eines Freundes Abrahams. Jerusalem wurde zur Hauptstadt des Königreichs Israel unter König David 1000 vor Christus und blieb die Hauptstadt des Landes bis zu seiner Zerstörung in 586 vor Christus durch babylonische Armeen. Jerusalem wurde wieder aufgebaut und diente als Israels Hauptstadt unter verschiedenen Herrschern bis 70 nach Christus, als römische Legionen die Stadt niederbrannten und ihre jüdischen Einwohner vertrieben. In 1967 wurde Jerusalem im Anschluss an den Sechs-Tage-Krieg wieder vereint und die ganze Stadt wurde wieder zur Hauptstadt des jüdischen Volkes, die Hauptstadt Israels. Es gibt keine vergleichbare Stadt wie Jerusalem. Sie ist die Stadt, in die der Herr, der Gott Israels, seinen Namen auf ewig platziert hat (2. Chronik 6,6; 2. Könige 21,4). Erst vor Kurzem wurde wieder einmal der ganzen Welt verkündet, dass Jerusalem für immer die Hauptstadt des Jüdischen Volkes ist! Ganz klar, die Zeit des Messias ist nahe. 

Wir wollen uns gemeinsam auf die Mauer des Gebets stationieren

Wenn wir uns fest auf das Wort Gottes stellen, können wir nicht falsch beten. Wenn wir Gott an Seine Versprechen erinnern, können wir sicher wissen, dass wir den Willen Gottes beten. Indem wir das Lebendige Wort bezüglich Israel und Jerusalem proklamieren, ehren wir den Herrn und nehmen Ihn beim Wort.

Beide Städte, Metula im Norden, direkt neben der Gefahrenzone, und auch Jerusalem im Zentrum des Landes, die Stadt, die als "Thron des Herrn" (Jeremia 3,17) vorherbestimmt ist, sind Orte, für die in den nächsten Monaten dringend gebetet werden sollte. Auch Regen wird in beiden Städten dringend benötigt, genau wie im Rest des Landes.

Bis Er wiederkommt,
Sharon Sanders